In den kommenden beiden Wochen nimmt die Müllabfuhr die alten Weihnachtsbäume mit, parallel zum Biomüll. Für große Bäume gibt es Sonderregeln.

Die Feiertage sind vorüber; langsam kehrt wieder Alltag ein, und die weihnachtliche Dekoration hat ausgedient. In den beiden Wochen zwischen dem 6. und 17. Januar 2020 sammelt der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb daher die Weihnachtsbäume – parallel zum Biomüll – ein. Die Termine für die einzelnen Bezirke sind im Abfallkalender aufgeführt und auf der städtischen Homepage zu finden.

Die Mitarbeiter des AWB nehmen Weihnachtsbäume ohne Schmuck (Kugeln, Lametta etc.) mit, deren Stammdurchmesser nicht mehr als 10 cm beträgt und die nicht länger als zwei Meter sind. Ist ein Baum größer, muss er vor der Abfuhr in zwei Hälften gesägt werden.

„Diese Größenbeschränkung der Bäume bei der Abfuhr ist notwendig, damit das Presswerk im Müllfahrzeug nicht beschädigt wird“, erklärt David Zenz, Leiter des AWB, das Vorgehen.

Bürgerinnen und Bürger, die einen stärkeren Baum besitzen, können ihn zur Annahmestation an der Kompostierungsanlage Birkerhof bringen. Die Abgabe der Stämme mit einem Durchmesser von mehr als 10 cm kostet 7,00 Euro. Der Preis erklärt sich dadurch, da für Grobholz, das am Birkerhof angeliefert wird (dazu zählen Stämme mit über 10 cm Durchmesser), wegen des höheren Behandlungsaufwandes das doppelte Entgelt fällig wird.

Eine andere Möglichkeit, größere Bäume zu entsorgen, besteht darin, die Äste abzuschneiden und diese über die Biotonne zu entsorgen. Der Stamm kann dann später im eigenen oder im Kaminofen eines Nachbarn verbrannt werden. Die Stämme dürfen nicht in die Biotonne gefüllt werden, da sie auch dann Schäden am Presswerk der Müllfahrzeuge verursachen können und eine Verarbeitung zusammen mit dem Biomüll in der Vergärungsanlage im Entsorgungszentrum Leppe nicht möglich ist.

Die im Stadtgebiet eingesammelten Bäume werden zur Kompostierungsanlage Birkerhof gebracht, geschreddert und zusammen mit anderen Grünabfällen aufgeschichtet. Dort verrotten sie und werden zu gutem Kompost, der dann beispielsweise als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt werden kann. So sorgt der Abfallwirtschaftsbetrieb dafür, dass die Nadelgehölze über ihr kurzes Leben als Weihnachtsschmuck hinaus nachhaltig in den Kreislauf der Natur eingebracht werden.

Pressestelle Stadt BGL

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