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+ Sonntag, 10:31 Kreis bestätigt 26 Fälle +

Der Rheinisch-Bergischen Kreis hat 26 weitere Corona-Fälle bestätigt: 12 in Bergisch Gladbach, 3 in Burscheid, 1 in Kürten, 2 in Leichlingen, 0 in Odenthal, 2 in Overath, 2 in Rösrath und 4 in Wermelskirchen.

Den Angaben Zufolge gelten 35 weitere Personen als genesen, 693 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.455 Personen in Quarantäne, 48 weniger als am Vortag.

In den Schnellteststellen im Kreis wurden am Samstag 8.279 Antigentests durchgeführt, wovon 21 Testergebnisse positiv waren. Diese werden jetzt per PCR-Test überprüft, bevor sie in die Statistik eingehen. Alle gut 100 Teststellen in Rhein-Berg finden Sie hier.

+ 9:30 27 Fälle in Rhein-Berg – Inzidenz fällt +

Für Samstag hat das Landeszentrum Gesundheit NRW für den Rheinisch-Bergischen Kreis 27 weiter positive Tests erfasst. Die offizielle Inzidenz geht erneut deutlich zurück, von 79 auf 68. Allerdings können Feier- und Brückentage dazu führen, dass weniger Personen den Arzt aufsuchen, weniger getestet und verspätet erfasst wird.

Die Korrekturen der Inzidenzwerte fallen weiterhin eng begrenzt aus: der Wert für den Vortag (14.5.) wurde um vier auf 83, für den 13.5. um zwei auf 93 Fälle nach oben gesetzt, alle anderen Werte blieben unverändert.

Für die Aufhebung der Bundesnotbremse sind fünf Werktage unter 100 notwendig; Feier- und Sonntag werden nicht gewertet. Hält der Trend an könnten die Lockerungen frühestens am Donnerstag oder Freitag in Rhein-Berg in Kraft treten.

+ 9:20 Bundesweite Inzidenz sinkt weiter +

Das RKI hat 8500 neue Corona-Fälle erfasst. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt damit weiter, von 87,3 auf 83,1.

In NRW reduzierte sich die Inzidenz um vier auf 88,5 Fälle. Nur noch Baden-Württemberg Sachsen und Thüringen liegen über 100. Schleswig-Holstein und Hamburg haben bereits die Schwelle von 50 unterschritten.

+ Sonntag, 9:00 Guten Morgen +

Der Liveblog startet in einen neuen Tag. Für Sie heute im Dienst: Holger Crump und Georg Watzlawek.

Hier beginnt der Liveblog von Samstag, 15.5.2021

+ 9:30 In sieben Kreisen und Städten Außengastronomie erlaubt +

In sieben Städte und Kreisen in NRW liegt der Inzidenzwert seit fünf Werktagen in Folge unter 100, daher dürfen in Münster, Coesfeld, Höxter, Soest, Viersen, Mülheim an der Ruhr und im Rhein-Sieg-Kreis lAußengastronomie, Hotels und Einzelhändler ohne Termin öffnen. Ab morgen gilt das auch im Kreis Borken, im Ennepe-Ruhr-Kreis, im Kreis Kleve, im Kreis Siegen-Wittgenstein und im Kreis Wesel hinzukommen.

Wenn der sinkende Trend anhält könnte es im Rheinisch-Bergischen Kreis frühestens ab Donnerstag soweit sein.

+ 9:22 Schnelltests ab heute doppelt so lange gültig +

Mit dem Inkrafttreten der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW an diesem Samstag sind die Schnelltests nicht mehr wie bisher 24 Stunden gültig, etwa für den Besuch von Geschäften, sondern 48 Stunden. Darüber hatten wir bereits am Mittwoch berichtet, die Nachricht war aber offenbar untergegangen.

Der neue Lola Coronapass mit den Armbändchen der Stadt Bergisch Gladbach wird gerade auf die neue Laufzeit umgestellt, teilt die Stadt auf Anfrage mit.

+ 8:22 Nur 14 Fälle in Rhein-Berg erfasst – Inzidenz unter 80 +

Laut Landeszentrum Gesundheit hat der Rheinisch-Bergische Kreis 14 positive Corona-Tests gemeldet. Damit sinkt die offizielle Inzidenz weiter deutlich um elf auf 79 Fälle je 100.000 Einwohner.

In der vergangenen Nacht hatte das LZG kaum Korrekturen vorgenommen; von den 14 neuen Fälle waren 12 noch am gleichen Tag verbucht worden, nur zwei Fälle mussten zurückgebucht werden. Daher wurden die Inzidenzwerte rückblickend nur minimal.

Grafik: Hilger Müller

+ 8:15 Bundesweite Inzidenz sinkt weiter deutlich +

Das RKI hat 7894 Neuinfektionen erfasst, nur halb soviel wie eine Woche zuvor. Die 7-Tage-Inzidenz ging deutlich von 96,5 auf 87,3 zurück. Es wurde 177 weitere Todesfälle gemeldet.

Der 7-Tage-R-Wert liegt unverändert bei 0,87, was auf ein Abflauen des Infektionsgeschehens hinweist.

In NRW ging die Inzidenz um elf Fälle auf 92 zurück und liegt damit ebenfalls wieder unter der 100er Schwelle. Die Vortageswerte wurden auf 105 bzw. 115 nach oben korrigiert.

Hier beginnt der Liveblog von Freitag, 14.5.2021

+ 15:12 Außengastronomie öffnet in fünf Kreisen und zwei Städten +

Ab Samstag darf die Außengastronomie im Kreis Soest, im Rhein-Sieg-Kreis, in Mülheim an der Ruhr, im Kreis Viersen, in Münster, im Kreis Coesfeld und im Kreis Höxter öffnen. Das geht aus einer Allgemeinverfügung des Landes hervor; diese Kommunen weisen einen stabilen Inzidenzwert von unter 100 (Münster, Coesfeld, Höxter sogar unter 50) aus.

+ 13:59 Kreis nimmt Information wieder ernst – und meldet Ausbruch in Pflegeheim nach +

Die Rückkehr von Kreisdirektor Erik Werdel in die Verantwortung für die Pandemiebekämpfung zeichnet sich nach außen vor allem in der Information der Presse und der Öffentlichkeit ab. Ab sofort, so heißt es in der aktuelle Tagesmeldung, werde die Öffentlichkeit über besondere Infektions-Ereignisse wieder zeitnah informiert.

Vor diesem Hintergrund berichtet der Kreis erst heute, dass bereits am vergangenen Wochenende ein Corona-Ausbruch im Alten- und Pflegeheim Kleineichen in Rösrath registriert worden war: 15 Bewohner:innen und eine Person aus dem Kreis der Mitarbeitenden seien positiv getestet worden. Der betroffene Wohnbereich 3 sei unter Quarantäne gestellt worden.

Insgesamt bleibe das Infektionsgeschehen diffus, die zum Teil deutlich erhöhten Fallzahlen in einzelnen Kommunen stünden nach Erkenntnis des Gesundheitsamtes in keinem Zusammenhang, die Ursprünge lägen meistens im familiären Umfeld.

+ 13:55 39 Fälle in Rhein-Berg bestätigt, 20 in GL +

Nach Angaben der Kreisverwaltung wurden in Rhein-Berg 39 weitere Corona-Fälle bekannt geworden: 20 in Bergisch Gladbach, 1 in Burscheid, 3 in Kürten, 2 in Leichlingen, 1 in Odenthal, 3 in Overath, 1 in Rösrath und 8 in Wermelskirchen.

Demnach gelten 62 weitere Personen als genesen, 740 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.586 Personen in Quarantäne, das sind 62 weniger als am Vortag. Zur Belegung der Kliniken gibt es aufgrund des Feiertags keine neuen Angaben.

+ 11:24 Perspektive für Schulen in NRW noch offen +

Die Landesregierung hat sich noch nicht festgelegt, wie es mit dem Schulunterricht bei stabilen Inzidenz-Werten unter 100 weitergehen soll. Mit Experten müsse erörtert werden, ob es beim Wechselunterricht bleibt oder die volle Präsenz zurückkehre, sagt
NRW-Familienminister Joachim Stamp im WDR. Das brauche einige Zeit. Vor wenigen Tagen hatte die Landesregierung angekündigt, diese Festlegung solle in der kommenden Woche erfolgen.

+ 9:35 Landeszentrum weist erneut geringe Korrekturen aus +

Nach wie vor verläuft die Erfassung der neuen Fälle durch die Kreisverwaltung geordnet, auch heute wieder weist das Landeszentrum Gesundheit nur für zwei Tage zurück Korrekturen in überschaubarem Ausmaß aus.

Dabei wird die Prädikat „unter 100″ für den Mittwoch mit 99,99 noch sehr knapp gehalten. Dieser Wert könnte morgen zwar über 100 gehen, für die Bundesnotbremse ist aber ohnehin nur die Erstmeldung relevant.

Beide Grafiken zeigen noch einmal deutlich, dass die zeitnahe Erfassung in der Kreisverwaltung in der Zeit zwischen dem 18.4. und 6.5. völlig aus dem Lot geraten war; spätestens seit dem 9.5. das Problem aber gelöst ist und die Differenz zwischen Erstmeldung und realer Inzidenz im akzeptablen Bereich von maximal fünf Punkten bleibt.

Grafik: Hilger Müller

+ 6:45 Welche Geschäfte den Lola Coronapass akzeptieren +

Nach anfänglicher Skepsis akzeptieren zahlreiche Geschäfte die Armbändchen zum Nachweis von Tests und Impfungen im Rahmen des städtischen Pilotprojektes „Lola Coronapass“. Wir haben unsere Liste mit Geschäften, die „Click, Test & Meet“ anbieten um diese Information ergänzt.

+ 6:31 In Rhein-Berg sinkt die Inzidenz auf 91 +

Für den Rheinisch-Bergischen Kreis weist das RKI 39 weitere Fälle aus, die offizielle Inzidenz sinkt damit weiter deutlich von 97 auf jetzt 91.

Das wäre der erste von fünf Werktagen, die für eine Aufhebung der Bundesnotbremse notwendig sind; Feier- und Sonntag werden nicht gewertet. Hält der Trend an könnten die Lockerungen frühestens am kommenden Freitag in Kraft treten.

Die detaillierten Daten und Korrekturen des RKI liegen noch nicht vor.

Das Bürgerportal berichtet nicht nur über Corona, sondern über alles, was in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis relevant ist: Lokalpolitik, Kultur, Wirtschaft, Sport, Vereine. Hier kommen Sie zu unsere Startseite. Und hier können Sie unseren täglichen kostenlosen Newsletter per Mail bestellen.

+ 6:22 In NRW 28 Kommunen unter Schwellenwert 100 +

Für NRW weist das RKI eine Inzidenz von 103,4 aus. 28 der 53 Kommunen in NRW liegen unter 100, nur Münster weist mit 36 einen Wert von unter 50 aus.

+ 6:15 Inzidenz bundesweit unter 100 +

Das RKI hat 11.336 Neuinfektionen verzeichnet, rund 7.000 weniger als eine Woche; allerdings kann es aufgrund des Feiertags zu Nachmeldungen kommen.

Die 7-Tage-Inzidenz sankt von 103,6 auf 96,5. Zuletzt hatte der Wert am 20. März unter der Schwelle von 100 gelegen. Zudem wurde 190 Todesfälle verzeichnet.

Der 7-Tage-R-Wert liegt bei 0,87 (Vortag: 0,82). 

Hier beginnt der Liveblog von Donnerstag, 13.5.2021

+ 12:50 Kreis bestätigt 46 weitere Fälle +

Nach Angaben der Kreisverwaltung sind 46 weitere Corona-Fälle bekannt geworden: 16 in Bergisch Gladbach, 1 in Burscheid, 1 in Kürten, 5 in Leichlingen, 1 in Odenthal, 4 in Overath, 9 in Rösrath und 9 in Wermelskirchen.

Es gelten 61 weitere Personen als genesen, 763 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.648 Personen in Quarantäne, das sind 8 mehr als am Vortag.

In den Krankenhäusern im Kreis werden 54 Corona-Patienten stationär behandelt, davon zwölf in intensivmedizinischer Betreuung und davon neun an Beatmungsplätzen.

+ 8:44 Krisenstab: Werdel übernimmt das Ruder +

Landrat Stephan Santelmann hat unter hohem Druck der Politik nun doch seinem Vertreter, Kreisdirektor Erik Werdel, das volle Mandat zur Leitung der Kreisverwaltung erteilt – und damit auch zur Bekämpfung der Pandemie. Werdel will nun rasch die alten Strukturen und vor allem den Krisenstab wieder hochfahren. Santelmann bleibt nach seiner Corona-Erkrankung länger krankgeschrieben als erwartet.

Alle Details und den Hintergrund finden Sie in diesem Beitrag.

+ 8:32 Inzidenz in Rhein-Berg sinkt unter 100 +

Das Landeszentrum Gesundheit meldet 46 weitere Corona-Fälle in Rhein-Berg, damit sinkt die offizielle Inzidenz auf 97 und damit erstmals wieder unter den wichtigen Schwellenwert 100. Wird er an fünf Werktagen in Folge unterschritten (Sonn- und Feiertage zählen nicht), kann die Bundesnotbremse aufgehoben werden.

Wie in den Tagen zuvor konnten alle Fälle rasch verbucht werden, lediglich für den Vortag (Dienstag) musste die Inzidenz gegenüber der Erstmeldung um vier auf 112 Fälle korrigiert werden.

Grafik: Hilger Müller

+ 8:10 RKI erfasst 17.419 Neuinfektionen +

Das RKI hat 17.419 Neuinfektionen registriert, 4.500 weniger als vor einer Woche. Die Inzidenz geht von 107,8 auf 103,6 zurück. Zudem wurden 278 neue Todesfälle verzeichnet.

Hier beginnt der Liveblog von Mittwoch, 12.5.2021

+ 16:23 NRW legt Plan für Öffnungsschritte vor +

Nordrhein-Westfalen lockert ab Samstag die Corona-Regeln in den Städten und Kreisen mit einer Inzidenz von unter 100 oder gar unter 50. Davon profitiert zunächst die Außengastronomie, aber auch Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen sind wieder möglich, unter freiem Himmel, mit negativem Test. Auch für den Einzelhandel solle es Lockerungen geben.

+ 6:31 52 Fälle und zwei Tote in Rhein-Berg +

Das Landeszentrum Gesundheit meldet für den Rheinisch-Bergischen Kreis 52 positive Corona-Tests und zwei weitere Tote. Die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 151, erst gestern waren sieben Tote aus dem April bestätigt worden. Die weiteren Todesfälle hatten sich am 27.4. und 2.5. ereignet.

Die offizielle Inzidenz geht um einen Fall auf 108 zurück.

Von den 52 Fällen wurden 45 gestern in den Labors festgestellt und noch am gleichen Tag vom Kreis erfasst, nur sieben Fälle mussten zurück gebucht werden. Daher fallen auch die Korrekturen sehr moderat aus: die reale Inzidenz für Dienstag steigt von 109 auf 112, alle andere Änderungen sind marginal. Damit nähern sich offizielle und reale Inzidenz weiter an, siehe Grafik.

+ 6:20 RKI meldet 14.909 neue Corona-Fälle +

Das RKI hat 14.909 Neuinfektionen registriert, gut 3.000 weniger als vor einer Woche. Die 7-Tage-Inzidenz ging von 115,4 auf 107,8 zurück. Zudem wurden 268 Todesfälle verzeichnet.

In NRW ging die Inzidenz um sieben auf 116 Fälle je 100.000 Einwohner zurück. Der Wert für Dienstag wurde um drei auf 126 nach oben korrigiert.

Hier beginnt der Liveblog von Dienstag, 11.5.2021

+ 18:20 Außengastronomie: Öffnungen in Soest und Lippstadt +

Angesichts niedriger Inzidenzen öffnen morgen in Soest und Lippstadt unter Auflagen erste Gastronomen ihre Außenanlagen. Damit startet NRW ein Modellprojekt, mit dem in eng abgegrenzten Bereichen der Innenstädte Öffnungsschritte erprobt werden. In Soest wollten z25 Restaurants und Cafés mit rund 1.800 Sitzplätzen öffnen, in Lippstadt neun Betriebe mit 530 Plätzen. Besucher müssen sich angemeldet, einen negativen Test oder einen Impfausweis vorweisen. Ein System wie der Lola Coronapass, den Bergisch Gladbach erprobt (s.u. 16:23), steht hier noch nicht zur Verfügung.

+ 17:40 Mobiles Testzentrum der Stadt ändert Anlaufstellen +

Das mobile Testzentrum von GL Service ändert noch einmal seine Anlaufstellen: Freitags ist es nicht mehr auf dem Refrather Peter-Bürling-Platz anzutreffen, weil Refrath nach der Einrichtung des Testzentrums in der Steinbreche ausreichend abgedeckt sei. Statt dessen werden gleich drei andere Stadtteile am Freitagvormittag angefahren:

  • 9 – 10.30 Uhr: Herrenstrunden, Parkplatz an der Kirche St. Johannes der Täufer, Herrenstrunden 32
  • 11 – 12 Uhr: Bärbroich, vor der Kirche St. Maria Empfängnis, Bärbroich 13 – 15
  • 12.30 – 14 Uhr: Moitzfeld, vor der Kirche St. Joseph, Moitzfeld 65

+ 16:56 Sportbund fordert Lockerungen bei Inzidenz unter 100 +

Nach Ansicht des Landessportbundes sollte es auch für den Vereinssport deutliche Lockerungen der Corona-Regeln geben wenn die Inzidenz stabil unter 100 liegt. Dann müsse Sport „unter freiem Himmel wieder grundsätzlich erlaubt sein, ob auf dem Sportplatz oder im Park und auch in Gruppen mit entsprechender Anleitung“, fordert der Präsident des Landessportbundes NRW, Stefan Klett.

+ 16:23 Lola-Coronapass macht Zugang zu Geschäften einfacher +

Getestete, Geimpfte und Genesene können ab sofort ein Armbändchen mit QR-Code vorzeigen, um in ein Geschäft eingelassen zu werden. Später vielleicht auch in die Außengastronomie oder ins Theater. Dahinter steckt das Pilotprojekt „Lola Coronapass”, mit dem die Stadt Bergisch Gladbach den Wirrwarr von Test- und Impfzertifikaten beseitigen und Bürger:innen sowie dem Einzelhandel das Leben in der Pandemie einfacher machen will. Alle Infos zum Corona-Armbändchen finden Sie in diesem Beitrag.

+ 14:20 Stadt bestätigt: 7 Tote zwischen 50 und 90 Jahren +

Das Gesundheitsamt des Kreises hat die sieben Todesfälle bestätigt, über die wir bereits heute früh berichtet hatten. Den Angaben zufolge handelt es sich um

  • drei über 70-jährige Personen und eine über 80-jährige Person aus Wermelskirchen,
  • eine über 80-jährige Person aus Bergisch Gladbach,
  • eine über 80-jährige Person aus Rösrath,
  • eine über 50-jährige Person aus Kürten.

Im Gegensatz zur bisherigen Praxis macht die Kreisverwaltung keine Angaben, ob diese Personen in einer Pflegeeinrichtung untergebracht waren. Offen ist auch die Frage, ob diese Personen bereits geimpft waren – eine Anfrage bei der Pressestelle des Kreises läuft.

+ 14:10 Deutlich mehr Corona-Patienten in Kliniken +

Aktuell werden nach Angaben der Kreisverwaltung 69 Corona-Patienten in den vier Krankenhäusern im Kreis stationär behandelt, das sind elf mehr als am Montag. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen liegt unverändert bei 16, davon müssen 12 invasiv beatmet werden.

+ 13:55 Kreis registriert 21 Fälle +

Nach Angaben der Kreisverwaltung wurden am Montag im Rheinisch-Bergischen Kreis 21 weitere Corona-Fälle bekannt geworden, vier mehr als das Landeszentrum Gesundheit heute früh gemeldet hatte.

Davon wurden 8 in Bergisch Gladbach registriert, 1 in Leichlingen, 1 in Overath und 11 in Rösrath.

Den Angaben zufolge gelten acht weitere Personen als genesen, 800 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.687 Personen in Quarantäne, das sind 144 mehr als am Vortag. 

+ 6:40 Sieben weitere Tote innerhalb von zwei Wochen +

Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit wurden in Rhein-Berg weitere sieben Corona-Tote gemeldet, die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 150. Diese sieben neuen Fälle ereigneten sich innerhalb kurzer Zeit zwischen dem 7. und 21. April. Todesfälle gehen erst dann in die Statistik ein, wenn die Todesursache Corona durch den Totenschein offiziell festgestellt worden ist.

+ 6:30 Offizielle Inzidenz geht in Rhein-Berg auf 109 zurück +

Das Landeszentrum Gesundheit berichtet für den Rheinisch-Bergischen Kreis nur 17 neue Corona-Fälle; die offizielle Inzidenz sinkt damit auf 109, am Vortag lag sie noch bei 115.

Von den 17 Fällen waren sieben am Montag im Labor bestätigt worden, jeweils vier wurden auf die beiden Vortage verbucht. Damit wurde die Inzidenz von Montag von 115 auf 119 und von Sonntag um weitere vier auf 124 hochgesetzt. Die Differenz zwischen Erstmeldung und realer Inzidenz liegt damit für Sonntag bei elf.

+ 6:15 RKI erfasst weitere 6.125 Corona-Fälle +

Das RKI meldete 6125 Neuinfektionen, 1400 weniger als vor einer Woche. Die 7-Tage-Inzidenz geht von 119.1 auf 115,4 zurück. Zudem wurden 283 Todesfälle verzeichnet. Der bundesweite 7-Tage-R-Wert liegt laut RKI-Lagebericht bei 0,90 (Vortag: 0,88).

In NRW sinkt die Inzidenz von 129 auf 123. Die Werte für die Vortage werden geringfügig um je einen auf 130 bzw. 133 Fälle korrigiert.

Hier beginnt der Liveblog von Montag, 10.5.2021

+ 14:22 Pinkwart plädiert für Öffnung der Außengastronomie +

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hat sich dafür ausgesprochen, die Außengastronomie ab Pfingsten für alle Kommunen in Kommunen mit einer Inzidenz von unter 100 zu öffnen, für Gäste mit einem Test, Geimpfte und Genesene. Die Landesregierung berät am Dienstag über Lockerung von Corona-Einschränkungen.

+ 12:45 Kreis bestätigt 28 Fälle – hohe Belastung der Kliniken +

Nach Angaben der Kreisverwaltung sind im Rheinisch-Bergischen Kreis am Sonntag 28 weitere Corona-Fälle bekannt geworden: 12 in Bergisch Gladbach, 3 in Burscheid, 2 in Odenthal, 7 in Overath, 1 in Rösrath und 3 in Wermelskirchen.

Den Angaben zufolge gelten 35 weitere Personen als genesen, 799 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.543 Personen in Quarantäne, das sind 5 mehr als am Vortag.

In den vier Krankenhäusern im Kreis werden derzeit 58 Corona-Patienten stationär behandelt. Davon befinden sich unverändert 16 in intensivmedizinischer Betreuung und davon 14 an Beatmungsplätzen. 

Die lokalen Nachrichten, kompakt auf den Punkt, schicken wir Ihnen frei Haus. Morgens um 7:05 per Mail im kostenlosen Newsletter „Der Tag in GL“, oder auf Facebook oder Instagram.

+ 10:17 Reale und offizielle Inzidenz nähern sich an +

Zum dritten Mal in Folge hat die Kreisverwaltung die neuen Fälle ohne großen Zeitverzug verbuchen können: von den 27 Neuinfektionen waren sieben am Sonntag im Labor erfasst worden, 17 am Samstag. Lediglich für den 6. und 3. Mai mussten drei Fälle nachgebucht werden.

Der Effekt zeigt sich nun auch deutlich in den Grafiken. Bei der direkten Gegenüberstellung von korrigierter (realer) Inzidenz und Erstmeldung (offizielle Inzidenz) in der Grafik oben nähern sich die Werte an und laufen im Moment parallel.

In der Grafik von Hilger Müller (unten) ist dieselbe Annäherung zu erkennen; zudem hat sich der Zeitraum, in dem größere Korrekturen erforderlich sind, auf wenige Tage verkürzt.

Die reale Inzidenz wird immer etwas über der offiziellen Inzidenz liegen, weil es den Gesundheitsämtern (nicht nur in Rhein-Berg) aufgrund der Meldewege nicht gelingen kann, alle Labormeldungen noch am selben Tag zu erfassen.

In den vier Wochen zuvor war das in Rhein-Berg nicht der Fall gewesen, große Rückmeldungen zum Teil über Wochen hinweg hatten zu erheblichen Abweichungen geführt und die Angaben zur offiziellen Inzidenz völlig entwertet. Eine Erklärung dafür hat die Kreisverwaltung trotz vieler Anfragen immer noch nicht geliefert, das Thema soll bald in einer Sondersitzung des Kreisausschusses auf den Tisch kommen.

+ 6:30 27 neue Fälle, Inzidenz steigt leicht +

Nach Angaben des RKI wurden im Rheinisch-Bergischen Kreis am Sonntag 27 neue Corona-Fälle erfasst. Die offizielle Inzidenz steigt damit leicht von 113 auf 115. Die detaillierten Zahlen (und Korrekturen) des Landeszentrums Gesundheit wurden noch nicht veröffentlicht.

+ 6:15 RKI erfasst 6922 Neuinfektionen bundesweit+

Das RKI meldet 6922 neue Positiv-Tests, das sind gut 2000 weniger als vor einer Woche. Die 7-Tage-Inzidenz steigt leicht von 118,6 auf 119,1. 54 weitere Menschen starben.

Hier beginnt der Liveblog von Sonntag, 9.5.2021

+ 14:23 CDU geht ein Stück weit auf Distanz zu Santelmann +

Auch in der CDU wird Kritik an der Amtsführung von Landrat Santelmann geübt. Mitarbeiter der Kreisverwaltung berichten von heftigen Verwerfungen zwischen dem Landrat und einem Teil der Verwaltung in den vergangenen Jahren, was u.a. zu einer starken Fluktuation von Mitarbeitern im Umfeld des Landrats sowie in anderen Schlüsselpositionen geführt hatte, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

CDU-Kreisparteichef Uwe Pakendorf will bei der Krise in der Kreisverwaltung nicht mehr zugucken, „wir werden es wieder geraderücken, aber wir brauchen noch ein bisschen“. sagte er am Rande des CDU-Kreisparteitags.

+ 12:05 Kreis bestätigt 51 weitere Corona-Fälle +

Die Kreisverwaltung hat 51 weitere Corona-Fälle bestätigt: 18 in Bergisch Gladbach, 3 in Burscheid, 6 in Kürten, 3 in Leichlingen, 4 in Odenthal, 8 in Overath, 5 in Rösrath und 4 in Wermelskirchen.

Den Angaben zufolge gelten 99 weitere Personen als genesen, 10.668 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.538 Personen in Quarantäne, das sind 117 weniger als am Vortag. 

+ 9:45 Erneut kein Verzug bei Erfassung der neuen Fällen +

Zum zweiten Mal in Folge hat die Kreisverwaltung nahezu alle neuen Fälle in der vorgesehenen Frist in der Statistik verbucht. Von den 49 Neuinfektionen wurden 33 auf Samstag und 15 auf Freitag eingetragen. Damit erhöht sich die Inzidenz von Samstag von zunächst 15 auf 120, die zurückliegenden Tage sind weitgehend unverändert.

Zwar weist die Grafik von Hilger Müller auch für die weiter zurückführenden Tage Veränderungen aus, die sind aber minimal.

+ 9:32 LZG meldet 49 Fälle für Rhein-Berg +

Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit wurden 49 weitere Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis registriert. Die offizielle Inzidenz geht damit um knapp zwei auf 113 Fälle erneut zurück.

+ 9:15 Deutlich weniger Neuinfektionen bundesweit +

Das RKI hat 12.656 Neuinfektionen erfasst, 3.600 weniger als vor einer Woche. Zudem werden 127 Todesfälle registriert. Die Inzidenz sank von 122 auf 119.

+ 9:10 Lockerungen für Genesene und Geimpfte +

Ab heute brauchen vollständig Geimpften und Genesene keinen negativen Test mehr, beim Einkaufen oder beim Friseur. Sie müssen sich nicht mehr an mögliche Ausgangsbeschränkungen halten und können sich im privaten Rahmen ohne Einschränkungen treffen. 

Hier beginnt der Liveblog von Samstag, 8.5.2021

+ 9:30 Alle Fälle ohne Verzug verbucht, keine Korrekturen +

Zum ersten Mal seit einem Monat sind am Freitag alle Neuinfektionen auf den gleichen Tag oder den Vortag verbucht worden; von den 44 erfassten Fällen waren 31 am Freitag im Labor bestätigt worden, 15 am Donnerstag.

Nachmeldungen für die Vortage und damit umfangreiche Korrekturen wie in den vergangenen vier Wochen waren damit nicht erforderlich. Nur der Inzidenzwert für Donnerstag wurde um vier auf 121 Fälle nach oben gesetzt.

Die blaue Kurve zeigt die offizielle Inzidenz an, die Balken die korrigierten Werte mit den nachgemeldeten Fällen. Die gelben Balken, die in den Vortagen die Korrekturen über viele Tage hinweg angezeigt hatten, sind verschwunden. Grafik: Hilger Müller.

Das deutet daraufhin, dass die Kreisverwaltung den Rückstau abgearbeitet hat und ihre Arbeitsabläufe soweit geordnet hat, dass die Erfassung der Fälle im Normalbetrieb ohne größeren Verzug erfolgt. Diese Entwicklung muss sich in den kommenden Tagen aber erst noch bestätigen. Denn jeder Fall, der gestern nicht erfasst wurde, würde erneut Korrekturen in den kommenden Tagen nach sich ziehen.

+ 9:23 44 Fälle in Rhein-Berg – Offizielle Inzidenz sinkt leicht +

Nach Angaben des Landesgesundheitszentrums wurde im Rheinisch-Bergischen Kreis 44 weitere Fälle statistisch erfasst. Die offizielle Inzidenz sank damit leicht um 1,4 auf jetzt 115,1.

+ 9:15 Bundesweite Inzidenz setzt Abwärtstrend fort +

Das RKI hat weitere 15.685 Corona-Infektionen registriert, 4250 Fälle weniger als vor einer Woche. Die bundesweite Inzidenz sinkt von 125,7 weiter auf 121,5. Der 7-Tage-R-Wert steigt von 0,88 auf 0,91. Er bildet das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. 

In NRW ging die Inzidenz von 138 auf 133 zurück. Der Vortageswert wurde aufgrund von Nachmeldungen von 138 auf 142 korrigiert.

Hier beginnt der Liveblog von Freitag, 7.5.2021

+ 15:12 Lolli-Test in allen Grundschulen ab Montag +

Das Land NRW hat bestätigt, dass die sogenannten Lolli-Tests ab Montag an allen Grund- und Förderschulen die bisherigen Schnelltests ersetzen. Da es sich um PCR-Tests handelt, die in einem Poolverfahren ausgewertet werden, ist für die Umsetzung ein striktes Logistikkonzept erforderlich, das den Schulen einigen Aufwand und den Eltern viel Flexibilität abverlangt. Details zum Ablauf finden Sie in diesem Beitrag.

+ 13:30 Leichlingen: Hausärzte vergeben Astrazeneca ohne Termin +

Mehrere Leichlingen Ärzte haben sich zusammen getan und für Samstag eine Impfaktion organisiert: Alle Leichlinger:innen über 60 können sich am Samstag mit Astrazeneca impfen lassen, von 10 bis 14 Uhr in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt, Am Schulbusch 16. Es stehe Stoff für mehrere Hundert Impfungen bereit, berichtet der KSTA.

+ 13:01 SPD verlangt von Landrat Santelmann Antworten +

Ansehen und Glaubwürdigkeit der Kreisverwaltung sind in den Augen der SPD durch das aktuelle Corona-Krisenmanagement schwer beschädigt worden. Daher verlangt SPD-Fraktionschef Gerhard Zorn eine öffentliche Sondersitzung des Kreisausschusses.

In der Sitzung müsse Landrat Stephan Santelmann den hohen Korrekturbedarf bei der Inzidenz und die neue Organisation des Krisenstabs erklären soll. Die Einschränkung der Befugnisse des Kreisdirektors erscheint der SPD rechtswidrig. Den ganzen Beitrag und alle Fragen der SPD finden Sie hier.

+ 11:45 Spahn und Wieler ziehen positive Zwischenbilanz +

Nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn „scheint die dritte Welle gebrochen“. Positiv stimmte ihn, dass am Donnerstag erstmals mehr als 200.000 Zweitimpfungen in Deutschland durchgeführt wurden. 

RKI-Chef Lothar Wieler lobte die Leistung der Bevölkerung, den R-Wert der Variante B.1.1.7, der eigentlich bei 4 liege, unter 1 zu drücken. Dazu trage auch die Impfquote bei, die bei etwa 30 Prozent Erstimpfungen liege. Allerdings sei die Pandemie erst bei einer Quote von 80 Prozent kontrollierbar.

Wieler warnte, dass sich die Situation auf den Intensivstationen noch nicht entspanne: Die Zahl beatmeter Patienten sei weiterhin auf einem Höchststand.

+ 11:26 Belastung der Kliniken steigt weiter +

Bundesweit und auch in NRW geht die Zahl der Corona-Patienten seit Tagen zurück, in den vier Kliniken in Rhein-Berg ist noch ein gegenläufiger Trend zu beobachten. Die Gesamtzahl ist von 58 auf 62 gestiegen, teilt die Kreisverwaltung mit. Auch die Zahl der Corona-Fälle auf den Intensivstationen ist um erneut um eine Person auf 16 gestiegen; 13 davon müssen invasiv beatmet werden.

Wie die aktuelle Lage auf den Intensivstationen ist erfahren Sie in dieser Reportage.

+ 11:23 Kreisverwaltung bestätigt 85 weitere Fälle +

Nach Angaben der Kreisverwaltung sind 85 weitere Fälle bekannt geworden: 40 in Bergisch Gladbach, 3 in Burscheid, 4 in Kürten, 6 in Leichlingen, 2 in Odenthal, 5  in Overath, 4 in Rösrath und 21 in Wermelskirchen. 

Den Angaben zufolge gelten 85 weitere Personen als genesen, 926 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.817 Personen in Quarantäne, das sind 21 mehr als am Vortag.

Insgesamt wurden im Rheinisch-Bergischen Kreis bislang 93.556 Personen geimpft, dabei haben bereits 21.684 den vollen Impfschutz.

+ 9:34 Inzidenz in relativ geringem Umfang korrigiert +

Das Landeszentrum Gesundheit hat für Rhein-Berg 83 weitere Fälle registriert. Davon wurden knapp die Hälfte auf Donnerstag gebucht, die anderen weitgehend auf Mittwoch. Allerdings mussten einige wenige Fälle erneut bis zum 29. Apri und damit um acht Tage zurück gemeldet werden. Fälle, die mehr als sieben Tage zurück liegen, fallen aus der Berechnung der 7-Tage-Inzidenz völlig heraus.

Entsprechend der Nachmeldungen fiel die Korrektur nur für den 5. Mai deutlich aus, hier erhöhte sich die Inzidenz von der Erstmeldung durch die erste Korrektur von 102 auf 117. Aber auch hier sind weitere Nachbesserungen in den kommenden Tagen zu erwarten.

Die blaue Kurve zeigt die offizielle Inzidenz an, die Balken die korrigierten Werte mit den nachgemeldeten Fällen. Grafik: Hilger Müller.

+ 6:30 Offizielle Inzidenz in Rhein-Berg steigt auf 117 +

Die detaillierten Daten des LZG lassen noch auf sich warten, das RKI weist jetzt für den Rheinisch-Bergischen Kreis eine offizielle Inzidenz von 117 aus. Das sind 15 Fälle mehr als gestern, zeigt aber nur einen Trend an. Die reale Inzidenz (mit Nachmeldungen) liegt deutlich höher als diese Erstmeldungen.

In der Grafik zeigt die blaue Linie die reale Inzidenz mit Korrekturen (Stand gestern) auf, die rote Linie steht für die offizielle Inzidenz auf Basis der Erstmeldungen.

+ 6:20 RKI erfasst 18.485 Neuinfektionen +

Das RKI hat weitere 18.485 Corona-Fälle gemeldet, vor einer Woche waren es fast 6000 mehr. Die Inzidenz ging von 129,1 weiter auf 125,7 zurück. Es wurden 284 neue Todesfälle verzeichnet, vor einer Woche waren es 306.

Sechs Bundesländer (Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg) liegen bei der Inzidenz inzwischen unter 100, in NRW ging sie von144 auf 138 zurück.

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14 Kommentare

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  1. Es ist ein Wunder in NRW geschehen. Virologen werden sich ob dieses NRW-Wunders die Augen reiben, die Köpfe schütteln: Wie kann es sein, dass in NRW Schnelltests plötzlich 48 Stunden lang eine relative Sicherheit geben sollen, dass die getestete Person nicht infektiös ist?! Haben die Einwohner Deutschlands doch seit vergangenem Herbst eines gelernt, geradezu eingebläut bekommen nicht nur von Virologen, sondern wiederholt auch von Jens Spahn: Das negative Ergebnis eines Schnelltests ist nur eine MOMENT-Aufnahme, es ist 12 bis maximal 24 Stunden gültig (der Virologe Prof. Jonas Schmidt-Chanasit sprach von eher 6 bis 8 Stunden!) – und aufgrund der relativ geringen Sensitivität der Schnelltests immer mit einem Restrisiko (falsch negatives Ergebnis) behaftet. Jemand, der im Moment des Schnelltests noch nicht infektiös ist, kann schon wenige Stunden später infektiös sein.

    Wieder eine populistische und verantwortungslose Fehlentscheidung von Laschet, Laumann und der Wirtschaft-vor-Gesundheit-Regierung aus CDU und FDP in NRW.

  2. Sehr geehrter Herr B., wenn Sie mit starken Urteilen auftrumpfen, warum nennen Sie dann nicht Ihren Namen?

    In der Tat, statt „im akzeptablen Bereich“ stand im Text „inakzeptablen Bereich“. Ein Fehler, wie er uns leider immer mal wieder durchgeht. Ja, uns passieren Fehler, in der Rechtschreibung, in der Grammatik, jeden Tag. Gerade deshalb, weil wir Journalisten sind, keine Germanisten, keiner Korrektoren, keine Oberlehrer.

    Ihre Abwertungen halten wir dennoch für unverschämt. Warum „behaupten“ wir Journalisten zu sein? Warum schreiben Sie diese Berufsbezeichnung in Anführungszeichen? Und dann noch einmal das Wort „richtige“? Niemand zwingt Sie, unser Angebot kostenlos in Anspruch zu nehmen. Wenn Sie es dennoch tun, würden wir uns von Ihnen eine anständige Ansprache wünschen.

    Wir stellen uns gerne jeder sachlicher Kritik, freuen uns über Verbesserungsvorschläge. Kommen Sie doch mal in der Redaktion vorbei, rufen Sie uns an. Aber lassen Sie uns bitte mit dieser Besserwisserei aus der Anonymität heraus in Ruhe.

  3. @Redaktion:
    Ich ärgere mich zum wiederholten Mal über schlampige Arbeit der Redaktion mit vielen, allzu vielen Fehlern. Wenn durch einen Fehler aber das Gegenteil dessen auf Ihrer Internetseite veröffentlicht wird, was Sie offenbar meinen, ist das nicht nur unjournalistische Arbeit, sondern wirklich peinlich für Sie.

    Sie schreiben heute:

    „Beide Grafiken zeigen noch einmal deutlich, dass (…); spätestens seit dem 9.5. das Problem aber gelöst ist und die Differenz zwischen Erstmeldung und realer Inzidenz inakzeptable Bereich von maximal fünf Punkten bleibt. “

    Sie schreiben grammatisch fehlerhaft und inhaltlich sinnlos von einem „inakzeptable(n) Bereich“ – dem Bereich „von maximal fünf Punkten“.

    Fünf Punkte sind Ihrer Ansicht nach wohl eher ein AKZEPTABLER Bereich, zumindest vermute ich, dass Sie das schreiben wollten.

    Ist es Ihrer Meinung nach wirklich zu viel verlangt, wenn LeserInnen von Ihnen, die Sie von sich behaupten, „Journalisten“ zu sein, das sorgfältige Verfassen der Inhalte des Bürgerportals erwarten? Hin und wieder ein Fehler wäre in Ordnung, auch bei ‚richtigen‘ Journalisten. Aber Ihre Texte wimmeln von Fehlern, praktisch täglich.

  4. Ja. Im Prinzip. Aber wie gesagt muss das die Landesregierung für jeden Einzelfall entscheiden, das ist kein Automatismus. Unter Umständen könnte sie sich bei so einer Lage dagegen entscheiden.

  5. Also ist auch sinnfrei bzw. besser gesagt gefährlich folgende Konstellation möglich:
    Montag 91
    Dienstag 92
    Mittwoch 94
    Donnerstag 97
    Freitag als fünfter Werktag 99
    Samstag als Feiertag 108
    Sonntag als übernächster Tag nach dem fünften Werktag 12o
    -> die Bundesnotbremse darf am Sonntag trotz einer Inzidenz von 120 gelöst werden

    Richtig verstanden?

  6. Sehr geehrter Herr Kuhlmann, Sie sind offenbar mit über/unter durcheinander gekommen. Die Regeln sind vielleicht nicht sinnvoll, aber klar: die Inzidenz muss fünf Tage in Folge UNTER 100 liegen, Sonn- und Feiertage werden nicht gewertet.

    Sie können es gerne im Bundesinfektionsschutzgesetz nachlesen, § 28b, 10 (2):

    „Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen des Absatzes 1 an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem über- nächsten Tag die Maßnahmen des Absatzes 1 außer Kraft. Sonn- und Feiertage unterbrechen nicht die Zählung der nach Satz 1 maßgeblichen Tage.“

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/B/4_BevSchG_BGBL.pdf

  7. Es ist mir leider immer noch nicht klar.

    Neues Beispiel:
    Wenn an einem Freitag der Wert unter 100 ist und am Samstag der Wert über 100 ist und ein Feiertag auf den Samstag fällt ( wie letzte Woche der 1. Mai) und am Sonntag der Wert über 100 ist, dann aber am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag der Wert über 100 ist, dann darf mit Wirkung zum Samstag die Bundesnotbremse gelöst werden? Obwohl zwischen den 5 Werktagen zwei Nicht-Werktage liegen, wo der Wert über 100 war?

  8. So ein Quatsch. Den Gesetzestext haben offensichtlich Leute verfasst, die gar keine Ahnung haben. Als ob der Virus ebenfalls am Wochenende und an Feiertagen frei hat und sich zurück zieht.
    Oder es fällt auch in die Kategorie „Wir entscheiden was, erklären es aber nicht“?

  9. Sehr geehrter Herr Kuhlmann, das steht so im Gesetzestext. Gezählt wird (wenn der Trend hält): Samstag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag. Am Freitag muss dann die Landesregierung aktiv werden und feststellen, dass die Inzidenz stabil unter 100 ist und die Bundesnotbremse aufheben. Das tritt dann am übernächsten Tag in Kraft – also am Sonntag. Und nur unter der Versetzung, dass in der Woche kein Feiertag ist.

  10. Sie schreiben zum Schwelleninzidenzwert von 100:

    „Wird er an fünf Werktagen in Folge unterschritten (Sonn- und Feiertage zählen nicht), kann die Bundesnotbremse aufgehoben werden.“

    Was meinen Sie mit „Sonn- und Feiertage zählen nicht“?

    Wenn der Inzidenzwert am Samstag unter 100 ist, am Sonntag aber über 100, am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag wieder über 100,

    a) darf dann die Bundesnotbremse mit Wirkung ab Freitag gelöst werden?

    oder

    b) wird die 5-aufeinanderfolgende-Werktage-Zählung durch einen Sonntag oder einen Feiertag unterbrochen und beginnt die Zählung wieder neu mit dem ersten Werktag nach der Unterbrechung? In diesem Fall würde das ja bedeuten, dass die Inzidenz an den Werktagen Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag (keiner davon darf ein Feierteag sein) unter 100 sein muss, damit mit Wirkung ab Samstag die Bundesnotbremse gelöst wird.

  11. Sehr geehrter Herr W.,
    vielen Dank für Ihren wertvollen Hinweis!

    Ja, das Problem der zu niedrigen eingefrorenen Inzidenzen tritt bundesweit auf. Auch der NDR hat darüber ausführlich den Norden Deutschlands betreffend berichtet:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Zahlen-Meldeverzug-kann-verhindern-dass-Notbremse-greift,inzidenzkorrektur100.html

    Der RBK hat sich extreme Abweichungen erlaubt. Wer weiß, wer noch alles. Aber auch viele kleine Abweichungen führen zu gravierenden Folgen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Cornelia F.

  12. Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Frau R.S., wir schließen uns nicht einfach einem Trend an, sondern haben diese Entscheidung in der Redaktion lange diskutiert und uns für eine Variante entschlossen, die Frauen nicht zurücksetzt, den Lesefluss nur geringfügig beeinträchtigt und auch von den Lesegeräten von Menschen mit einer Sehbehinderung gelesen werden kann.

    Die Option „eine Lösung, die das Leben der Kundinnen und Kunden sowie für die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler …“ ist keine Alternative. Nicht aus Zeitgründen, sondern weil es jeden Text unnötig aufblähen und unlesbar machen wird.

    Sprache entwickelt sich, schon in wenigen Wochen werden die meisten Leser:innen einfach darüber hinweglesen. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Entwicklung akzeptieren.

    PS. Ebenso freuen wir uns über Kommentare, die nicht in anonymer Form eingereicht werden. In Einzelfällen mag es Gründe geben, seinen Namen nicht zu nennen, den können wir in diesem Fall aber nicht erkennen.

  13. Allgemein : schön,dass es das Bürgerportal gibt!! Ich lese es jeden Tag als erstes. Schade nur, dass man sich dem neuen Trend angeschlossen hat z,B. „ Kund: innen“ . Hat man nicht mal mehr die Zeit , beide Geschlechter einzeln zu schreiben : Kunden und Kundinnen? Reihenfolge egal .Schade !

  14. Zu niedrige Inzidenzwerte werden in etlichen Städten und Landkreisen bundesweit als Grundlage für politische Entscheidungen genommen, zB in Bayern, wie der Bayerische Rundfunk (BR) heute laut tagesschau.de berichtet:

    https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/inzidenz-daten-101.html

    Dem RKI ist das Problem bekannt, eine sinnvollere Methode auch. Die Politik müsste entscheiden, die eine bessere Methode anzuwenden. Zuschauerbriefe an den BR mit Berichten über die rheinisch-bergischen Zustände können helfen, die Politik in Zugzwang zu bringen. Ich werde jedenfalls eine eMail an den BR und auch an die Süddeutsche Zeitung schreiben.

    Hinweis der Redaktion: Bitte hören Sie auf, uns mit immer neuen Kommentaren gleichen Inhalts zuzuwerfen. Ein Kommentar zum Thema reicht, alle weiteren werden gelöscht.