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13 Kommentare zu “„Bleibe Beit Jala für immer verbunden!“”

  1. Hallo Herr Eschbach, mein Vorschlag zur Sache: Bitte endlich abrüsten, die Gerüchteküche versiegeln und den Holzhammer entsorgen!
    1. Herr Bethe wollte auf Nachfragen des Versammlungsleiters nicht sagen, wer diese Äußerungen getan haben soll.
    2. Wieso sollen sich die Anwesenden zu einem schrecklichen Vergleich äußern, den sie selbst nicht gezogen haben und dessen angebliche Urheber nicht bekannt sind? Dieses Ansinnen mitsamt der mitschwingenden Unterstellung halte ich für unstatthaft.
    3. Ich bin seit knapp vier Jahren im BJV engagiert: Ich kenne niemanden in Verein, Vorstand und Umfeld, der jemals „den jetzigen israelisch-palästinensischen Konflikt als Völkermord an den Palästinensern“ bezeichnet und krude Vergleiche mit dem NS-Terror angestellt hat.
    4. Der BJV verwahrt sich aufs Schärfste gegen die anhaltenden Antisemitismusvorwürfe der vergangenen Monate. Der Verein und der Vorläufer-Arbeitskreis bestehen seit 16 Jahren. Woher rühren diese plötzlichen „Erkenntnisse“? Die aktuelle Kampagne läuft Gefahr, die seriöse Beschäftigung mit Antisemitismus und seinen Hintergründen öffentlich zu beschädigen.
    Vorstand Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach-Beit Jala e. V.

  2. Auszüge aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 28.06.19: „Ehrenbürger Erich Bethe verlangte bei der Jahreshauptversammlung des Beit Jala-Vereins von jedem Vereinsmitglied die Aussage, dass die Nazi-Verbrechen an den Juden nicht zu vergleichen seien mit den Aktionen Israels in Palästina. Genau diesen Vergleich hätte er von mehreren Mitgliedern gehört. Das lehnte die Mehrheit ab. Der neue Vereinsvorsitzende sagte, der Verein habe sich immer wieder vom Antisemitismus distanziert, es gebe keinen Nachholbedarf.“
    Den jetzigen israelisch-palästinensischen Konflikt als Völkermord an den Palästinensern zu bezeichnen, ist wirklich absurd und gehört meines Erachtens nicht nur in die antizionistische, sondern auch in die antisemitisch konnotierte Kiste. Wer sich dann als Verein hierzu nicht klar erklären mag, trägt zur Anzweiflung der Beispiellosigkeit des Holocaust bei.

  3. Mit den Löschungen bin ich nicht einverstanden.
    Daduch werden den Lesern relevante Informationen vorenthalten.

    ________________

    Anmerkung der Redaktion: Wir haben auch in diesem Kommentar einen Teil gelöscht, wir hatten Herrn Bolte zuvor auch die Gründe dafür mitgeteilt.

    Dass Susanne Schlösser in der Stadtverwaltung beschäftigt war und ihr Mann Peter Schlösser es war, in weder ehrenrührig noch strittig.

    Diese Tatsache allerdings als Beleg zu werten, Frau Schlösser sei fremdgesteuert, ist eine Unterstellung, die sich auf die Person richtet – und auf unserer Plattform nicht zugelassen wird. Herr Bolte und der Ganey Tikva-Verein verfügen über eine eigene Website und über eine eigene Facebook-Seite, um ihre Meinung kund zu tun, dort sind sie dann auch selbst rechtlich verantwortlich.

    Auf unserer Seite sind wir verantwortlich, daher gelten hier unsere Regeln.

  4. QED

    Si tacuisses, philosopha manisses…

    Kann leider jetzt nicht näher darauf eingehen.
    Ist wahrscheinlich auch zwecklos.

    ________________________________

    Hinweis der Redaktion:
    Der zweite Teil dieses Kommentars wurde gelöscht. Unsere Plattform steht nicht für persönliche Angriffe zur Verfügung. Bitte beschränken Sie sich auf eine sachliche Diskussion.

  5. Zitat Axel Bolte: “Oder kann mir jemand einen Straftatbestand namens Antisemitismus nennen?”

    Strafgesetzbuch (StGB)
    § 130 Volksverhetzung
    (1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
    1.
    gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
    2.
    die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,
    wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

  6. Wer allen Ernstes vorschlägt, antisemitisische Äußerungen sollten „zur Anzeige gebracht werden“, demonstriert damit seine fachliche Inkompetenz.

    Oder kann mir jemand einen Straftatbestand namens Antisemitismus nennen?

    Antisemitismusbekämpfung ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Juristisch ist das Thema nicht zu lösen.

    Hintergrundinformation: Frau Schlösser ist die Leiterin des selbsternannten „Freundeskreises Ganey Tikva“.

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    Hinweis der Redaktion: Der letzte Teil dieses Kommentars wurde gelöscht. Unsere Plattform steht nicht für persönliche Angriffe zur Verfügung. Bitte beschränken Sie sich auf eine sachliche Diskussion.

  7. Danke, Susanne und Peter Schlösser, mir aus dem Herzen geschrieben. Das man den Horror, den das 3. Reich über die hiesigen Juden kommen ließ, nicht mit den Gräueltaten Israels an den Palästinensern vergleichen kann, stimmt. Der Unterschied liegt sicher auch in der Zahl der hier in Deutschland Ermordeten Juden. Aber empfinden werden die Nachkommen der Tausenden von getöteten Männern, Frauen und Kinder palästinensicher Herkunft ebenso schmerzlich. Wir dürfen nicht zulassen, das ein Teil des Verfolgungswahns wie der der israelischen Regierung, der zusammen mit seinen orthodoxen Anhängern, keinen Frieden wollen,

  8. Es wird in Bergisch Gladbach wie in jeder anderen deutschen Stadt Antisemitismus geben, obwohl wir persönlich noch keinem Antisemiten begegnet sind. Die Kritik an der Politik Israels ist nicht per se antisemitisch, sondern freie Meinungsäußerung. Das gilt auch in Bergisch Gladbach. Vor diesem Hintergrund sollten wir Bürgerinnen und Bürger uns bewusstmachen, dass Bespitzelung und Diffamierung vermeintlicher Antisemiten dem öffentlichen Austausch zu diesem wichtigen Thema schaden.

    Es kann nicht ein Verein von Israel-Freunden die Deutungshoheit über ein so wichtiges Thema beanspruchen und Menschen aus unserer Mitte an den Pranger stellen. Falls sich tatsächlich jemand antisemitischer Äußerungen oder Handlungen schuldig gemacht haben könnte, bietet unser Rechtsstaat objektive, juristische Möglichkeiten, diese zu verfolgen: Ein solches Verhalten sollte zur Anzeige gebracht werden.

    Susanne und Peter Schlösser

  9. Auf der Hauptversammlung des Beit-Jala-Vereins wurde der antisemitische Leserbrief des Heinz Haun von einem kritischen Mitglied verlesen und der Autor zur Stellungnahme aufgefordert. Herr Haun bekräftigte sein verleumderisches antiisraelisches Statement, ausdrücklich.

    Später wurde er trotzdem zum neuen Vorsitzenden gewählt.

    Alles dies ereignete sich unter den Augen des anwesenden Bürgermeisters Lutz Urbach…

  10. Die Frage ist doch nicht, dass man sich mit Antisemitismus beschäftigt, sondern wie, liebe Judith. Insofern geht die Frage alle in unserer Stadt und Gesellschaft an, auch wenn Du nur den BJV ansprichst: Die inquisitorischen Beschuldigungen, die einige wenige Leute hier GL großzügig austeilen, gehören bestimmt nicht dazu. Moralische Selbstermächtigung ist kein guter Wegweiser, auch nicht für die gute Sache. Jedes große Thema/Problem kennt mehrere Wahrheiten/Lösungen – das zu akzeptieren, steht für mich zu Beginn einer jeden fairen Auseinandersetzung.

  11. Dieser Beitrag ist nicht verändert worden.

  12. Wieso wurde dieser Beitrag innerhalb von 2 Stunden erheblich geändert?

  13. Ich wünsche dem BJV, dass er sich intensiv mit dem Thema “Antisemitismus” auseinandersetzt. Es ist ein jahrtausend alter Virus, der immer wieder mutiert. Seine Erscheinungsform ist immer wieder neu und erfolgreich. Das Wissen darum ist die Voraussetzung dafür, ein wirklich guter Partner der Palästinenser und Israelis zu sein.

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