Die Stadtverwaltung dementiert Vermutungen, die Reparatur der Fahrbahnen im Busbahnhof sei aufgegeben worden. Es handele sich nicht um eine sogenannte Geisterbaustelle. Denn dort arbeite jetzt der Beton alleine – und das für mehrere Wochen.

Seit Beginn der Sommerferien ist der halbe Busbahnhof gesperrt, was mit erheblichen Einschränkungen für die Passagiere verbunden ist. Nach den intensiven Bauarbeiten der ersten zwei Wochen scheint sich dort nun schon seit einiger Zeit gar nichts mehr zu tun.

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Die Bauarbeiten, das erklärt die Stadt jetzt, machen tatsächlich eine Pause. Aber dafür gebe es einen guten Grund: Da die Busspuren sehr stark belastet werden, und um die tiefen Rillen der Vergangenenheit nicht rasch wieder zurückkehren zu lassen, müsse jetzt dem Asphaltbeton genügend Zeit zum Aushärten gegeben werden.

Bei der am Busbahnhof verbauten Schicht seien dafür immerhin vier Wochen erforderlich, bevor die notwendige Belastbarkeit erreicht sei. Der Beton ruhe in dieser Zeit nur äußerlich, tatsächlich arbeite er kräftig: Die chemischen Bestandteile verbinden sich miteinander, so dass sie am Ende eine möglichst widerstandsfähige Struktur bilden.

Nach der langen Ruhepause müssen noch die Dehnungsfugen aufgeweitet und neu vergossen worden, die Freigabe der Bussteige sei pünktlich zum Schulbeginn am 11. August 2020 geplant.

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Redaktion

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1 Kommentar

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  1. Irgendwie sind da partiell die Begriffe durcheinander geraten.

    Beton (Bindemittel: Zement) benötigt Zeit (und Kohlendioxid und Wasser, idealerweise sollte er also vor zu schnellem Austrocknen geschützt werden) zum Aushärten.
    Asphalt/Asphaltbeton (Bindemittel: Bitumen) nicht.