“Der zweite Blick” heißt die Ausstellung im Marienkrankenhaus mit Werken von Gerd Kleiker, der sich als Lichtfänger versteht. Sein Spiel mit Licht und Formen führt zu neuen Sichtweisen auf fotografierte Räume und Orte.

Gerd Kleiker ist Lichtplaner und lebt in Köln. Er fotografiert seit über 40 Jahren hauptsächlich auf seinen in- und ausländischen Reisen, bezeichnet sich aber nicht als Reisefotograf. Vielmehr liegt sein Fokus auf situativem und selektivem Einfangen von Momenten, Lichtverhältnissen und Farbigkeiten mit dem Schwerpunkt einer grafischen Bildkomposition von Landschafts- und Architekturstrukturen. Das Spiel mit Licht und Formen sowie der besondere Blickwinkel der Kamera führen dabei zu völlig neuen Sichtweisen auf die fotografierten Räume und Orte.

Die Dinge einmal anders als mit dem normalen Blickwinkel zu betrachten ist ebenso sein konzeptioneller Ansatz wie das grafische Sehen zum Zeitpunkt der Kamera-Auslösung. Spiegelung und Montage sind weitere Gestaltungsmittel, mit denen der Künstler seine Motive verfremdet, den Bildern eine andere Bedeutung gibt. So wird aus einer Landschaftsaufnahme plötzlich ein Form-Farb-Muster.

Ein Fotograf ist , wie er sagt, ein Lichtfänger. „Ich möchte jedoch mit meinen Bilder nicht nur Licht einfangen, sondern auch Begebenheiten, Kontraste und Stimmungsbilder, die mich im Moment der Aufnahme ansprechen und berühren.“ Kleikers Arbeiten wurden in vielen Ausstellungen, u.a. in der Galerie Smend Köln und im Kulturforum Essen, gezeigt.

Die Fotos können käuflich erworben werden. Die Ausstellung “Der zweite Blick” in der Eingangshalle des MKH wurde am 2.2. eröffnet und dauert noch bis zum 1.Mai 2019.

Zbick

PR-Berater (Deutsche Akademie für Public Relations)

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