An der Jakobstraße soll bald neues Leben einkehren, aus Renault Gothe wird ein Autohaus Bergland. Foto: Thomas Merkenich

Mit Lüttgen verschwindet gerade ein traditionsreicher Ford-Händler vom Markt, doch die Wipperfürther Bergland-Gruppe expandiert: Mit einem neuen Ford-Autohaus in der Jakobstraße. Schon am 1. März wird eröffnet, parallel dazu beginnt ein grundlegender Umbau.

Das erste Autohaus der heutigen Bergland-Gruppe war 1978 von Willi Irlenbusch in Wipperfürth gegründet worden, inzwischen umfasst sie elf Autohäuser und einige Versicherungsbüros mit rund 300 Mitarbeitern. Zuletzt waren drei Standorte in Bergneustadt, Olpe und Waldbröl dazugekommen, jetzt dehnt sich die Gruppe über Bergisch Gladbach bis an die Kölner Stadtgrenze aus.

Die Bergland-Gruppe übernimmt das Gelände des ehemaligen Renault-Händlers Gothe an der Jakobstraße und startet dort das operative Geschäft im März.

Die Eröffnung findet bereits am 1. März statt, mit dem Verkauf und allen Dienstleistungen eines Autohauses. Gleichzeitig startet der Umbau nach den Standards von Ford, erläuterte ein Sprecher des Unternehmens auf Nachfrage. Der soll in diesem Jahr abgeschlossen werden, allerdings gebe es noch einige Unsicherheiten, daher könne sich das auch noch ins kommende Jahr ziehen.

Bergland ist im Oberbergischen zuhause, hat aber bereits Häuser in der ganzen Region, von Solingen bis in den Rhein-Sieg-Kreis

Über den Verkauf von Neu- und Gebrauchwagen werde in der Jakobstraße auch das komplette Werkstattprogramm angeboten; daher sei eine Aufstockung des Personal möglich. Die Gruppe habe in den einzelnen Standorten schlanke Strukturen, weil alle zentrale Aufgaben in Wipperfürth abgewickelt werden.

Im Gegensatz zu eigenständigen Autohäusern – wie zum Beispiel Lüttgen – könne sich die Bergland-Gruppe auf einen breiten Verbund stützen, attraktivere Angebote bieten und Einsparungen durch Synergien nutzen, ergänzt der Unternehmenssprecher.

Die Corona-Pandemie und die strukturellen Probleme des Automarkts sind für Firmenchef Reiner Irlenbusch kein Grund, auf weitere Expansionen zu verzichten: „Zuletzt haben wir erlebt, dass sich Mut, Kraft und Arbeit lohnt.“ Die neuen Standorte in Oberberg und dem Sauer-/Siegerland hätten sich bereits im ersten halben Jahr bewährt, „so dass wir mit Optimismus dem nächsten Schritt entgegenblicken,“ sagt Irlenbusch.

Redaktion

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