Nachdem die Erfahrungen an den Hander Grundschulen sehr positiv verlaufen sind, geht die Stadtverwaltung weitere „Elterntaxi“-Haltestellen an. Mobilitätsmanager Daniel Euler hat das nächste Projekt nun an der Grundschule in Sand realisiert. Am Montag wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt.

An der kleinsten Schule von Bergisch Gladbach wurden ihm dafür die Türen weit geöffnet. „Die Pädagoginnen aus Sand haben mich von sich aus angesprochen“, erläutert Euler, „Lehrerin Barbara Schmitz kam auf mich zu und schilderte mir die oft sehr unübersichtlichen Verkehrsverhältnisse zu Schulbeginn und Schulschluss.“

Schnell wurde man sich einig, wie das Chaos entflochten werden konnte: Es fanden sich zwei Stellplätze auf dem Platz gegenüber der Kirche – der auch als Festplatz für den „Sander Sommer“ dient -, die Lebensmittelhändler Hetzenegger als Eigentümer unbürokratisch zur Verfügung stellte. Die Plätze sind nun markiert und beschildert und stehen ab sofort für Bring- und Holdienste bereit.

„Einziger Wermutstropfen ist die Lage auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Schule“, erklärt der Mobilitätsmanager, „deshalb sind wir mit der Schule übereingekommen, dass die Kinder erst einmal zur Sicherheit morgens von ehrenamtlichen Begleitungen über die beampelte Fußgängerfurt der Sander Straße geleitet werden.“

Mit Polizei und Ordnungsbehörde ist der Halteplatz ebenfalls erörtert und abgestimmt worden. Ein großer Vorteil der Lage zwischen zwei Ausfahrten ist, dass die Fahrzeuge rechts ein- und links wieder ausfahren können. Ein Wendevorgang ist nicht erforderlich, so dass keine Gefahr besteht, sich gegenseitig zu blockieren.

„Sand ist nicht die letzte Schule, die wir mit Elterntaxi-Haltestellen versorgen möchten“, so der Mobilitätsmanager mit Blick auf die Zukunft, „nach und nach nehmen wir auch mit anderen Grundschulen Kontakt auf und schauen, wo solche Haltezonen Sinn machen.“

Noch besser wäre es, so gibt Euler zu bedenken, wenn die Kinder allein zu Fuß oder mit dem Fahrrad von zu Hause zur Schule kommen würden. „Dazu müssen wir aber in unserer Stadt an vielen Stellen noch an der Sicherheit der Schulwegkorridore arbeiten.“

Pressestelle Stadt BGL

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