Was es für Kinder bedeutet, einen geliebten Menschen durch den Tod zu verlieren, konnte Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke jetzt bei seinem Besuch der DRK-Kindertrauergruppe unter der Leitung von Trauerbegleiterin Stephanie Witt-Loers erfahren.

Hierfür hatte er sich viel Zeit genommen und zeigte sich den Ängsten und Sorgen der Kinder gegenüber sehr einfühlsam. Diese berichteten, warum sie die Kindertrauergruppe besuchen und wie groß die Sehnsucht nach dem Verstorbenen ist. Gemeinsam ging man den Fragen nach, warum Menschen sterben, wann Trauer aufhört und welche Möglichkeiten es gibt, mit den Verstorbenen verbunden zu bleiben.

Diese Erlebnisse bestätigten Landrat Dr. Hermann Josef-Tebroke noch einmal mehr in seiner Entscheidung, sich für das DRK-Projekt „Leben mit dem Tod“ als Projektpate zu engagieren.

Der Tod wird nach Ansicht von Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke in unserer Gesellschaft vielfach beiseitegeschoben oder gar tabuisiert, obwohl er fester Bestandteil des Lebens sei.

„Wenn Kinder vom Tode eines Elternteils oder eines anderen ihnen nahestehenden Menschen betroffen sind, dann ist das für sich genommen schon eine schreckliche Erfahrung. Gerade Kinder trifft sie aber umso unvorbereiteter, wenn dieses Thema in ihrem bisherigen Leben keine Rolle gespielt hat“, macht der Landrat deutlich.

„Vor diesem Hintergrund erachte ich die Arbeit des Projektes „Leben mit dem Tod“ als sehr wertvoll und extrem wichtig – und zwar sowohl für die einzelnen Kinder, die von dieser Hilfestellung profitieren, als auch für die gesamte Gesellschaft.“

In dem Projekt „Leben mit den Tod“ finden trauernde Kinder, Jugendliche und deren Familien Unterstützung, sowie Zeit und Raum ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Hier haben sie die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und das Erlebte durch kreative Impulse zu verarbeiten.

Wie wichtig dies ist, wissen auch die anderen Projektpaten. Wolfgang Bosbach, Ferdinand Linzenich, Lutz Urbach, Helene Hammelrath, Sylvia Zanders, Mechthild Münzer, Bettina Wisniewski und die Labbese unterstützen das Projekt bereits seit mehreren Jahren als prominente Fürsprecher.

Weitere Informationen zum Projekt erteilt
Stephanie Witt-Loers vom Institut Dellanima
St. Antonius-Straße 10, 51427 Bergisch Gladbach,
T: 02204-4817096, E: info@dellanima.de
www.dellanima.de, www.rhein-berg.drk.de

RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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