Foto: Jo Witter

„Lebendige Gärten für Rommerscheid“ heißt die Projektgruppe im Stadtteilverein, und einen solchen will sie nun auch für die Rommerscheider Kirche schaffen. Die Außenanlage von St. Engelbert soll nicht nur an Attraktivität, sondern auch an natürlicher Vielfalt gewinnen.

Nach einem Workshop für den Bau von Nistunterkünften für Wildbienen und einer Aktion zur bienenfreundlichen Bepflanzung ist die Projektgruppe „Lebendige Gärten für Rommerscheid“ nun an St. Engelbert aktiv geworden.

Die Außenanlage von St. Engelbert soll nicht nur an Attraktivität, sondern auch an natürlicher Vielfalt gewinnen. Zunächst ist geplant, im Beet entlang der Kirchenwand ein großes Insektenhotel aufzustellen und dieses mit bienenfreundlichen Stauden und Blumen zu umpflanzen. Alle geplanten Aktivitäten erfolgen in Abstimmung mit der Kirchengemeinde.

Im ersten Schritt musste der Pflanzbereich entlang der Kirche von unerwünschtem Bewuchs und allem Wurzelwerk befreit werden. In einem zweiten Schritt soll dann das Bienenhotel gebaut und im Anschluss daran die Bepflanzung vorgenommen werden.

Hans-Joachim Tiefenstädter, Barbara Jung und Birgitta Höller. Foto: Jo Wittwer

Mitte November dieses Jahres begannen wir mit den Arbeiten in dem Teil des Beetes, in dem das Insektenhotel später stehen soll, und setzten diese Anfang Dezember fort.

Es war ein mühsames Unterfangen! Die Quecke stellte uns vor eine besondere Herausforderung: Um dieses Unkraut nachhaltig zu entfernen, musste sorgfältig jedes einzelne Stück Wurzel der Erde entnommen werden.

Durch die Kooperation mit der Initiative „Blühendes GL“ stand uns ausreichend Werkzeug zur Verfügung. So konnten wir gemeinsam ein großes Stück des Beetes freilegen.

Unser Glück: Das Wetter meinte es  gut mit uns und Ralf Rüttiger half uns tatkräftig, besonders beim Roden der Buchsbaumstubben. Schließlich war die Ladefläche des Pickups an beiden Samstagen voll und es mussten jeweils rund 200 Kilogramm Grünabfall entsorgt werden.

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