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6 Kommentare zu “Angela Merkel provoziert Pfiffe, erntet Applaus”

  1. Robert Peters

    Sehr geehrter Herr Jungbluth,
    danke für Ihre in mehrfacher Hinsicht erhellenden Ausführungen.
    Zur Sache finde ich darin aber leider nichts Konkretes.
    Und danke auch, daß Sie sich namentlich zu erkennen geben.

    Zu Ihrem Text:
    Nur der Satz “Auf den einen oder anderen mag so eine Rede wie die von Angela Merkel aber auch angesichts ihrer massiven Ignoranz provozierend wirken.” ist sehr allgemein zur Sache, aber dennoch “voll daneben”.
    Ihre pauschalen, unbelegten und wohl auch kaum belegbaren Schuldzuweisungen sind so jenseits eines sinnhaften Kommentars, dafür eher eines AfD-Parteitags würdiges Verbal-getöse.
    Wessen Ignoranz Sie meinen, läßt Ihre Orthographie leider nicht erkennen. Ich nehme aber an, daß die Bundeskanzlerin mehr Sachkenntnis hat als Sie und ich.
    Die meinige ist Ihnen kaum bekannt.
    Fragen Sie Herrn Wuttke, meinen ehemaligen Schüler, vielleicht erinnert er sich an mich und grüßen Sie ihn bitte von mir, herzlich.

    Die Metaphorik Ihres Textes läßt zudem darauf schließen, daß Sie wohl öfters – nicht nur an Wahltagen – tief in eiskaltes Wasser eintauchen, denn Sie sehen ja die Eisberge auch von unten.
    Und um die visuelle Fähigkeit, in die Zukunft zu sehen, beneide ich Sie natürlich.
    Diese Gabe scheint aber vor Wahlen nicht so ganz zu funktionieren. Und es muß Sie schon sehr schmerzen, daß solche übermenschlichen Gaben vom Wähler nicht wahrgenommen, wie es die Wahlergebnis zu zeigen scheinen.

    Ganz gleich, wer sich einbildet, seine Emotionen, Vermutungen, Haltungen, berechtigten ihn, andere in ihren Rechten zu beschneiden, stellt sich außerhalb der Rechtsordnung, weil er sich absolut setzt. “Höhere Einsicht” stellt keinen über das Recht. Und die Gröhler gestern machten nicht den Eindruck besonderer Intellektualität.

    Auf jeden Fall habe ich aus Ihrer Antwort entnehmen können, daß iGL wohl Züge eines verkappten Organs einer Partei ist, die sich in einem schnell fortschreitenden Auflösungspro-zess zu befinden scheint. Das bedaure ich nicht.

    Mein Ruhestand ist mir zu schade für weitere Einträge auf dieser Seite, die ich nicht mehr ansehen werde. Gute “public relation” Ihrerseits Robert Peters

  2. Torsten Jungbluth

    Vordergründig mag Angela Merkels Rede nicht provozierend gewesen sein. Und bezüglich der Störer mit den Ohrenstöpseln wohl ohnehin nicht, weil die, wie bereits geschrieben, nicht zuhören konnten und wohl auch nicht wollten.

    Auf den einen oder anderen mag so eine Rede wie die von Angela Merkel aber auch angesichts ihrer massiven Ignoranz provozierend wirken. Während (nach aktuellem Stand der Dinge) bspw. am Freitag die Kreispolizei nach dem Attentat in Barcelona das Sicherheitskonzept verschärfte, wurden in Turku zwei Frauen von einem Attentäter erstochen, der die von ihr geöffneten Grenzen nutzte, um 2015 nach Deutschland einzureisen. Das im Rahmen ihrer kurzsichtigen Politik entstandene Behördenchaos nutzte er aus, um sich mehrere Identitäten zuzulegen.

    Mehrfach begangene Körperverletzungen blieben offensichtlich sanktionslos, eine untragbare, ebenfalls politisch herbeigeführte Situation.

    In Wuppertal gab es praktisch zeitgleich ebenfalls zwei Messerattacken, eine davon tödlich, die andere vielleicht ebenfalls.

    Abgesehen von den tagesaktuellen “Einzelfällen”: Bestimmte Straftaten häufen sich massiv, und zwar extrem überproportional begangen von dem Personenkreis, den Frau Merkel mit konsequentem Stumpfsinn als “Flüchtlinge” bezeichnet, was ihr offenbar die mentale Leistung erlaubt, die Wirkung ihrer Grenzöffnung nach wie vor als ausschließlich humanitäre Angelegenheit zu betrachten.

    Mal abgesehen davon, dass es auf unseren Straßen und Plätzen zu einem nicht tolerierbaren Anstieg von Kriminalität (die genannten Morde sind ja nur die Spitze des Eisbergs, beraubt zu werden ist für die meisten Menschen auch nicht wünschenswert) kommt, sind andere Probleme, die in ihrer Kanzlerschaft verursacht wurden, ebenfalls nicht gelöst sondern werden laufend größer.

    Die maximale Abstinenz von Einsicht, die den Schluss nahelegt, dass es sich um Gleichgültigkeit oder Schlimmeres handelt, kann durchaus auch “provozierend” wirken.

  3. Robert Peters

    Sehr geehrter Huusmeister (wer auch immer das ist),
    wenn die angemeldete und genehmigte Nutzung eines öffentlichen Raumes als provozierend bewertet wird, lebe ich wohl in einem anderen Staat.
    Jedenfalls ist Ihre Wertung rechtlich unangemessen und potentiell gefährlich, weil permissiv. Nicht die Person, die verbriefte Rechte anwendet, hat das zu begründen, sondern diejenigen, die meinen, sie missachten oder brechen zu können aufgrund selbst atestierter Autorität! Das nennt man auf Deutsch Anarchie, andere, nicht so feine Begriffe gibt es aber auch.
    Mir ist also Ihr Gebrauch des Wortes “provoziert” provozierend, nicht die Anwesenheit einer Staatsbürgerin, die sich erneut um ein verfassungsgemäßes Amt ordnungsgemäß bewirbt.
    Ich nehme jedenfalls nicht an, daß die AfD eine Brüllbescheinigung für den Marktplatz beantragt hat.
    Die Achtung des Gesetzes ist ein sehr hohes Gut. Der Gebrauch eines Rechtes ist vielleicht dem Ahnungslosen “verwirrend”, aber moralisierend dafür Verständnis zu äußern, schafft Verwirrung im Rechtsstaat. Und das beabsichtigen Sie doch nicht, nicht wahr?
    Warum haben die Schreihälse denn nicht die Polizei gebeten, vor der “Provokation” durch Frau Merkel geschützt zu werden? Ist in Ihrer Überschrift das rechtliche Koordinatensystem verrutscht?
    Die Hausmeister die ich über mehrere Jahrzehnte kennen gelernt habe, haben immer klare Vorstellungen von Recht und Ordnung gehabt. Beste Grüße von Robert Peters

  4. H.P. Bergner

    Liebes” Bürger”portal,

    die Überschrift zu dem überzeugenden Auftritt von Bundeskanzlerin Merkel kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ganz schlechter Journalismus!
    Frau Merkel hat niemanden provoziert, sondern sachlich ihre Absichten für die nächsten vier Jahre erläutert. Das Publikum hat dies durch starken Applaus honoriert.

  5. Huusmeister

    Lieber Herr Peters, Frau Merkel hat bereits durch ihre reine Anwesenheit die Reaktion der Störer provoziert. Im Sinne von „hervorgerufen”. Dass die Rede der Merkel alles andere als provozierend war spielte für die Störer offenbar überhaupt keine Rolle. Sie konnten die Rede auch gar nicht hören, sie hatten Stöpsel in den Ohren, um das eigene Getöse ertragen zu können.

  6. Robert Peters

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Die Überschrift Ihres obigen Beitrages verstehe ich nicht. Womit hat Frau Merkel wen provoziert?
    Ich habe ihre gesamte Rede vor Ort gehört und konnte bis jetzt nichts erinnern.
    Mit der Bitte um Verständnishilfe verbleibe ich R. Peters

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