Die Verwaltung hat einen Bericht dementiert, die Stadt habe die kurzfristige Schließung der Küche an der GGS Bensberg verfügt; dies sei Sache der Insolvenzverwaltung. Wichtiger sei, dass eine gute Lösung für die Weiterführung der OGS und der Kita Lehmpöhle gefunden worden sei. 

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Kölner Stadt-Anzeiger/Bergische Landeszeitung hatten berichtet, der Betreiber der Küche sei mit zwei Mitarbeitern am Donnerstag ohne Vorwarnung vor die Tür gesetzt worden. Das Resultat sei richtig, allerdings habe der Insolvenzverwalter diese Entscheidung getroffen, betont ein Pressesprecher der Stadt.

Hintergrund ist die Insolvenz des Montessori-Elternvereins, der bislang Träger von OGS und der benachbarten Kita war. Die Insolvenzverwalterin hatte mit der FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH einen neuen Betreiber gefunden. Für der Übernahme auch der Frisch-Küche habe Fröbel von der Stadtverwaltung „Sicherheiten eingefordert, die die Weiterbeschäftigung des Küchenpersonals betreffen”.

Denn in den kommenden Jahren wird die GGS Bensberg abgerissen und neu gebaut; in der zweijährigen Übergangsphase in einer Containerschul, könne der Küchenbetrieb nicht fortgeführt werden.

Eine entsprechende Sicherheit habe die Stadt aufgrund der eigenen Geldknappheit nicht erteilen können. Ohnehin müsse sie als öffentlicher Träger der Jugendhilfe „mit erheblichen finanziellen Lasten” durch die Insolvenz des alten Trägers rechnen.  „Das ist zwar für die betroffenen Familien und Beschäftigten sehr schade, und wir bedauern dies sehr. Aber wir müssen gerade im Kita- und OGS-Bereich zur Zeit hohe Kosten aufwenden, um Betreuungsangebote zu schaffen und zu erhalten. Irgendwann sind leider die Möglichkeiten erschöpft“, erläutert Verwaltungsvorstand Frank Stein die Situation.

Wichtiger sei jedoch, dass mit der Fröbel gGmbH ein deutschlandweit agierender gemeinnütziger Träger die beiden Einrichtungen weiter führe. Die neue Fachbereichsleiterin Jugend und Soziales, Sabine Hellwig, dankte in einem Schreiben an die Eltern den Teams, die trotz schwieriger Bedingungen die Verhandlungen durchgestanden, den Eltern, die die belastende Zeit mit getragen haben, und der Insolvenzverwalterin, mit deren Hilfe diese „gute Lösung” gefunden worden sei.

Fröbel werde die Essensversorgung durch ein externes Cateringunternehmen sicherstellen, ohne Unterbrechung. Die Auswahl des endgültigen Lieferanten werde mit großer Sorgfalt getroffen; daran will Fröbel auch Kinder, Eltern und Pädagogen beteiligen.

Der Neubau der Grundschule an der Karl-Philipp-Straße sehe dann wieder die Einrichtung einer Frischkochküche vor, ergänzt die Stadtverwaltung.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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