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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

8 Kommentare zu “Belkaw spürt Ursache für Keime im Wasser auf”

  1. Die Erklärung der Belkaw, dass Mehl für die kürzlich aufgetretene Verkeimung des Trinkwassers die Ursache war, befriedigt nur vordergründig. Die Verschmutzung in 2016 wird nur beiläufig erwähnt; sie betraf das gleiche Gebiet. Was war denn damals die Ursache? Es drängt sich doch die Vermutung auf, dass ein Zusammenhang bestehen könnte. Ich erwarte diesbezüglich weitere Informationen seitens Belkaw und auch Gesundheitsamt.

  2. Das erschreckende an der Tatsache ist ja nicht nur die Verkeimung an sich.
    Vielmehr bekam das die Belkav immer erst mit wenn ihr das von extern gemeldet wurde.
    Da frage ich mich schon ob überhaupt keine regelmäßige Qualitätskontrolle des Trinkwassers in den einzelnen Stadtbereiche stadtfindet!
    So etwas würde sich wohl kein privater Betreiber irgendeiner solch offener Lieferkette erlauben können.
    Vielleicht denkt man jetzt auch mal bei der Belkav über solch “äßerst seltene” Ereignisse nach und baut für die Zukunft vor.

  3. Das war noch nicht Alles! Da wird noch was durch die BELKAW verheimlicht!
    (Auszüge aus meiner Mail vom 07.01.2018 an den Kreisdirektor, mit einem Vorschlag zur Auffindung der Kontaminationsstelle.
    Zur Chronologie: Die erste Verkeimung des Trinkwassers in Bergisch Gladbach mit coliformen Keimen, wurde im September des Jahres 2016 publiziert.
    Die zweite Verkeimung des Trinkwassers in Bergisch Gladbach mit coliformen Keimen im Jahr 2017, wurde im Dezember 2018 der Öffentlichkeit bekannt gegeben.
    In den verkeimten Trinkwasserversorgungsbereichen sind Risikoeinrichtungen mit prädisponierten oder immunsupprimierten Patienten (z.B. Intensivtherapiestationen, Endoskopie, Neu- und Frühgeborenenstationen) medizinische Behandlungs- und Betreuungsbereiche vorhanden, die als Risikoeinrichtungen besonders zu berücksichtigen sind.
    Auch in Dialyseeinrichtungen und Haushalte, in denen Risikopersonen leben und/oder medizinisch versorgt werden, ist das Vorkommen von coliformen Bakterien im Trinkwasser nicht nur unerwünscht, sondern gefährdet u.U. die Gesundheit der genannten Risikopersonen.
    Es stellt sich die Frage, wie lang die Trinkwasserversorgung, in dem betroffenen öffentlichem Versorgungsnetz bereits verkeimt war, bevor die Verkeimung entweder durch eine planmäßige Trinkwasseruntersuchung der BELKAW oder des MKH festgestellt wurde. Gemäß der Zeitungsberichte war es die BELKAW zuerst, welche die Verkeimung feststellte.
    Daraus ist zu schließen, dass die Verkeimung des öffentlichen Versorgungsnetzes und auch der davon betroffenen Risikopersonen mit verkeimten Trinkwasser lange Zeit stattfand. Lediglich das MKH wurde vorab informiert u.U. evtl. durch Umstellung auf den 2. Hauswasseranschluss, aus der Risikokette heraus genommen.
    Erst nach der Information des Krankenhauses erfolgte die Information der Bevölkerung in dem Versorgungsbereichen der Bevölkerung über die Verkeimung der öffentlichen Trinkwasserleitung durch die Presse.
    Daraus ist zu schließen, dass die Verkeimung des öffentlichen Trinkwasserleitung im Bereich Bergisch Gladbach Herborn, auch die davon betroffenen Risikopersonen in den normalen Wohngebäuden, mit verkeimten Trinkwasser, noch eine lange Zeit, nach der Kenntnis der BELKAW und dem Gesundheitsamt über die Verkeimung, stattfand.
    u.s.w. mit technischen Details

  4. Da will man sich gar nicht ausmalen, was letztes Jahr getrieben wurde. Mehl in den Leitungen – dazu hat meine Phantasie wirklich nicht ausgereicht. Aber toll, dass die BELKAW darüber nachdenkt, den Verursachen ihre Kosten in Rechnung zu stellen. Die wirklich betroffenen (beider Verunreinigungen, 2016 & 2017) Personen gehen bestimmt wieder leer aus. In anderen Ländern wäre das undenkbar.

  5. Im Text heißt wird nicht behauptet, es seien keine Erkrankungen aufgetreten. Statt dessen steht dort: „Erkrankungen seien dem Gesundheitsamt in diesem Zusammenhang nicht gemeldet worden.” Die Quelle ist das Gesundheitsamt.

  6. Eine Frechheit zu behaupten, es seien keine Erkrankungen in Zusammenhang mit der Verunreinigung und Chlorung aufgetreten. Nicht nur meine Kinder litten unter Durchfall und Bauchschmerzen, auch von Nachbarn und betroffenen Bekannten erfährt man gleiches. Abgesehen davon dass das Chlorwasser die Haut angreift, muss zum Schutz stilles Wasser in Mengen zugekauft werden, um Kaffee, Tee usw zuzubereiten und sich die Zähne zu putzen. Ein tolles Geschäft für die Belkaw: Schlechtes Wasser liefern und noch zusätzlich die für das Abkochen – wenn stilles Wasser ausverkauft und zu Beginn der Misere – anfallenden Stromkosten kassieren. So macht man im wahrsten Sinne aus Scheisse Geld auf Kosten der Kinder und Verbraucher.

  7. Über derartige offensichtlich geduldete Inkompetenz und Rücksichtlosigkeit gegenüber etwa 3000 Haushalten bzw den Menschen kann ich nur völlig sprach- und fassungslos sein !
    Eine Schande ist das .

  8. Ich wohne in der Reuterstr. und habe leider keinen Informatonsnsflyer bekommen. Der Chlorgeruch hat mich aufmerksam werden lassen und ich habe mich über die Presse selbst informiert. Die Informationspolitik müsste unbedingt verbessert werden. Mit freundlichen Grüßen Barbara Röhrig

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