Im Durchschnitt verdienen die Bergisch Gladbacher immer mehr, auch die Zahl der Einkommensmillionäre steigt. Damit verteidigt GL seinen Titel als reichste Großstadt in NRW.

45.830 Euro hat jeder steuerpflichtige Bergisch Gladbacher im Durchschnitt im Jahr 2014 an Einkommen erzielt, fast 1200 Euro als noch im Jahr davor, berichtet das Landesamt für Statistik IT.NRW. Damit liegt die Stadt in der NRW-Rangliste insgesamt auf Platz 45, steht aber bei den NRW-Großstädten auf Platz 1 und damit sogar noch vor Düsseldorf.

Die Summe von 45.830 Euro bezieht sich auf das Netto-Einkommen vor Steuern, ist aber nicht mit dem Pro-Kopf-Einkommen gleich zu setzen. Denn zum einen werden Ehepartner, die gemeinsam veranlagt werden, bei dieser Zahl zusammen gerechnet. Und hinzu kommt, dass an Rhein und Ruhr nur jeder zweite Bewohner steuerpflichtig ist.

Bei der Zahl der Einkommensmillionäre schneidet Bergisch Gladbach im Landesvergleich nicht so gut ab. 53 Menschen oder Ehepaare hatten zuletzt mehr als eine Million Euro an Einkommen, Das entspricht einer Quote von 4,8 Millionären pro 100.000 Einwohnern und ist Platz 36 in NRW. Diese Quote der Einkommensmillionäre beträgt in Meerbusch (Platz 1) 14,5 Prozent.

Die Stadt mit den einkommensstärksten Steuerpflichtigen ist Meerbusch mit 63024 Euro, vor Schalksmühle und Odenthal mit 54.113 Euro.

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3 Kommentare

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  1. Es handelt sich um das verfügbare Nettoeinkommen. Also inklusive Kindergeld und anderen Sozzialleistungen, aber nach Abzug der Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Also um das Geld, was den Menschen tatsächlich zum Ausgeben bleibt, da gehört dann auch die Miete dazu.

    Allerdings: es handelt sich um statistische Durchschnittswerte – in der Realität werden einige Bürger sehr viel mehr zur Verfügung haben und sehr viel mehr Menschen müssen mit viel weniger Auskommen.

  2. Die Zahlen sind reine Theorie und haben mit der Realität wenig zu tun.
    Was bleibt den Menschen vom Einkommen letztlich zum Ausgeben?

  3. Das Ranking der einkommensstärksten Regionen in NRW ist offenbar eine Nachricht wert. Soll diese Information einen Nutzen für die Bürger haben, wäre es auch von Interesse wie sich das Einkommens örtlich innerhalb Bergisch Gladbachs verteilt. Vielleicht könnte man dann eine Korrelation zwischen Grünflächen und Wohnbebauung herstellen. Das wäre ein zumindest ein Argument bei der Diskussion um die Bebauungen u.a. in Refrath.