Corona verhindert auch die traditionelle Aufführungen des „All Inclusive“-Teams. Statt dessen haben die Schauspieler neue digitale Möglichkeiten genutzt und ihren ersten Kurzfilm produziert. Es geht um die Arbeit der Gruppe und um den Beweis, dass physische Distanz nicht gleichzeitig soziale Distanz sein muss.

Aufgrund der Pandemie musste das inklusive Ensemble in diesem Jahr auf seine traditionellen Aufführungen verzichten. Seit März fanden die Proben digital statt. Nach einer kurzen Zeit des Wiedersehen im Sommer, war bereits nach den Herbstferien klar, dass die geplante Adventsshow ebenfalls ausfallen wird.

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Es entstand die Idee, trotz physischer Distanz einen Film über die siebenjährige Arbeit mit einem besonderen Blick auf die digitalen Proben während der Pandemie zu drehen. Besonders an dem Film ist, dass er in erster Linie mit Hilfe sozialer Medien und Plattformen der Videotelefonie gedreht wurde.

„All_In_ONe
Kurzfilm-Premiere am 14.12.2020 um 17:00 bei youtube
Theater All Inclusive GL

Die Gruppe möchte zeigen, dass physische Distanz keine soziale Distanz bedeutet. Ebenso möchte sie zeigen, dass physische Distanz kein Hindernis für kreative und inklusive Arbeit ist. Der Titel des Films „All_In_ONe“ ist eine Anspielung auf den Gruppennamen und „ONline sein“ sowie zu einer Einheit werden. 

Über das Ensemble: Die Gruppe „All Inclusive“ gibt es bereits seit 2013. Sie ist eine Kooperation des Cafe Leichtsinn und der THEAS Theaterschule & Theater in Bergisch Gladbach. 15 schauspielbegeisterte Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung gehören zu dem Ensemble. Geleitet wird die Gruppe von Nina Engelbert und Annina Frangenberg.  

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