Langfristig soll die Förderung von Mobilitätsalternativen den Verkehr entlasten. Welche kleinen konkreten Verkehrsprobleme schon jetzt gelöst werden sollten, fragt die CDU die Bürger.

Kurz vor Ostern verteilen die sieben CDU-Ortsverbände traditionell in ihren Stadtteilen Ostereier an Passanten. In diesem Jahr laden sie Bürgerinnen und Bürger außerdem mit insgesamt 5.000 Flyern dazu ein, beim Verkehrs-Check mitzumachen.

Warum? Langfristig soll der Verkehr in Bergisch Gladbach durch die Förderung von Mobilitätsalternativen entlastet und für die Zukunft leistungsfähig aufgestellt werden. Konkreter Handlungsbedarf besteht aber schon jetzt bei den vielen kleinen Verkehrsproblemen vor der eigenen Haustüre:

  • Müllautos zur Hauptverkehrszeit,
  • Paketdienste in zweiter Reihe,
  • Busse mitten auf der Straße oder
  • suboptimale Ampelschaltungen und
  • mangelende Ausweichmöglichkeiten über Nebenstraßen.

Die CDU Bergisch Gladbach möchte hierüber mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und nach dem Einsendeschluss am 30.4.2018 die Ergebnisse an die Stadt zur Überprüfung und Umsetzung weiterleiten.

Wer keinen Flyer erwischt, kann online teilnehmen.

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5 Kommentare

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  1. Liebe CDU,
    wenn Müllautos zur Hauptverkehrszeit stören, oder gar Busse mitten auf der Straße, dann habe ich folgende Lösungsvorschläge:
    1. Müllabfuhr abschaffen, das spart kommunale Gelder, die eh zu knapp bemessen sind;
    2. Busse abschaffen, dadurch gewinnt man Platz für PKW und spart schon wieder öffentliche Zuschüsse!
    Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

  2. Die CDU-Umfrage ist wirklich interessant, denn die Fragestellungen zeigen ganz deutlich, dass für die Gladbacher CDU der Begriff “Verkehr” hauptsächlich den Autoverkehr meint – z.B. Frage “Warum staut sich der Verkehr?”, Antwortmöglichkeit u.a. “Bus hält mitten auf der Straße”. Als Busbenutzer und Radfahrer habe ich dieses Problem nicht, sondern ganz andere – aber danach wird ja überhaupt nicht gefragt. Liebe CDU, so langsam gebe ich die Hoffnung auf, dass sich diese Denkweise bei Dir und Deinem Bürgermeister irgendwann mal ändern wird …

  3. Es wäre schön, wenn auch die örtliche CDU einmal auf meinen Kommentar reagieren und nicht einfach abtauchen würde. Er umfasst ja vor allem Gedanken, die grundsätzlich und bundesweit mit der Verkehrssituation in unserem Land zu tun haben. Es stellt sich zum Beispiel auch die Frage, in welcher Weise eine örtliche Partei versucht, in wichtigen Angelegenheiten auf die Bundespartei bzw. die von ihr gestellte Regierung Einfluss zu nehmen. Vor allem dann, wenn diese Folgen für die Kommunen haben, die wir dann alle “auszubaden” haben.

  4. Doch, nach einiger Verzögerung hatte die CDU die Ergebnisse der Umfragen zum Haushalt und Flächennutzungsplan vorgestellt. Allerdings hatten sich so wenige Bürger beteiligt, dass die Ergebnisse nicht repräsentativ waren. Damals hatte die CDU die Informationen über das Bergische Handelsblatt verteilt, dieses Mal geht sie einen anderen Weg. Hier unser Beitrag zur Vorstellung der Ergebnisse: https://in-gl.de/2017/03/09/was-bergisch-gladbachs-buergern-wichtig-ist/

  5. Nach der letzten (?) Bürgerbefragung der CDU war eine “zeitnahe” Veröffentlichung zugesagt worden. Die ist dann meines Wissens nach nie erfolgt, so dass man den Eindruck haben musste, dass es sich um eine reine PR-Aktion gehandelt hatte. Im Übrigen muss man feststellen, dass es im Verkehrsbereich nicht damit getan ist, klein(liche) örtliche Aktiönchen zu beraten, sondern hier fehlt ein weit vorausschauendes bundesweites Verkehrskonzept, in dem die ständig zunehmenden Probleme (Mängel in der Infrastruktur, ständig länger werdende Staumeldungen, ungelöste Umweltbelastung, Alternativen zu bisherigen Verkehrsmitteln, Lobbyarbeit der Autoindustrie) angegangen werden. Vielleicht müssen dabei sogar eine nötige Abnahme der Mobilität und entsprechende flankierende Maßnahmen mit eingeplant werden. Wenn das nicht erfolgt, muss man befürchten, dass unser Verkehrssystem in 10 Jahren zum völligen Erliegen kommen wird. Und was dann?