Das Autohaus Gieraths wird zur Kunstgalerie: Unter dem Titel „Auto und Skulptur“ zeigt Georg Becker hier eine Auswahl seiner Skulpturen, die alle aus einem einzigen Stück Holz entstehen.

„Auto und Skulptur”: Holzskulpturen, geölt, gewachst und glatt geschliffen, neben chromglänzenden Autos, wie passt das zusammen? Gabriele Gieraths, Vorstandsmitglied von Wir für Bergisch Gladbach und gleichzeitig Geschäftsführerin des Autohauses Gieraths, hat Bildhauer Georg Becker eingeladen, seine großformatigen Kunstwerke im Showroom ihres Unternehmens auszustellen.

Das Autohaus als Kunstgalerie – das ist nicht alltäglich. Und doch bleibt für beide, Auto und Skulptur, genügend Raum, nebeneinander zu stehen und Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Die Herstellung eines Autos ist das Produkt von vielen Händen und Maschinen; Form und Funktion sind vorgegeben. Der Bildhauer ist völlig frei in seiner Gestaltung, und die Schaffung einer Skulptur ist das Werk eines Einzelnen. Somit gibt es eine Menge Kontraste.

Die Skulpturen von Georg Becker sind aus einem Stamm oder Ast eines Baumes geschaffen, aus einem Stück. Materialien sind heimische Hölzer wie Walnuss, Pflaume, Wildkirsche, Eiche oder Linde. Der Mythologie der Bäume werden in der Geschichte besondere Kennzeichen zugeordnet. So wurden bei den alten Germanen unter der Eiche harte Urteile gefällt, unter der Linde hat man sich zusammengefunden, ein Treffpunkt der Geselligkeit.

Beckers Skulpturen sind so bearbeitet, dass sie zum Anfassen einladen. Das ist vom Künstler ausdrücklich erlaubt und gewünscht. Eine Ausstellung im spannenden Kontrast zwischen Natur und Technik!

Georg Becker wurde 1949  in Schillingen bei Trier geboren. Von 1974 bis 1978 studierte er Kunst und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln. Seit 1998 ist er freischaffender Künstler mit eigenem Atelier in Bergisch Gladbach. Ausstellungen mit seinen Werken waren bereits im In- und Ausland zu sehen.

Georg Becker hat auch Skulpturen für den Öffentlichen Raum geschaffen. In Bergisch Gladbach findet sich ein besonders eindrucksvolles Werk von ihm an der Hauptstraße gegenüber der Gnadenkirche: der „Japanische Hängeschnurbaum“.

Die Ausstellungseröffnung findet statt am Montag, dem 28. Oktober 2019, um 18.00 Uhr im Autohaus Gieraths, Kölner Str. 105. Die Einführung gibt Walter Jansen, die musikalische Begleitung steuert Guido Meissner mit seinem Ydaki (auch als Didgeridoo bekannt) bei – ein Instrument, dessen mächtiger hölzerner Klangkörper perfekt zu den ausgestellten Kunstwerken passt.

Die Ausstellung ist bis zum 15. November zu den Öffnungszeiten des Autohauses zu sehen: montags bis freitags von 9 bis 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 14 und sonntags von 11 bis 16 Uhr.

Weitere Informationen gibt es unter www.georgbecker-skulpturen.de.

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