Mit einer Träne im Auge feierte der Vespa-Club in diesem Jahr mit dem traditionellen „Abrollern” das Ende der Saison bei strahlendem Sonnenschein. Ein Rückblick auf ein ereignisreiches Vespa-Jahr 2018.

Am Sonntag stand das traditionelle „Abrollern“ des VC Bergisch Gladbach auf dem Programm, obwohl weder die Fahrerinnen/Fahrer noch die Roller Lust auf eine Winterpause verspürten. Sonnencreme und Sonnenbrille lagen jedenfalls noch im Gepäck. Aber so ist es, wenn Anfang des Jahres die Saisontermine festgelegt werden.

Das diesjährige Abrollern war ein gelungener Abschluss einer ereignisreichen, sonnigen Rollersaison. Angefangen hatte es im Frühjahr mit einer Fahrt zum Deutschen Museum in Bonn, in dem eine interessante Führung stattfand.

Dann war da noch der tolle Weltrekord der Blechvespen in Wesseling, bei dem sich mit unseren Rollern an einem Sonntag über 1000 Vespen trafen und dadurch eine Spende von fast 17.000 Euro für das Kinderhospiz Balthasar in Olpe zusammen kam.

Während einer anderen Ausfahrt wurde der Wasserfall der Sieg besucht. Dann ging es mit den Rollern auf eine „Zeitreise“ zum Heimatmuseum nach Kommern. Auch den Gasometer in Oberhausen mit seiner großartigen Ausstellung „Der Berg ruft“ lernten die Mitglieder des VC kennen.

Touren ins Bergische und Oberbergische Land waren zwischendurch immer wieder kurzweilig. Ein ganzes Wochenende verbrachten die Vespisten mit ihren Fahrzeugen in Limburg an der Lahn und erkundeten das Lahntal.

In die 50er Jahre versetzt fühlte man sich mit der Vespa bei dem Oldtimerfestival „Rheinbach Classics – Musik, Motoren, Petticoats“. Nicht zu vergessen: Die Teilnahme am alljährlichen Stadtfest, wo der Club sich mit einem Stand und seinen unterschiedlichen Rollern auf der Vereinsmeile präsentierte und viele Interessierte fand.

Statt heftiger Herbststürme erlebte die Rollerkolonne am vergangenen Sonntag mit über 20 Teilnehmern einen goldenen Oktobertag. Über ruhige Nebenstraßen ging es zunächst zu dem Ponyhof Hübender in Wiehl, wo der Tourenwart Horst schon Plätze reserviert hatte. Hier waren Kutsch- und Planwagenfahrten möglich. Auf dem Gelände gibt es auch ein kleines Gehege mit Ziegen, Schweinen und Gänsen.

Nach einem hervorragenden Essen wurde der kurze Weg zum Schloss Homburg eingeschlagen. Majestätisch thront es über dem Homburger Ländchen mit seiner Mischung aus Wald, Wiesen und offener Landschaft. Die im Süden des Oberbergischen Kreises gelegene Anlage ist ein beliebtes Ausflugs- und Tagungsziel und ein geschichtsträchtiger Ort zugleich. Gut, dass unser Tourenwart dort eine interessante Führung geordert hatte.

Heute ist Schloss Homburg ein idealer Ort für „Kultur im Dialog“. Hier vereinen sich Tradition und Moderne, das Schloss mit dem Museum und dem neuen Forum bildet einen vorzüglichen Rahmen für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen oder Filmvorführungen, aber auch zum Heiraten, Feiern oder Tagen.

Bei sonnigem Herbstwetter genossen die Mitglieder des Vespa Clubs Club bis zum Abend noch einmal das Vespafeeling in vollen Zügen. Alles in allem war es wieder eine sehr schöne Tour, die Lust auf die kommende Saison mit weiteren Highlights machte.

Christa Rueger

ist u.a. im Vespa-Club, im Obst- und Gartenbauverein Refrath und in der Harmonie Bensberg-Kaule aktiv, wohnt in Gronau und berichtet immer wieder in Wort und Bild.

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