Am „Red Hand Day“ wird weltweit gegen den Einsatz von Kindersoldaten protestiert. Dabei wurde auch die Schülervertretung des NCG aktiv, unterstützt von der Bergisch Gladbacher terre des hommes-Gruppe.

Anlässlich des 20-jährigen Jahrestages des Red Hand Day am 12. Februar fordern die Kinderrechtsorganisation terre des hommes Deutschland und das GLOBAL NET – STOP THE ARMS TRADE (GN-STAT) konkrete Schritte der Bundesregierung zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten.

Schätzungsweise 250.000 Jungen und Mädchen werden derzeit in mindestens 22 Ländern der Welt als Soldat*innen ausgebeutet, jeden Tag werden Kinder als Soldaten zwangsrekrutiert, getötet, verstümmelt, als Spione, Träger oder Kämpfer benutzt und sexuell missbraucht.

Die terre des hommes-Gruppe Bergisch Gladbach setzt ein Signal gegen den Einsatz von Kindern als Soldat*innen. Sie hat Unterschriften im Eine Welt Laden gesammelt und eine Aktion am Nicolaus Cusanus Gymnasium mit Informationsmaterial unterstützt.

Recht kurzfristig hat sich die Schülerverwaltung entschlossen, am Freitag rote Hände zu sammeln. Ein großes Laken diente als Unterlage und die Schüler kamen sukzessive in den Pause, ließen eine Hand mit roter Farbe bepinseln und drückten sie auf das Laken ab. Dabei informierten sie sich über das Thema Kindersoldaten und die Arbeit von terre des hommes.

Unsere Forderungen

  • Kein Kind unter 18 Jahren darf in Armeen, bewaffneten Gruppen oder anderen militärischen Verbänden eingesetzt oder geschult werden
  • Bestrafung der Verantwortlichen
  • Versorgung, Schutz und politisches Asyl für ehemalige Kindersoldat*innen
  • Finanzielle Unterstützung von Hilfsprogrammen für Kindersoldat*innen ausbauen
  • Stopp von Waffenexporten
  • Förderung von Friedenserziehung

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