Kinder aus neun Nationen sind beim ersten Sommercamp in Odenthal zusammengekommen. Zusammen entdeckten sie die Vielfalt des Sports, von Breakdance bis hin zu Taekwondo.

In der ersten Sommerferienwoche fand das erste Sommercamp in Odenthal im Dhünntalstadion statt. Insgesamt 38 Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren nahmen am Camp teil, das von der Gemeinde Odenthal in Zusammenarbeit mit der Sportjugend Rhein-Berg und dem Kreissportbund Rheinisch-Bergischer Kreis organisiert wurde.

Das Camp richtete sich in erster Linie an geflüchtete Kinder, die ein Viertel aller teilnehmenden Kinder ausmachten. „Mit diesem Sommercamp möchten wir vor allem geflüchteten Kindern die Vielfalt des Sports zeigen, um sie so für den Sport zu begeistern“, berichtet Claudia Kruse, Integrationsbeauftragte der Gemeinde Odenthal.

Kinder aus neun Nationen haben eine Woche lang zusammen Sport getrieben und Breakdance, Floorball, Bogenschießen, Korfball, Taekwondo, Tischtennis, Turnen, Badminton, Fußball und Gardetanz ausprobiert. Die Sportangebote wurden von Übungsleiterinnen und Übungsleitern der Sportvereine aus Odenthal und den umliegenden Kommunen durchgeführt.

„Es war uns wichtig, die Sportarten anzubieten, die in Odenthal oder der nahen Umgebung von Vereinen angeboten werden, damit die Kinder die Sportart auch direkt weiter ausüben können“, erklärt Janik Pfeiffer, Fachkraft für Integration beim Kreissportbund.

Zum Abschluss des Sommercamps gab es an der OJO-Box ein großes Grillfest mit den Kindern und ihren Familien. Henrik Beuning, der Geschäftsführer des Kreissportbundes, übergab jedem Kind eine Urkunde als Auszeichnung für die erfolgreiche Teilnahme am Sommercamp. „Strahlende Kinder und zufriedene Eltern. Wir hoffen, dass diese gelungene Kooperationsmaßnahme auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden kann“, so Beuning nach der Urkundenübergabe.

Finanziert wurde das Camp durch Mittel des Projektes „Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten“ des Landesjugendrings NRW e.V. und der Gemeinde Odenthal.

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