Auch am Freitag musste das Gesundheitsamt neue Infektionen melden: Jeweils ein Fall Bergisch Gladbach und in Burscheid wurden bestätigt. Zum ersten Mal seit einigen Wochen wird wieder eine betroffene Person stationär im Krankenhaus behandelt.

Das teilte die Kreisverwaltung am Freitag mit. Eine weitere Person gelte als genesen. Damit sind im Moment 18 Personen im ganzen Kreis RheinBerg akut infiziert. Nur in den vergangenen drei Tagen waren sieben hinzugekommen.

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Die aktuellen Zahlen sehen so aus:

Ortneue FälleInfektionenToteGenesenInfiziert
Bergisch Gladbach1234162135
Burscheid1230185
Kürten240231
Leichlingen0430421
Odenthal0241221
Overath0402371
Rösrath0520484
Wermelskirchen0543510
RheinBerg24942245418
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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Ein nachdenklicher Bericht über meine Corona-Quarantäne.
    Es hat sich herumgesprochen, dass ich in Quarantäne bin, also Hausarrest habe, viele liebe Freunde und Nachbarn in Kürten-Biesfeld haben sich bereit erklärt für mich das Lebensnotwendige zu besorgen.
    Auch besorgte Anrufe bekam ich, unter anderen, warum ich nicht Bescheid sage, dass ich infiziert sei…
    Es scheint mit den Informationen in Presse und Bürgerportal zusammenhängen, gelistet wurden einige Tage in Kürten nur eine Person, die in der Corona-Statistik in Quarantäne geführt wird, scheinbar ich.
    Seit gestern wird eine Person aus Kürten in der Presse als infiziert gemeldet und im Bürgerportal geführt. Schon rotiert das Kopfkino…
    Nein, ich habe noch keine Symptome!
    Eine spannende Zeit und keine lange Weile:
    Am 09.07 habe ich die Mitteilung erhalten, dass ich mit positiv COVID-19-Infektion getesteten Studenten, einen Tag vorher, gemeinsam in deren Wohngemeinschafts-Räumen in Köln-Ehrenfeld war. Nach dieser Info, noch am Abend um 19:00 Uhr, habe ich umgehend das Kreisgesundheitsamt GL per Mail angeschrieben. Wenig später kam meine eMail mit der Info zurück: Ihre eMail wurde aufgrund von sicherheitstechnischen Bedenken abgewiesen.
    Sorry, das darf nicht passieren, ich gehe davon aus, dass der eMail-speicher voll war.
    Sodann habe ich mich an das Ordnungsamt Kürten gewendet, die mich wiederum an den Hausarzt und an das Gesundheitsam Köln verwiesen hat.
    Mein Hausarzt hat mir 14 Tage Quarantäne verordnet als Kontaktperson, auf die Frage bezüglich COVID-19 Test, meinte er, es macht keinen Sinn ohne anzeigende Symptome wie Fieber oder Husten sich testen zu lassen. Durch die unterschiedlich lange Inkubationszeit kann ein Test nach 5 Tagen negativ ausfallen, ein zweiter Test nach 7 Tagen jedoch positiv sein. Nach neuesten Erkenntnissen kann die Inkubationszeit beim neuen Coronavirus Analysen zufolge in seltenen Fällen sogar bis zu 24 Tage betragen.
    Das Gesundheitamt Köln fragte: “Wie lang hatten Sie Gesprächskontakt mit dem Infizierten?”, meine Antwort: “ca. 5-10 Minuten, ich bin jedoch durch die Wohnräume gegangen um Renovierungs-Arbeiten zu kontrollieren.” Die nette Dame vom Gesundheitsamt: “es dürfte kein Problem für Sie entstehen, da Sie weniger als 15 Minuten mit dem infizierten gesprochen haben…”
    Anmerkung:…schauen die Viren auf die Uhr?
    So ähnlich stand es auch in der CORONA App bis zum 09.07.2020, danach wurde der Text über die zeitliche Infektion relativiert, denn am 10.07 teilte die Weltgesundheitsbehörde WHO und das RKI zeitgleich mit, dass auch Aerosole zur Infektion führen können.
    Während Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können Aerosole  – auch über längere Zeit – in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen.
    Der Aufenthalt in kleinen, schlecht oder nicht belüfteten Räumen kann die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung durch Aerosole auch über eine größere Distanz als 2 m erhöhen… ohne zeitlichen Ansatz.
    Meine Meinung zur Corona App:
    Laut Bundesregierung hilft die Corona-Warn-App festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann.
    Anmerkung: Kann ich nicht bestätigen!
    Prof. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts, zieht ein positives Zwischenfazit: „Die App funktioniert: Rund eine Woche nach ihrem Start wurden erstmals Zufallscodes Corona-positiver Personen zum Abgleich zur Verfügung gestellt. Im ersten Monat haben mehr als 500 Menschen, die nachweislich positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, die Möglichkeit gehabt, Andere über die App zu warnen.
    Anmerkung:…die Möglichkeit gehabt!
    Auch ich habe die App auf meinem Smartphone…
    Wie soll es bitte funktionieren?
    Wenn Coronainfizierte Menschen und die in Kontakt stehenden Menschen abgeschirmt zu Hause in Quarantäne verbringen müssen?
    Selbst Verdachtsfälle werden zwei Wochen isoliert!
    Dieses sagt wohl auch der folgende Satz vom Robert Koch Institut aus:
    “Wie viele Menschen genau gewarnt wurden, können wir allerdings wegen des dezentralen Ansatzes der App nicht sagen.“

    Fazit: weiter Masken tragen, Abstand halten und vorsichtig sein.