Umweltthemen und Zukunftsideen für Refrath stehen am Samstag auf dem Peter-Bürling-Platz im Mittelpunkt. Die Grünen bieten über den politischen Austausch hinaus aber auch einige praktische Aktivitäten (auch für Kinder) an.

Das Fest findet statt am Samstag, den 5. September auf dem Peter-Bürling-Platz in Refrath, zwischen 9:30 Uhr und 15 Uhr. 

Den grünen Kandidat*innen für Stadtrat ist es wichtig, mit den Mitbürgern*innen zu aktuellen Themen für Refrath im Gespräch zu bleiben. Dabei wollen sie zeigen, wie öffentlicher Raum abseits von Straßenverkehr auch genutzt werden kann. Neben einem Infostand der GRÜNEN ist eine Ideenwerkstatt unter dem Motto “Mein Wunsch für Refrath” geplant.

Zudem wird Bürgermeisterkandidat Frank Stein in einem Speed-Dating-Format die Refrather Kandidat*innen der Bündnis-Parteien vorstellen. 

Neben der Möglichkeit zum Austausch zu politischen Themen werden verschiedene Aktionen und Workshops stattfinden. So kann man beispielsweise plastikfreies und umweltfreundliches Deodorant selbst herstellen und lernen, wie Toilettenpapierrollen zu Kressegärtchen umfunktioniert werden können. Außerdem sind die Klimafreunde mit verschiedenen Aktionen vertreten. 

Im besonderen Fokus stehen an diesem Tag die Kinder. An unterschiedlichen Stationen können sich Klein und Groß spielerisch und künstlerisch betätigen und sich zu aktuellen Themen austauschen und auch gerne neue Anregungen miteinbringen.
 
 „Wir wollen die Stadtgesellschaft in Refrath stärken und auch neu zugezogene Familien die Gelegenheit bieten, in unserer Gemeinschaft einen Platz zu finden” meint Collin Eschbach, Stadtratskandidat für Lustheide. „Mit dem Familienfest möchten wir hierfür einen Raum öffnen.” 

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5 Kommentare

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  1. Lieber Herr Santillan,

    die Veranstaltung ist beim Ordnungsamt angemeldet als Wahlstände und sonstige Stände.
    Im Sinne der politischen Willensbildung der Parteien soll das so titulierte Familienfest über nachhaltige Politik informieren und zum Dialog anregen. Mit dem Augenmerk auf Familien und deren Wünsche und Bedürfnisse entstand diese Benennung als „Familienfest“ als gängigere Formulierung für eine „Veranstaltung mit politischen und anderen Informationsständen mit dem Themenschwerpunkt der Familien“.

    Die Besucher*innen sind angehalten die allseits bekannten Abstandsregel einzuhalten, welche im öffentlichen Raum die Distanz von 1,5 Metern nennen. Da diese gegebenenfalls nicht eingehalten werden kann, gilt im gesamten Bereich der Veranstaltung die Plicht eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Dem Ordnungsamt wurde mit der Anfrage um die Genehmigung ein Hygienekonzept eingereicht.

    Wie in der Coronaschutzverordnung bestimmt, entfällt bei Veranstaltungen im Freien und solchen im Rahmen der Kommunalwahl die Verpflichtung der Rückverfolgbarkeit. Um ein weiteres eventuelles Infektionsrisiko zu mindern ist die Obergrenze von 8 Personen je Informationsstand definiert. Zusätzlich kann an jedem der Tische auf ein Handdesinfektionsmittel genutzt werden.

    Aus nachvollziehbaren Gründen der Hygiene werden leider keine Tofu-Würstchen und auch keine anderen Speisen zum Verzehr angeboten werden. Trotzdem, Herr Santillan, dürfen Sie gene auch zu dieser Veranstaltung kommen, sofern Sie, wie alle anderen, die Abstands- und Hygieneregeln beachten.

  2. Schön aber bedenklich und mit viel Risiko behaftet in Corona-Zeiten! Wie kontrolliert man die Abstände, Anzahl Besucher??…davon steht nichts geschrieben…

  3. Oha — Würde man‘s nicht selber Buchstabe auf Bildschirm lesen …

    Auch wenn sich die / der (schlechthin) Linke in GL selber aus dem Ratsrennen gesprengt hat, so behält sie / er Euch doch alle im Auge und verzeiht nix …

    Doch womit mögen sich die Grünen und der Ampel-Kandidat Frank Stein nur derart in‘s unbarmherzig Linke oder Santillán‘sche Schussfeld gebracht haben …?

  4. Pressemitteilung: 04.09.2020
    Tomás M. Santillán – Mitglied des Stadtrats DIE LINKE.

    Grüner Corona-Hotspot und Frank Stein mittendrin?

    Das LINKE Ratsmitglied Tomás M. Santillán, zeigt sich über ein Familienfest in Refrath verwundert, zu dem die Grüne Partei alle Bürgerinnen und Bürger öffentlich einlädt, um “… Familien die Gelegenheit (zu) bieten, in unserer Gemeinschaft einen Platz zu finden.” (Zitat) Bei diesem Fest geht es um Speedating, Workshops und verschiedene andere Aktionen.
    Tatsächlich aber sind Straßenfeste nach der gültigen Coronaschutzverordnung des Landes NRW bis Ende Dezember 2020 verbotet.

    Tomás M. Santillán fragt als Ratsmitglied die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach: „Gilt die Schutzverordnung hier nicht? Haben die Grünen jetzt Privilegien oder liegt es daran, dass Frank Stein im Stadtvorstand sitzt? Wollen DIE GRÜNEN im Wahlkampf einen Corona-Hotspot unter den Deckmantel des Versammlungsrecht schaffen, um damit tatsächlich ein fröhliches Fest mit “geselligen Charakter” zu tarnen?“
    Wirklich verwundert ist Tomás M. Santillán darüber, dass da auch noch der Chef des Corona-Krisenstabs der Stadt Bergisch Gladbach Frank Stein (SPD) als Bürgermeisterkandidat auftauchen soll. Eigentlich sollte der Chef des Coronakrisenstabs die Schutzverordnung und das Verbot von solchen Festen kennen.

    Santillán fragt weiter: „Überall werden Kirmes, Karneval, Weihnachtsmärkten und sonstigen Feste abgesagt und verboten und die Grüne Partei und ihr SPD/FDP-Bürgermeisterkandidat, setzen sich einfach über die Risiken hinweg? In der Einladung steht kein Wort von Abstand, Mundschutz oder sonstige Hygienevorschriften. Als würde es COVID-19 nicht geben. Das ist nicht nur unglaublich und eine Unverschämtheit, sondern auch unverantwortlich! Offenbar ignoriert die Grüne Partei die Gefahren von COVID-19.
    Wir alle leiden darunter, viele Menschen bangen unter den scharfen Bedingungen der Schutzverordnung um ihre Arbeitsplätze und Unternehmen sind in ihrer Existenz bedroht. Überall lesen wir Warnungen vor der “zweiten Welle” und gestiegene Infektionszahlen und die GRÜNEN und Frank Stein (SPD) machen zusammen geselligen Wahlkampf und umgehen die offensichtlich die Ziele der Schutzverordnung.“

    Nach Auffassung der LINKEN soll die Coronaschutzverordnung, die für alle Bürgerinnen und Bürger gilt, die Menschen vor Infektionen zu schützen. Solange die Gefahr der Pandemie besteht, stehen Menschenleben auf dem Spiel.

    Solidarisch durch die Krise!

    „Natürlich ist das für uns alle unangenehm und schwierig. Wir alle müssen uns anpassen und zusammenrücken. Ich bin sehr zuversichtlich, dass diese schlimme Zeit vorbei gehen wird und wir alle wieder kräftig feiern können ohne Angst haben zu müssen, uns einen gefährlichen Virus einzufangen. Bis dahin müssen wir uns solidarisch verhalten und uns an Recht und Gesetz halten, um uns selbst und die Gesundheit unserer Mitmenschen zu schützen. Ich selbst bin glühender Karnevalist und freue mich schon darauf, wieder zu schunkeln und ohne Mindestabstand mit Freunden zu tanzen! Positiv denken! Ich bin Optimist und lasse mir durch Corona nicht meine Lebenslust verderben. Wir schaffen das, wenn wir uns an die Regeln halten!“ endet Tomás M. Santillan.

    Rückfragen an: Tomás M. Santillán – Ratsmitglied DIE LINKE. Bergisch Gladbach

  5. Wünsche trockenes Wetter, viele Interessierte, Aufbruchstimmung und gutes Gelingen. Werde mich gerne gründlichst informieren.