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5 Kommentare zu “Was „Fahrradweichen” sind”

  1. Eins zeigt dieses Beispiel von vielen in unserer Stadt eindeutig. Das Regelwerk für Radfahrende ist mitunter verwirrend aufgebaut und hat teilweise mit gesundem Menschenverstand nichts zu tun. Für viele zu kompliziert und sehr oft mit Konflikten behaftet.
    Hier ist der Gesetzgeber gefordert, ein klares einfaches Regelwerk zu erstellen, was eindeutig(er) ist.
    Man bedenke nur die ganzen Ampelregelungen die ein Radfahrer kennen sollte, die seit 2017 gelten https://radverkehrsforum.de/lexicon/entry/10-tabelle-ampelregelungen-f%C3%BCr-den-radverkehr/

    Auch das mit den sogenannten anderen (nicht benutzungspflichtigen) Radwegen ist eine Wissenschaft für sich, da gerade bei uns im Stadtgebiet vieles nicht eindeutig erkennbar ist. Mal rot, mal kariert, mal gar nix. mal mit Piktogramm dann wieder ohne. Ist es nun Gehweg mit Freigabe? Ist es ein nicht benutzungspflichtiger Radweg oder doch nur ein Gehweg wo Kinder bis 10 Jahren drauf fahren dürfen?

    Als Beispiel Heidkamper Str. Dort ist ausgeschilderte Zone 30 und ein Gehweg der mit roten Pflaster ausgelegt ist. Frage wo darf der Radfahrer dort laut StvO fahren? ;-) Fröhliches raten nach §45

  2. Die Lösung mit dem Fahrradweiche ist sehr schön geworden, hatte ProVelo auch so im Dezember 2016 angeregt.
    4. Bild: https://provelo-bgl.mtmedia.org/2016/12/16/ein-rueckschritt-in-sachen-radverkehr/
    So können sich Radfahrer jetzt in die Linksabbiegespur einordnen. Andernfalls müssten sie zwei Fußgängerampel queren. Und Radfahrer die auf dem Radweg weiter in Richtung Heidkamp fahren, müssen zwangsläufig durch die Türöffnungszone der dortigen angrenzenden Parkplätze, was sehr gefährlich ist**. Um diese Gefahrenstelle zu umgehen können Radfahrer nun auf die Fahrbahn wechseln. Autofahrer müssen hier natürlich Rücksicht nehmen.

    Die Beschilderung scheint nun eindeutig zu sein. Die Forderung nach “falscher” Ausschilderung, nur damit einige es besser verstehen ist natürlich Unsinn. Für Aufklärung sorgt ja dieser Artikel. Das blaue Schild zeigt das Ende der Radwegbenutzungspflicht an. Die folgenden Piktogramme auf dem Boden zeigen den getrennten Rad- und Gehweg sowie die Fahrradrampe an.

    **Parkplätze dürfen nicht so nah an Radwege herangebaut werden. Dies muss über kurz oder lang in der ganzen Stadt verbessert werden. Sicherheit geht vor.

  3. Im Prinzip ja eine gute Idee – aber ich gebe den anderen Kommentatoren Recht, dass die Beschilderung jetzt ziemlich verwirrend ist. ‘Radweg Ende’, aber auf dem Boden ein Radfahrer-Piktogramm? Formal ist das Ende der Benutzungspflicht absolut korrekt gekennzeichnet, aber das dürften die wenigsten verstehen. Warum nicht einfach das Schild weglassen und Piktogramme auf beiden Wegen, um klarzustellen, dass Radfahrende die Auswahl haben?

    Michael Gückel spricht den ‘Turbokreisel’ an – persönlich habe ich dort noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, aber es ist in der Tat völlig unklar, wer Vorfahrt hat. Wären ‘Achtung Radfahrer!’-Schilder hier vielleicht angebracht?
    Und die Anregung bzgl. der Laurentiusstraße unterschreibe ich sofort – wann wird sie endlich für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben?

  4. Es scheint offensichtlich, dass die Radweg-Verantwortlichen der Gladbacher Verwaltung wenig Ahnung und keine Vorstellungen haben, wie ein möglichst gefahrloser, vor allem aber eindeutig beschilderter Radweg aussehen sollte. Das 1. Bild im obigen Artikel zum Thema zeigt eine “Schleife”, die den Radfahrer wegen des “Radfahr-Ende-Schilds” eigentlich zwingend auf die Straße leiten müsste. Dahinter aber zeigt man auf dem Boden die Zeichen von Radfahrern und Fußgängern. Na was jetzt? Soll so dem Radfahrer und/oder Fußgänger nahegebracht werden, dass nun der reine Radweg endet und ein gemeinsamer Weg beginnen kann, wenn der Radfahrer es so wählt? Sollen jetzt Rätsel im Straßenverkehr zu mehr Abwechslung beitragen? Gibt es Preise für den, der richtig rät? Wie heißt noch mal die Stadt mit diesen Schildbürgern? Bergisch Gladbach?

  5. Zum Thema Radwege in GL:
    Ich bedaure sehr, dass die verantwortlichen Radwege-Gestalter in GL offenbar selber wenig radfahren. Ein paar negative Erfahrungen meinerseits:
    1. Die oben beschriebene Fahrradweiche vor der Kreuzung Zanders/Arbeitsagentur war und bleibt missverständlich. Für Radler die auf der Bensberger Straße weiterfahren wird es auf der Straße sehr eng & gefährlich. Zusätzlich gehen Fußgänger davon aus, dass keine Radler mehr den Hochbord-Radweg benutzen dürfen. Was soll dieser Unsinn?
    2. Auf den roten Überwegen am City-Kreisel bin ich schon oft beinahe umgefahren und sogar von Autofahrern angepöbelt worden (Der KFZ-Raser meinte, er hätte Vorfahrt). Selbst Jemand vom Ordnungsdienst kannte die Bedeutung der roten Überwege nicht (gleichrangig mit Zebrastreifen? Vorfahrt für Radler?)! Auch dies ist Unsinn & gefährlich!
    3. Mein Fahrweg führt mich von der Odenthaler Straße zur Bensberger.
    Es wäre (insbesondere zur Umgehung der ewigen Baustellen “Odenthaler Str. / Am Mühlenberg”) sehr hilfreich, wenn man das östliche Ende der Laurentiusstraße auch gegen die Einbahn-Fahrtrichtung benutzen dürfte. So wie oft (z. B. in Köln) üblich! Warum nutzt/beschildert man das nicht?

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