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Ein Kommentar zu “SPD-Eckpunkte: „Leben und arbeiten in Bergisch Gladbach””

  1. Die Stellungnahme „Leben und Arbeiten in Bergisch Gladbach“ der SPD könnte befürchten lassen, dass die SPD nicht willens ist, die Zukunft unserer Stadt aktiv zu gestalten. Aber genau dies ist die Aufgabe des FNP.

    Die Aufgabe des FNP ist es, die eigenen und langfristigen Vorstellungen zur Entwicklung der Stadt auszudrücken. Das wurde von den externen Beratern im Rahmen der Sitzungen des FNP-Ausschuss auch ausführlich erörtert (s. Niederschrift Flächennutzungsplanausschuss Sitzung am Mittwoch, 23.09.2015 S.20).

    Deswegen gab es auch in den Sitzungen die Diskussion, ob erst einmal ein Leitbild entwickelt werden soll um festzulegen, wie sich Bergisch Gladbach entwickeln soll. Als Konsens wurde festgehalten, dass ISEK 2030 als Leitbild gelten soll(Niederschrift Flächennutzungsplanausschuss Sitzung am Mittwoch, 17.09.2014).

    Davon hat man sich aber jetzt anscheinend verabschiedet. Statt zu überlegen, wie man die Entwicklung Bergisch Gladbachs gestalten kann wird festgestellt: „Es ist ebenfalls ein Irrtum zu meinen, wir könnten bestimmen, wie viele Menschen nach Bergisch Gladbach ziehen.“ Oder noch deutlicher im KSTA vom 23.09.17: „….Die Leute kommen auf jeden Fall“, so Waldschmidt. (Quelle: http://www.ksta.de/28459928 ©2017)

    Natürlich wird die Stadt nicht so bleiben wie sie ist. Aber ein fatalistisches „et kütt wie et kütt“ kann nicht die Grundlage der Stadtentwicklung sein. Warum sollen denn überhaupt neue Wohngebiete ausgewiesen werden, wenn die Entwicklung nicht beeinflussbar ist.
    Dass eine Neuausweisung die Immobilienpreise nicht wesentlich beeinflussen kann wird nicht einmal von der SPD bestritten (mdl. Mitteilung Herr Ebert), die hohen Preise sind ein Problem des Großraumes Köln.
    Wenn der soziale Wohnungsbau gefördert werden soll ist das zu begrüßen, aber dafür werden sicherlich nicht 70 bis 80 Hektar Fläche benötigt.

    Ich bin Optimist. Auch wenn die BI’s noch nicht all ihre Ziele erreicht haben zeigen die Gespräche mit den Fraktionen der SPD und CDU doch, dass man beginnt uns zuzuhören.
    Es bleibt zu hoffen, dass sich in Bergisch Gladbach eine Kultur der Bürgerbeteiligung entwickelt, die es möglich macht, gemeinsam die hohe Lebens- und Wohnqualität unserer Stadt zu erhalten.

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