Die Einladung der CDU zu einer Bürgerversammlung in Herkenrath in Sachen Nahversorgung ist auf große Resonanz gestoßen. Einhellig sprachen sich die Bürger dafür aus, beim Bau des neuen Supermarktes Tempo zu machen.

Nach Angaben von Wolfgang Kaiser, der als Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Herkenrath eingeladen hatte, war die Versammlung mit rund 150 Bürgern überraschend gut besucht.

Ein Vertreter der Stadtverwaltung stellte die aktuellenPlanungsentwürfe für den angestrebten Hetzenegger-Supermarkt vor. Er machte aber auch deutlich, wie aufwendig und zeitraubend das ganze Verfahren sei.

Die Familie Hetzenegger ergänzte aus der Perspektive des Investors, wieviel Zeit und Arbeit sie bereits aufwenden musste, immerhin seit zehn Jahren läuft das Projekt bereits. Klar sei: der alte, kleine Lebensmittelmarkt sei weder zukunfts- noch konkurrenzfähig.

Bei den Herkenrather Bürgern, die zur Versammlung gekommen waren, herrschte die einhellige Meinung, dass mit dem Bau des neuen Supermarktes lieber heute als morgen begonnen werden sollte, berichtet Kaiser. Im Gegensatz zu den meisten derartigen Veranstaltungen habe es so gut wie keine kritischen Stimmen zu dem Bauvorhaben gegeben.

Die Einwände richteten sich auf die Frage, ob nicht doch ein anderer Standort möglich sei. Denn die Straße „Strassen” mitten in Herkenrath, von der der Abzweig zum neuen Supermarkt gehen soll, sei bereits jetzt völlig überlastet. Dem setzte der Vertreter der Stadtverwaltung einige sachliche und fundierte Erklärungen entgegen.

Am Ende der Diskussion richtete Kaiser den Wunsch der Anwesenden nach einer schnellstmöglichen Durchführung des Genehmigungsverfahrens an die Stadtverwaltung.

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Redaktion

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1 Kommentar

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  1. Im folgenden Zeitungsartikel ist zu lesen, dass es Probleme mit der Regenwasserableitung gibt.

    https://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/herkenrath-
    naturschuetzer-sehen-entwaesserung-fuer-supermarktbau-kritisch-33134094

    Wenn schon eine Baumaßnahme zu Problemen hinsichtlich der Versiegelung und des Abflusses von Regenwasser gibt, was passiert dann wohl wenn die im FNP beschlossenen Wohngebiete gebaut werden???

    Da sich die Stadt ja bisher keine Gedanken um die nötige Infrastruktur gemacht hat sehe ich ziemlich schwarz!