Karsten Panzer, Angel Richter, Daniela Steinbach-Wirtz, Christine Evers. Foto: Helga Niekammer

Der Abschluss der Ausstellung „We two” der Künstlerinnen Christine Evers und Angel Richter in der DWI Galerie in Bensberg war auch eine kleine Protestveranstaltung. Gegen die Schließung des Atelierhauses A 24.

Die eigentliche Ausstellung „We two” war bis Anfang März im Technologiepark zu sehen, einige Werke wurden bis jetzt noch in der DWI Galerie in der Kölner Straße 72 gezeigt. Es gibt also eine direkte Verbindung zum Technologiepark (TBG) – und daher nutzte Karsten Panzer, TBG-Kunstbeauftragter und Kurator von „We two”, die Gelegenheit für eine Protestnote.

Karsten Panzer.  Foto: Helga Niekammer

Mit der nach seiner Meinung höchst fragwürdigen Schließung des Atelierhauses A24 und der Galerie A24 im Technologiepark durch den Eigentümer BEOS gehe auch für ihn eine Ära als Kurator zu Ende, sagte Panzer. Er bedauerte auch das vorläufige Aus der Reihe „Kunst im Technologiepark”. Er hoffe jedoch auf Gespräche und Angebote des Technologieparks, dann könne er sich vorstellen, zukünftige Ausstellungen weiter zu führen.

Die kleine Galerie DWI war zur Finissage gut besucht. Foto: Helga Niekammer

Wie angekündigt, kamen einige der Künstler des Atelierhaus in Trauerflor zur Finissage. Die Künstler bitten die Öffentlichkeit weiterhin um Ideen für temporäre Zwischenlagermöglichkeiten und um langfristig angedachte Vorschläge für neue Atelierräume und Ausstellungsmöglichkeiten.

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2 Kommentare

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  1. Liebe Lydia, alles Gute beim Räumen und finden neuer Räume. Tut mir so leid für Euch alle. Liebste Grüße und Umarmung, Su‍

  2. Dank an die Redaktion für den einfühlsamen Artikel und an Helga Niekammer für die Fotos von Abschied und Trauer.
    Jedoch weicht inzwischen der Wut und Trauer bei manchen die schiere Verzweiflung.
    Vetrieben aus der künstlerischen Heimat, weiß kaum eine/r wohin.
    Wie von Karsten Panzer vorgeschlagen:
    Die leerstehenden Container als ehemalige Flüchtlingsunterkunft wären sicherlich eine vielleicht auch bezahlbare Option für vertriebene Künstlerinnen , wenn denn ein Grundstücksbesitzer sich erbarmt.
    Doch wie immer in einer Krise: Die Hoffnung stirbt zuletzt, es lebe die Freiheit der Kunst!
    Schönes Wochenende,
    Lydia Czeranski