Ab sofort sind Bewerbungen für die Teilnahme am Rheinischen Kultursommer 2021 möglich. Dabei werden zum ersten Mal digitale Veranstaltungsformate berücksichtigt. Kulturschaffende sind eingeladen, mitzumachen und sichtbar zu werden.

Im Sommer 2021 bietet das Programm der Metropolregion Rheinland VeranstalterInnen von Kunst- und Kulturformaten erneut eine Plattform, über die ihre Events großräumig beworben und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden – und das kostenfrei!

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Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation gibt es erstmals die Möglichkeit, auch digitale Veranstaltungsformate zur Bewerbung einzureichen. „Kultur verbindet und leistet einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, ist Kirsten Jahn, Geschäftsführerin des Metropolregion Rheinland e.V., überzeugt.

„Zudem hat sie sich zu einem echten Standortfaktor für die Region entwickelt. Jetzt ist der Moment, in dem wir Solidarität zeigen und die Menschen aus der Kulturszene dabei unterstützen möchten, Mut zu fassen. Auch deshalb haben wir uns dazu entscheiden, den RKS trotz der pandemiebedingten Einschränkungen in diesem Jahr durchzuführen. Unser Ziel bleibt es, die beteiligten Initiativen für die breite Öffentlichkeit sichtbarer zu machen – und damit den Zuspruch und Erfolg für die häufig mit großer Leidenschaft geplanten Aufführungen zu unterstützen.“

Ab sofort und bis zum 23. April 2021 sind Bewerbungen für eine Teilnahme möglich. Die Auswahl der in den RKS 2021 aufgenommen Projekte, Veranstaltungen und Formate wird durch eine Jury getroffen.

Informationen zu den Aufnahmekriterien, dem Bewerbungsverfahren sowie ein Formular zur Online-Bewerbung sind zu finden im Internet unter Metropolregion Rheinland e.V.

Der Rheinische Kultursommer findet traditionell in der Zeit vom 21. Juni bis 23. September statt, dem Zeitraum zwischen dem kalendarischen Sommer- und Herbstanfang. Zur Teilnahme aufgerufen sind Veranstalterinnen der unterschiedlichen Kulturformate, wie Musik, Kunst, Literatur, Theater, Film und „Kunterbunt“.

Der Rheinische Kultursommer lädt durch seine Vielfalt zu außergewöhnlichen Kulturerlebnissen ein. Veranstaltungen finden vor allem im Freien und an besonderen Orten statt: Kunst im Park, Lesungen im Grünen oder Saitenklänge unplugged im Schlossgarten – dies sind nur einige Beispiele für kulturelle Erlebnisse der besonderen Art.

Gerade solche Events haben dabei häufig den Vorteil einen coronakonformen Veranstaltungsrahmen besser gewährleisten zu können.

Im vergangenen Jahr konnten – trotz erheblicher Einschränkungen durch die Pandemie – insgesamt über 550 Veranstaltungen in das Programm aufgenommen und dort beworben werden.

Informationen zur Bewerbung

Erstmals haben sich die Veranstalter des Rheinischen Kultursommers entschlossen, auch digitale Eventformate im Bewerbungsverfahren zu berücksichtigen. „Damit tragen wir der zum aktuellen Zeitpunkt für viele Veranstalterinnen bestehenden Planungsunsicherheit Rechnung“, erklärt Kirsten Jahn die Neuausrichtung. „Zugleich möchten wir innovativen Veranstaltungskonzepten eine Bühne bieten. Digitale Formate können beispielsweise neue Möglichkeiten der Partizipation und Interaktion für das Publikum ermöglichen – das möchten wir fördern.“

Im Verein Metropolregion Rheinland kooperieren Akteure aus Kreisen und kreisfreien Städten, den Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern, der Städteregion Aachen und dem Landschaftsverband Rheinland, um ihre interkommunale und regionale Zusammenarbeit zu verbessern.

Durch die Bündelung der Interessen und gemeinsame Aktivitäten soll das Rheinland verstärkt als zusammenhängender Wirtschafts- und Lebensraum wahrgenommen werden und zu einer Metropolregion von europäischer Bedeutung wachsen.

Zum vierten Mal ist die Metropolregion Rheinland verantwortlich für die Federführung im Projekt Rheinischer Kultursommer. Zusammen mit Vertreterinnen aus den NRW-Kulturregionen Aachen, Bergisches Land, Niederrhein und Rheinschiene sowie dem Landschaftsverband Rheinland setzt sich der Verein für einen sichtbaren und kulturell einladenden Sommer im Rheinland ein.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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