Eingang zur Belkaw-Zentrale

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Als „symbolische Wiedergutmachung” für die Verkeimung des Trinkwasser in Hebborn spendet die Belkaw 50.000 Euro für die lokale Gemeinschaftsgrundschule. Gleichzeitig entschuldigt sich der Versorger bei den betroffenen Kunden. 

„Wir bedauern außerordentlich die vorübergehende Beeinträchtigung Ihrer Trinkwasserversorgung. Für den Vorfall und den Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung”, heißt es in einem Schreiben, das die drei Vorstände Manfred Habrunner, Klaus Henninger und Klaus Kaiser unterschrieben haben. 

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Die Spende für Umbaumaßnahmen der GGS Hebborn sei ein „Zeichen einer symbolischen Wiedergutmachung”. 

Die Vorstände bekräftigen, dass nach der Entdeckung der Ursache das Netz weiter gespült und gechlort werden. Sobald die Feinfilter im betroffenen Gebiet an der Jägerstraße ausgetauscht sind werde man mit dem Kreisgesundheitsamt eine schrittweise Reduzierung der Chlorung vereinbaren. Das Unternehmen werde alles tun, die Kunden wieder „in der sonst gewohnten Qualität und Zuverlässigkeit mit einwandfreiem Trinkwasser” zu versorgen. 

Die Belkaw hatte in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass Mitarbeiter eines beauftragten Unternehmens entgegen aller Regeln Mehl beim Schweißen eingesetzt und im Rohr gelassen hatte. Dadurch waren Keime ins Netz gelangt. Für eine auch nur symbolische Wiedergutmachung hatte das Unternehmen zu dem Zeitpunkt noch keinen Anlass gesehen. 

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Redaktion

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