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9 Kommentare zu “Ganey-Tikva-Verein greift Beit Jala-Verein an”

  1. Lieber Herr Tiefenstädter.
    Vielen Dank für den m.E. hilfreichen Hinweis (Link). Es würde weiterhelfen zu einem respektvollen Umgang, wenn möglichst alle an dem Thema Interessierten, diesen Text lesen würden.

  2. Hier handelt es sich um den Wahn der Verfolgung und nicht um Verfolgungswahn. Verschwörungsanspielungen sind unerträglich.

  3. Ich kann mangels Hintergrundwissens die Diskussion / “offene Kommunikation” zwischen Ganey-Tikva-Verein; Beit-Jala-Verein und Stadt nicht sachlich kommentieren.

    Wie eine Diskussion und ein Dialog aber aussehen könnte zeigt das “Times of Israel” Interview mit dem Israeli Yossi Klein Halevi und Palästinenser Prof Mohammed Dajani zu Halevi’s Buch “Letters to My Paletinian Neighbors”.
    Sehr empfehlenswerte Lektüre – auch in Hinblick wie kleine Dinge grosse Bewegungen auslösen können:
    https://www.timesofisrael.com/when-an-ex-fatah-palestinian-neighbor-took-up-a-zionist-authors-challenge/?utm_source=The+Weekend+Edition&utm_campaign=weekend-edition-2019-06-16&utm_medium=email

  4. Der erste Eindruck von Herrn Wolf, es handele sich beim GTV um eine Art Krawalltruppe, hat sich bei mir auch nach dem Lesen des offenen Briefes – und der zahlreichen, weiter oben dokumentierten Berichte – leider nicht verflüchtigt. Dass Stadtverwaltung und Beit-Jala-Verein diesmal nur noch kurz angebunden reagieren, ist angesichts des seit einem Jahr wabernden Hin und Hers nachvollziehbar, frühere ausführlichere Reaktionen und Stellungnahmen lassen sich oben nachlesen.
    Dazu passend ist ein Zitat aus dem In-GL-Beitrag “Nahostkonflikt kommt in Bergisch Gladbach an” vom Juli 2018, der u.a. die Neuorientierung des GTV beschreibt: “Ehemalige Vorstandsmitglieder des Ganey Tikva-Vereins sprechen inzwischen von einer „Radikalisierung”. Es gehe nicht mehr um ein versöhnliches Miteinander und die Städtepartnerschaft, sondern darum, Israel zu verteidigen und die Konfrontation mit Andersdenkenden zu suchen.”
    Dieser Eindruck drängt sich tatsächlich auf – zumal beide Vereine in den vielen Jahren zuvor (mit den gleichen Vorsitzenden) immer ein friedliches Nebeneinander pflegten.
    Interessant auch, dass der im letzten Herbst neugegründete “Freundeskreis Ganey Tikva” (offizieller Vertreter der Städtepartnerschaft B GL-Ganey Tikva) gemeinsame Veranstaltungen mit dem Beit Jala-Verein durchführt und das offenbar keinerlei Probleme macht. So könnte und sollte es sein.

  5. Als Leser des Artikels, der nicht aus der Region kommt, könnte ich dein Eindruck gewinnen, dass es sich bei dem Ganey Tikvah Verein um eine Art Krawalltruppe handelt. Man muss sich wirklich die Mühe machen, den durchaus ausführlichen und differenzierten Leserbrief des Vereins lesen, um sich ein objektives Bild zu machen.

    Jede Auseinandersetzung lässt sich immer gewinnen, wenn man seinem Gegenüber die Kompetenz generell abspricht, auf konkrete Punkte im Leserbrief nicht eingeht und stattdessen Dinge hervorkramt, um den Verein als Ganzes zu diskreditieren. In der Stellungnahme des Beit Jala Vereins wird diskreditiert, interpretiert und unterstellt, anstatt konkrete Punkte des Leserbriefs aufzugreifen und entsprechend Stellung zu beziehen.
    Der Tatsache, dass es diese antisemitischen Leserbriefe im Kölner Anzeiger gegeben hat, wird nicht widersprochen, stattdessen wird aber der Ganey Tikvah Vereins generell delegitmiert. Demnach habe ich allen Grund, dem Leserbrief zu glauben.

    Antisemitismus, in welcher Form auch immer – und auch wenn er sich im Gewand der allgemeinen Delegitimierung Israels sich kleidet bzw. den Juden auch noch selbst die Schuld an antisemitistischen Tendenzen gibt, ist für meine Begriffe nicht mit der Meinungsfreiheit gedeckt und sollte in Deutschland 2019 keine politische Plattform bekommen, wo auch immer!

  6. Die Aussage der Stadtverwaltung konsterniert einigermaßen, zeigt sie doch, dass einerseits einem Verein, der sich gegen den Antisemitismus einsetzt die Grundlage entzogen wird, wohingegen auf der anderen Seite antisemitische Äußerungen „zur Kenntnis genommen werden“. Das bedeutet entweder, man duckt sich gegenüber diesem Thema weg oder aber man hat noch immer nicht gelernt, wie man antisemitische Argumentationsmuster erkennt und in der Folge mit ihnen umzugehen hat. Beides finde ich höchst bedenklich.

  7. Dieser unsägliche Streit dient m.E. dazu, Egomanen als Bühne zu dienen. Das ist arm. Aus welcher Ecke kommen diese ständigen Selbstmitleids- und Anklageschreie immer mit schöner Unregelmäßigkeit? Aus der israelischen. Die ganze nicht muslimische Welt und sogar Teile derselben unterstützen Israel seit vielen Jahrzehnten. Der mächtigste Beschützer sitzt jenseits des atlantischen Ozeans und muss sich oft fragen lassen, warum seine Unterstützung manches Maß übersteigt und zu weiteren Konflikten mit den Palästinensern führt. Israel lässt wenige Gelegenheiten aus, Deutschland an seine zweifellos unbestreitbare Schuld zu erinnern.

    Und in Bergisch Gladbach geschieht unerhörterweise das Gegenteil?

    Ich kann immer noch im Agieren des GTV ein großes Maß an Verfolgungswahn erkennen und, wie schon erwähnt, die scheinbare Sucht mancher Menschen, unbedingt im Vordergrund stehen zu wollen.

  8. Ich beobachte dieser Geschichte seit längerem. Der GTV muss sich für die israelischen Partner einsetzen und darf keine einseitige Erklärung unterschreiben.
    Aktuell betreibt der Verein notwendige Aufklärung auch über die untragbaren Aussagen vom S-Vorsitzenden des Beit-Jala Vereins.

  9. Das ist nicht Dein Ernst, lieber Lutz…

    „− Dokumentation: Reaktion der Stadtverwaltung (bitte anklicken)
    ‚Bürgermeister Lutz Urbach hat die Ausführungen des Vorstandes des Ganey-Tikva- Vereins zur Kenntnis genommen, ebenso wie die beiden Leserbriefe bereits an ihrem Erscheinungsdatum.‘”

    Du hast also den antisemitischen Leserbrief des Stellvertretenden Vorsitzenden des Beit-Jala-Vereins bereits Anfang September gekannt.

    Was hast Du unternommen?

    Zur Erinnerung: dem Ganey-Tikva-Verein hast Du das Mandat entzogen, weil Engagement gegen Antisemitismus in Deinen Augen nicht seine Aufgabe wäre. So äußerst Du Dich im Interview. Das ist bizarr genug.

    Ein Vorstandsmitglied (zugleich der designierte neue Vorsitzende) des Beit-Jala-Vereins äußert sich öffentlich explizit antisemitisch –

    und nichts passiert???

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