Die KulturScouts der 8. Klasse der GHS Bergneustadt erkundeten das Bergische Museum und schlüpften in die Rollen eines Bergmanns und seiner Familie.

Wie lebte eine Bergmannsfamilie um 1910 und welche Aufgaben erledigten die einzelnen Familienmitglieder? Die KulturScouts der 8. Klasse der GHS Bergneustadt gingen im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe auf Spurensuche und schlüpften in die Rollen eines Bergmanns und seiner Familie.

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Das neue Angebot fand erstmals im Rahmen des Projekts „KulturScouts Bergisches Land“ statt und gab den Jugendlichen einen Einblick in die Lebens- und Arbeitsbedingungen um 1910, die den Alltag der meisten Familien zu dieser Zeit prägte.

Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe lässt traditionelles Arbeiten in einem Freilichtgelände aufleben. Ehrenamtliche Handwerker zeigen, wie die Geräte bedient oder Werkzeuge und Produkte wie Brot und gewebtes Band hergestellt werden.

Vom Erzschlagen bis zum Weben

Zu Beginn des Besuchs bekamen die KulturScouts verschiedene Rollen und Aufgaben. Vom Erzschlagen und Waschen bis zum Weben oder dem Herstellen von Butter. Dadurch erhielten die Schülerinnen und Schüler einen authentischen Einblick in die damalige Zeit.

Ein besonderes Highlight für die Jugendlichen war der Besuch in dem in den 1930er Jahren erbauten Besucherstollen im Keller des Museums. Hier konnten sie erleben, wie die Arbeit unter Tage abgelaufen ist und sich die Menschen ihren Lebensunterhalt mit schwerer körperlicher Arbeit verdienen mussten. Dabei stammen alle gezeigten Maschinen, Geräte und Werkzeuge aus dem Bensberger Erzrevier.

Die Klasse verließ den Workshop mit vielen neuen Eindrücken. Eine Schülerin fasste abschließend zusammen: „Ein spannender Tag an dem wir viel Neues erfahren haben.“

Schüler beim Wassertragen

Das Konzept der KulturScouts

KulturScouts begeben sich in ihrer Kulturregion aktiv auf Spurensuche. In dem Gemeinschaftsprojekt der sechs Kreise und Städte der Region entdecken die Schülerinnen und Schüler Kunst und Kultur vor Ort. 23 KulturOrte bieten ein vielfältiges Programm, das praxisnah an lehrplanrelevante Themen anknüpft. D

as Projektjahr wird von Veranstaltungen begleitet, die den Fokus auf den Austausch zwischen den Jugendlichen, KulturOrten und Lehrkräften setzen. Um allen Schülerinnen und Schülern eine Teilnahme zu ermöglichen, übernimmt das Projekt sämtliche Kosten. Möglich wird diese Kostenübernahme durch die Förderung des Landes NRW und die Eigenbeteiligung der Partnerstädte und -kreise.

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RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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