Zum 1. September ruft die Linke RheinBerg zu einer Kundgebung zur Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs auf. Damit will sie die Erinnerung an die schrecklichen Kriege wachhalten und sich für Frieden, Abrüstung und Entspannungspolitik einsetzen.

Seit 1957 wird in Deutschland am 1. September der Antikriegstag begangen. Er erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939.

DIE LINKE. Rheinisch-Bergischer Kreis beteiligt sich an den bundesweiten Aktionen und möchte mit einer Kundgebung die Erinnerung an die schrecklichen Kriege wachhalten und sich für Frieden, Abrüstung und Entspannungspolitik einsetzen.

Montag, 31.8.2020 ,17.30 Uhr
Hauptstr. / Ecke Konrad Adenauerplatz
Bergisch Gladbach, Stadtmitte

Frieden, Gerechtigkeit, ökologisches Gleichgewicht und Wohlbefinden bedingen sich gegenseitig und können nur zusammen erreicht werden. Es sprechen:

  • Alexander Neu, MdB DIE LINKE, Obmann im Verteidigungsausschuss und Osteuropabeauftragter der Bundestagsfraktion
  • Isabelle Casel, DIE LINKE. Rheinisch-Bergischer Kreis
    Sprecherin Bundesarbeitsgemeintschaft Frieden & Internationale Politik DIE LINKE
  • Moderation: Vera Lorenz, DIE LINKE. Rheinisch-Bergischer Kreis
Reden zum Antikriegstag: Alxeander Neu (DIE LINKE.), Isabelle Casel (DIE LINKE.) Moideration: Vera Lorenz (DIE LINKE.)

Frieden, Abrüstung & Entspannungspolitik

Isabelle Casel (DIE LINKE. Rheinisch-Bergischer Kreis) erklärt: „Wir treten ein für eine Zukunft des Friedens, der Gerechtigkeit und der Freiheit, davon sind wir weit entfernt. Krieg ist erneut zum Mittel der Politik geworden. Das Versprechen „nie wieder Krieg von deutschem Boden“ wird durch die Beteiligung an völkerrechtswidrigen Interventionen der Bundeswehr gewohnheitsmäßig gebrochen. Die Bestrebungen der Bundesregierung zur Sicherung von Handelsrouten und Einflusszonen erinnert an die „Platz an der Sonne“ Rhetorik aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg und beschwört gefährliche Konflikte herauf.„ DIE LINKE. fordert die Beendigung aller Auslandseinsätze, einen globalen Waffenstillstand, das Ende der völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen fast ein Drittel der Menschheit und das Ende der Dämonisierung von China und Russland. Statt Konkurrenz möchte die Partei internationale Kooperation. Sie setzt sich für Konfliktprävention statt Intervention und für Abrüstung statt Aufrüstung ein.“

DIE LINKE, weist ausdrücklich auf die Auflagen wie Mundschutz und Mindestabstand von 1,5 Meter zur Eindämmung von COVID-19 hin und bittet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darum, sich unbedingt daran zu halten.

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1 Kommentar

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  1. (Zitat:) „nie wieder Krieg von deutschem Boden“ wird durch die Beteiligung an völkerrechtswidrigen Interventionen der Bundeswehr gewohnheitsmäßig gebrochen.“ (Zitat Ende).
    Keine Ahnung, wovon Frau Casel hier redet, aber Interventionen, bei der die Bundeswehr „Völkerrecht bricht“, gibt es nicht. Offenbar will DIE LINKE ihre Niederlage vor Gericht mit der Klage gegen den Anti- IS- Einsatz irgendwie nicht zur Kenntnis nehmen und verschweigt, dass das Völkerrecht im Jugoslawien Krieg nur vordergründig gebrochen wurde. Die nach diesem Einsatz gefundenen über 100 Massengräber allein im Kosovo unterstreichen noch einmal die Richtigkeit dieses Einsatzes gegen das Völkermordregime Milosevics, der übrigens sehr wohl durch ein UN- Mandat getragen worden wäre, hätte sich Jugoslawiens Schutzmacht in Moskau nicht im Sicherheitsrat verweigert.