Der Pianist Roland Vossebrecker startet zu einer neuen Tournee seiner Konzerte zugunsten von Oxfam. Zwei der Benefizkonzerte finden in seiner Heimat Bergisch Gladbach statt.

Der Bergisch Gladbacher Komponist und Pianist Roland Vossebrecker engagiert sich seit einigen Jahren mit Benefizkonzerten für die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam.

Mit seinen Konzert-Projekten hat er bereits ca. 49.000 € für Oxfam eingespielt. Vossebrecker erklärt dazu:

„Die großartige Arbeit von Oxfam auf den Gebieten der nachhaltigen Entwicklungshilfe, der Katastrophenhilfe und der politischen Kampagnen für eine gerechte Welt ohne Hunger und Armut hat mich überzeugt, in Zukunft regelmäßig Benefizkonzerte für Oxfam zu spielen. Jahrzehntelang sind weltweit große Fortschritte im Kampf gegen den Hunger erreicht worden. Der Klimawandel droht, diese positive Entwicklung zunichte zu machen: Der Hunger auf der Welt nimmt wieder zu! Daher möchte ich die Spenden meiner neuen Konzertreihe den Klima- und Ressourcenschutz-Projekten von Oxfam zugute kommen lassen.“

Bis zum Februar 2020 ist die vierte Konzertreihe für Oxfam in Planung, mit zahlreichen Konzerten u. a. in Aachen, Köln, Essen, Bonn, Münster, Hamburg und Berlin. Vossebrecker wird dabei wieder Spenden sammeln, die Klima- und Ressourcenschutz-Projekten von Oxfam direkt zugute kommen werden.

Zwei Konzerte finden in Bergisch Gladbach statt:

  • am 1. Dezember um 17 Uhr im Ratssaal Bensberg
  • am 17. Januar um 18 Uhr im Sinngewimmel in Refrath.

Alle bei den Konzerten gesammelten Spenden gehen ohne Abzug an Oxfam. Auf dem Programm werden neben eigenen Kompositionen auch Werke von Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms stehen, – dazu aber auch einige Überraschungen.

Neben seiner Tätigkeit als Musiker engagiert sich Roland Vossebrecker im Bildungswerk Stanislaw Hantz in der Bildungsarbeit zur Holocaust-Thematik. Er organisiert und leitet Bildungsreisen nach Oswiecim/Auschwitz, sowie nach Lodz (Ghetto Litzmannstadt, Vernichtungslager Kulmhof/Chelmno).

Er versteht seine Benefizkonzerte daher auch als politisches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und nationalen Egoismus, aber auch als Teil von Teil von „Klimagerechtigkeit“; Die Spenden werden Menschen zugute kommen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, aber am meisten darunter leiden.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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