Das Bündnis der Bürgerinitiativen begrüßt die Entscheidung des Stadtrats, die Verwaltung auf den Klimaschutz zu verpflichten. Das müsse nun Konsequenzen bei der Umsetzung des Flächennutzungsplans haben.

Schon seit der Veröffentlichung des ersten Vorentwurfs zum FNP weisen die Bürgerinitiativen auf die Notwendigkeit hin, den Klimawandel mit seinen drohenden Folgen vorranging zu berücksichtigen. Entsprechend erfreut nimmt das Bündnis der Bürgerinitiativen die nun erfolgte Resolution zur Bewältigung Klimawandels zur Kenntnis.

Die Anerkennung der Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe höchster Priotität und die ausdrückliche Selbstverpflichtung der Stadt, alle Entscheidungen vorranging unter dem Aspekt der möglichen Klimawirkungen zu treffen, muss nun selbstverständlich auch Folgen bei der Umsetzung des FNP nach sich ziehen.

Alle Frischluftschneisen und Kaltluftentstehungsgebiete, die vom LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz) eindeutig als bedeutsam festgestellt worden sind, müssen aus dem FNP herausgenommen werden.

Zumindest dürfen in diesen Bereichen keine Bebauungspläne angegangen werden, so das Bündnis.

Konsequenterweise müssen auch die Anträge auf Änderung des Regionalplans wieder zurückgezogen werden, soll die Selbstverpflichtung des Stadtrats sich nicht als reines Lippenbekenntnis ohne Konsequenzen entpuppen – und dies wüsste der Wähler sicher bei den nächsten Kommunalwahlen zu quittieren.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

2 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Das Thema “Klima” holt uns nicht erst seit Greta Thunberg ein, wir spüren es mittlerweile die letzten 2 Sommer am eigenen Leib, wissen nicht was noch kommt. Der Zustand unseres Waldbestandes in Rhein-Berg und Oberberg stimmt furchtbar nachdenklich. Traurig der Anblick! “Klima” klingt so allgemein, so groß, so weit weg. Was wir hier in den Anfängen erleben ist aber längst persönlich greifbar, fast beängstigend. Ja… natürlich denkt man bei der kommenden Kommunalwahl zweimal nach, wo das Kreuz diesmal hin soll. Auch im Kleinen liegt Sinn, da ich nun mal hier und nirgendwo anders lebe. C.Leite

  2. Recht so! Die Verwaltung hat den Direktiven des Rates zu folgen und nicht umgekehrt. Mich wunderten ohnehin die Benachrichtigungen der Stadt im KSTA Anfang der Woche, in der viele Teile des FNP als gegeben dargestellt wurden. Möglicherweise habe hab ich das auch nicht verstanden und bitte um Aufklärung, wenn jemand so gut sein will. Sollte aber meine Vermutung stimmen, würde ich gerne wissen, wie das zustande kommen konnte.