Nach zwei Niederlagen in Folge stand der 11. Spieltag für den TV Refrath zunächst unter keinem guten Stern. Doch dann drehte sich das Match, ausgerechnet im Spiel gegen den besten deutschen Spieler. 

Ohne seine irischen Nationalspieler ging es am Freitagabend nach Lüdinghausen. Auch beim SC Union fehlten mit Lina Efler und Eva Janssens zwei der heimischen Damen, doch gleich zu Beginn gewann Union trotzdem das Damendoppel gegen Carla Nyenhuis/Kilasu Ostermeyer in fünf Durchgängen.

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Parallel zeigten Jan Colin Völker und Raphael Beck ein famoses Match und gewannen glatt in drei Sätzen. Zwei Sätze mehr benötigten Max Schwenger und Hauke Graalmann im 2. Doppel, wo sie abschließend sogar drei Matchbälle abwehrten.

Beim Zwischenstand von 2:1 starteten Ann-Kathrin Spöri und Brian Holtschke in ihre fast aussichtslosen Einzel. Holtschke gelang ein Satzgewinn, Spöri zeigte ihre beste Saisonleistung, ohne jedoch Yvonne Li gefährden zu können.

Es folgte ein zweiter sehr starker Auftritt von Jan Colin Völker, der sich mit der gut aufgelegten Carla Nyenhuis im Mixed perfekt ergänzte und für das Refrather Team den Sieg zum Ausgleich holte. Das Minimalziel von einem Punkt war erreicht, doch jetzt folgte der Auftritt von Lars Schänzler.

Der 24-jährige Refrather hatte sich mit großem Trainingsaufwand auf diesen Abend vorbereitet und spielte den aktuell besten deutschen Spieler Kai Schäfer förmlich an die Wand. Somit stand das Endergebnis von 4:3 für den TV Refrath fest, so dass die Bergischen dadurch den Vorsprung als Tabellenzweiter wieder ausbauen konnten.

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