Im Vorfeld der Landtagswahl am 14. Mai hat der Verein „Bürger für Bergisch Gladbach” (B4BGL) die Kandidaten befragt, wie sie zu einem Projekt stehen, das auf Landesebene entschieden wird, aber unser Leben hier vor Ort betrifft. Dabei geht um das Landesstraßenprojekt Autobahnzubringer, allen bekannt als „Straße auf dem Bahndamm“.

Dieses Projekt bewegt insbesondere sehr viele Anwohner in den Stadtteilen bzw. Wohngebieten Lückerath, Bensberg, Kaule, Frankenforst und Refrath.

Wir als Verein haben die Kandidaten für den Wahlkreis 21, in dem dieses Projekt liegt, gefragt, wie sie dazu  bzw. welche alternative Nutzungen sie sehen. Im Folgenden dokumentieren wir Fragen und Antworten.

Es gibt Pläne, die Strasse auf dem Bahndamm bis zur Frankenforster Straße zu führen, und die Frankenforster Strasse vierspurig auszubauen und zur Autobahnanschlussstelle Frankenforst, Bensberg zu führen. Befürworten Sie persönlich dieses Vorhaben?

  • Vera Werdes, SPD: Befürwortet wird ein direkter Autobahnzubringer.
  • Holger Müller, CDU: Nein
  • Friedhelm Weiß, Bündnis 90/Die Grünen: Nein
  • Anita Rick- Blunk, FDP: Nein
  • Thomas Klein, DIE LINKE: Nein
  • Stephan Boecker, Freie Wähler: Nein

Alternativ will die Stadt Bergisch Galdbach, namentlich Herr Flügge als Stadtbaurat prüfen lassen,
die Trasse über die Frankenforster Strasse über den sogenannten 2. Teilabschnitt zur Brüderstraße zu verlängern, um von dort zu der existierenden Autobahnanschlussstelle zu führen, mit “Ertüchtigung” sprich Ausbau der Brüderstraße. Befürworten Sie persönlich dieses Vorhaben?

  • Vera Werdes, SPD: Dies ist abhängig von der geplanten Machbarkeitsstudie
  • Holger Müller, CDU: Nein
  • Friedhelm Weiß, Bündnis 90/Die Grünen: Nein
  • Anita Rick- Blunk, FDP: Dies ist abhängig vom Prüfungsergebnis
  • Thomas Klein, DIE LINKE: Nein
  • Stephan Boecker, Freie Wähler: Nein

Würden Sie persönlich andere Nutzungen für die Bahndammtrasse bevorzugen?

  • Vera Werdes, SPD: Grundsätzlich vorstellbar für Cargo Cap oder Radweg
  • Holger Müller, CDU: keine Angabe
  • Friedhelm Weiß, Bündnis 90/Die Grünen: Radschnellweg, Straßenbahn sowie Erhalt des Bioverbundes
  • Anita Rick- Blunk, FDP: Dies ist abhängig vom Prüfungsergebnis, siehe Frage 2
  • Thomas Klein, DIE LINKE: Rad- oder Schienennutzung
  • Stephan Boecker, Freie Wähler: Radweg, Wanderweg, der Natur überlassen

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Kommen Sie mit den Kandidaten ins Gespräch: 

Beim „Stammtisch XXL” des Bürgerportals
am 9. Mai im Saal des Wirtshaus am Bock

Einlass und Get-together ab 18 Uhr
Podiumsdiskussion ab 19 Uhr  ________________________________

Wir haben die Angaben der Kandidaten aus deren Antworten zusammengefasst und längere Erklärungen hierfür verkürzt, sofern es für die Darstellung erforderlich war. Wir versichern jedoch, dass diese Verkürzung keine inhaltliche Veränderung hinsichtlich der geäußerten Positionen zur Folge hat.

Schwerpunkt Landtagswahl: Hier finden Sie die Porträts aller Kandidaten und alle Informationen zur Landtagswahl am 14. Mai 2017. 

Im folgenden werden die kompetten Anworten dokumentiert:

Das müssen Sie zur NRW-Wahl in GL wissen

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1 Kommentar

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  1. Als Gronauer Bürger frage ich mich schon seit Jahren, wo soll denn dieser Autobahnzubringer in Gronau enden? Auch hier sind meiner Meinung nach alle Straßenanbindungen bebaut. Refrather Weg? Mülheimer Straße? Tannenbergstraße?

    Die Forderung der Parteien nach einem Radweg ist ja wohl ein Witz und zeigt dass sich die Parteivertreter noch nie richtig mit der Materie beschäftigt haben und wahrscheinlich noch nie vor Ort gewesen sind. Der Radweg existiert bereits durchgängig von der Mülheimer Straße bis zu KVB in Frankenfort, und das schon seit Jahrzehnten!