Die Containerunterkunft hinter der IGP in Bergisch Gladbach-Paffrath

Gemeinsam mit der Stadt Bergisch Gladbach hat der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. für die Flüchtlingsunterkunft Paffrath-Hand ein einrichtungsinternes Schutzkonzept entwickelt. Es soll die Sicherheit aller Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere besonders schutzbedürftiger Personen, verbessern.

Als besonders schutzbedürftig gelten zum Beispiel Kinder, Frauen, Menschen mit Behinderung, Menschen anderer sexueller Orientierung, Menschen zugehörig zu ethnischen oder religiösen Minderheiten etc. Im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ wird das Projekt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Für eine erfolgreiche Implementierung des Schutzkonzeptes sieht die Bundesinitiative eine 4-tägige Schulung des Personals vor, zu der jetzt alle Verantwortlichen im DRK-Katastrophenschutzzentrum an der Jakobstraße zusammen kamen – Vertreter*innen der Stadt Bergisch Gladbach als Auftraggeber, das Deutsche Rote Kreuz als Betreiber der Flüchtlingsunterkunft, die Firma Cosmos Security Management GmbH als beauftragte Sicherheitsfirma, der städtische Hausmeisterservice sowie die Mitglieder der ehrenamtlichen Initiative „Willkommen in Paffrath-Hand“.

Hierdurch konnte gewährleistet werden, dass das Fachwissen aus allen Bereichen gebündelt und die in der Flüchtlingsarbeit tätigen Personen an der Entwicklung und Umsetzung des Schutzkonzeptes mitwirken konnten.

Grundlage der Schulung, welche von zwei zertifizierten Trainerinnen durchgeführt wurde, waren Unterlagen, die durch UNICEF für Mitarbeiter*innen von Flüchtlingsunterkünften in Deutschland zur Sensibilisierung und zum Schutz vor Gewalt in Flüchtlingsunterkünften entwickelt wurden.

Modul 1 der Schulung im September fokussierte sich auf die Einführung in die Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften und die Themenbereiche Sicherheit, Gewalt, Menschenrechte und Diskriminierung, Trauma und psychosoziale Unterstützung.

Modul 2 der Schulung im Oktober beschäftigte sich mit der Anwendung der Mindeststandards und der Umsetzung von Angeboten für kinderfreundliche Orte – mit dem Schwerpunkt auf Kinder und deren Eltern (Erziehungs- und Familienhilfe).

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