Neuzugang Jan Lüke überzeugte an beiden Spieltagen

Die Oberligamannschaft des TV Refrath ist bei der DJK Holzbüttgen und zuhause gegen TTC Waldniel glücklos in die neue Saison gestartet. Nun gilt es, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Zum Beispiel am Sonntag in der Steinbreche das Team aus Fröndenberg.

Gegen Holzbüttgen stand nach ca. 3,5 Stunden Spielzeit die unglückliche 5:7 Niederlage fest. „Wir hatten sicherlich an der ein oder anderen Stelle nicht das Quäntchen Glück auf unserer Seite“, stelle Kapitän Jakob Eberhardt im Anschluss an das Spiel fest, „allerdings haben wir es vielleicht auch zu wenig erzwungen und waren nicht gierig und fokussiert genug“. 

Im oberen Paarkreuz waren zwar zumindest drei der vier Partien hartumkämpft, dennoch liest sich das 0:4 ernüchternd. „Hier waren wir Außenseiter, aber nach den Spielverläufen wäre durchaus zumindest ein Punkt drin gewesen“, resümiert Coach Julian Peters.

Dafür zelebrierte das neue mittlere Paarkreuz mit Neuzugang Jan Lüke und Altmeister David Pfabe, die beide jeweils sehr souverän 2:0 spielten. „Das war wirklich sehr überzeugend was die Beiden gespielt haben“, so Eberhardt.

Das untere Paarkreuz war am Ende das sogenannte Zünglein an der Waage, hier konnte besonders Marc Hecht noch nicht an seine Form aus dem ersten Oberligajahr anknüpfen. Er verlor beide Einzel, während Simon Eberhardt einen Sieg erringen konnte.

„Natürlich hatten wir uns den Start etwas anderes vorgestellt“, resümierte Eberhardt im Anschluss an das Spiel, „aber die beiden haben alles gegeben und es hat leider nicht gereicht“.  

Knappe Niederlagen gegen TTC Waldniel

Nach dem Ergebnis vom Samstag war klar, dass es ohne den erhofften Rückenwind ins erste Heimspiel gegen den Aufstiegsfavoriten vom TTC Waldniel am Sonntag, den 13.09.2020 gehen sollte. Wiederum stand am Ende des Tages die knappe 5:7 Niederlage auf der Anzeigetafel.

„Das heißt für uns erstmal, dass wir in den kommenden Wochen vor allem Punkte für den Klassenerhalt sammeln müssen“, sagte Jakob Eberhardt im Anschluss an das Spiel.

Auch gegen Waldniel was es das mittlere Paarkreuz, welches die Refrather zumindest in der Spur halten konnte, David Pfabe siegte zweimal und Jan Lüke einmal. Im unteren Paarkreuz gelangen immerhin noch zwei Siege, allerdings erst beim Zwischenstand von 3:7.

Großartiger Teamspirit

„Dennoch waren das wichtige Erfolge und zeigt auch unseren großartigen Teamspirit, dass dann immer noch um jeden Ball gekämpft wurde“, lobte Jakob Eberhardt seine Mitspieler. Im oberen Paarkreuz konnte auch gegen Waldniel kein Zähler erspielt werden und so gehen Jakob Eberhardt und Marco Stefanidis mit der Hypothek von 0:4 Spielen in die kommenden Wochen.

„Hier müssen wir einfach im Training weiterarbeiten“, so Eberhardt, „aber die Leistung im oberen Paarkreuz war spielerisch gar nicht schlecht“. 

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt den Refrathern nicht: Am kommenden Sonntag kommt der nächste Aufsteiger nach Refrath. Gegen Fröndenberg ist am 20.09.2020 um 14.00 Uhr Anschlag in Refrath und Eberhardt hofft auf die ersten Zähler: „Wir freuen uns auf das nächste Heimspiel und auf die besondere Atmosphäre, wenn auch nur mit ein paar Zuschauern“. 

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