Auch wenn das Virus noch nicht besiegt ist und die schlechten Nachrichten immer noch die Schlagzeilen beherrschen, möchten wir etwas Optimismus verbreiten. Wir Menschen sind gesellige Wesen, wir brauchen Gemeinschaft und ein gutes Miteinander. Dieser Denkanstoß soll daran erinnern, dass das Leben trotz allem auch schöne Momente zu bieten hat.

Im Moment fühlt es sich für uns so an, als würde die Welt nur noch aus Katastrophen bestehen. Wenn man sich mit der Geschichte vertraut macht, dann erkennt man jedoch, dass noch vor ein paar Jahrzehnten das Leben leidvoller und schwerer, die Lebenserwartung deutlich geringer war als heute.

Damals starben die meisten Menschen zu Hause in ihren eigenen vier Wänden. Der Tod gehörte vielmehr zum Leben als in unserer modernen Gesellschaft. Die Menschen waren früher mit Leid vertrauter als wir.

Auch das Wissen um die Endlichkeit ließ sie jede Gelegenheit nutzen, zu feiern und Gemeinschaft zu erleben. Bei Beerdigungen war es üblich, dass alle Verwandten, Bekannten, Freunde, Nachbarn und Kollegen eingeladen wurden und diese Einladung auch annahmen. Die Trauergemeinde kam zusammen, um sich zu verabschiedeten, Anteilnahme zu zeigen, das Leben des Verstorbenen zu würdigen, ihn nicht selten ein letztes Mal zu feiern.

Vun Hätze laache un vun Hätze krieschen

Hier bei uns im Rheinland sagt man „vun Hätze laache un vun Hätze krieschen“ (von Herzen lachen und von Herzen weinen), man hört diesen Satz in unserer Region auf Beerdigungen immer noch sehr oft.

Hier wird getrauert, aber dann, nach der Trauerfeier, pflegen wir eine besondere Tradition. Der Leichenschmaus oder das Reuessen wird bei uns auch als „Das Fell versaufen“ bezeichnet. Gemeint ist, dass man auf den Verstorbenen anstößt, ihn hochleben lässt, sich an gute Momente erinnert.

Nicht nur in der Trauer brauchen wir gute Momente. Auch in anderen schwierigen Phasen des Lebens sollten wir Zeit finden, zu feiern, uns lebendig zu fühlen, das Leben immer wieder auch zu genießen.

Die Menschen früher wussten um ihre Vergänglichkeit und gingen mit Leid anders um als wir. Sie lebten jeden Moment so intensiv es ging und nutzen jeden Anlass, um zusammenzukommen, Gemeinschaft zu erleben und zu feiern.

Der Kalender war voller Feste: Polterabend, Hochzeit, Geburtstag, Konfirmation oder Kommunion, Jubiläen, dazu noch die saisonalen Feste wie Karneval, Erntedank, Weihnachten, Ostern u. v. m.

Die Batterien wieder aufladen

Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine sind die beherrschenden Themen der letzten Monate. Nun besteht das Leben trotz der negativen Schlagzeilen nicht nur aus Sorgen, Kummer und Schwermut. Wir müssen uns wieder Räume schaffen, wo wir abschalten können, mal was anderes sehen und erleben, die Batterien aufladen.

In unserem Podcast Talk about Tod hat vor einiger Zeit Nadine Dorau, die Chefin der Schmeckerei in Krefeld, ein paar sehr gute Ideen mit uns geteilt. Nadine organisiert Hochzeiten, Firmenevents, Motto-Partys, Geburtstage und Trauerfeiern. Sie ist der perfekte Ratgeber für wunderschöne Feste, vom richtigen Essen, über schöne Deko bis zu ausgefallenen Orten, Nadine weiß, wie man unvergessliche Feste organisiert! Wer mehr wissen will, hört am besten in den Podcast rein oder besorgt sich das Buch von Nadine Dorau: Sei mein Gast.

Regelmäßige Feste sind ein Kulturgut

Feiern gehört seit je her zu den Grundbedürfnissen der Menschheit und so sind weltweit regelmäßig stattfindende Feste geschätztes Kulturgut.

Das indische Frühlingsfest hebt sämtliche Schranken der Gesellschaft für ein paar Tage auf. Die Feiernden bestreuen sich mit buntem Puder, tanzen und singen. Seit 1986 findet in der Wüste von Nevada ein sehr besonderes Event statt. Geboten werden schräge Kunst, heftige Partys und wilde Konzerte. Der Höhepunkt ist der Burning Man am letzten Abend des Festivals: Eine riesige Holzfigur geht in Flammen auf. Das Oktoberfest, Halloween, Karneval in Rio! Auf der ganzen Welt gibt es Feste, die die Gemeinschaft stärken und die Menschen ihre Sorgen für ein paar Stunden vergessen lassen.

Am Ende des heutigen Denkanstoßes wollen wir noch auf ein traditionelles Fest in Mexiko aufmerksam machen. Jedes Jahr am 31. Oktober wird in Mexiko der Tag der Toten zelebriert. Einmal im Jahr, so die Legende, stehen die Toten aus ihren Gräbern auf und feiern mit ihren Familien auf den bunt geschmückten Friedhöfen und in den Straßen der Städte und Dörfer. Eine wunderbare Tradition, finden wir.

Auch wir möchten wieder mit Ihnen feiern, Gespräche führen und Gemeinschaft erleben. Wir haben Sie vor der Pandemie regelmäßig zu Konzerten, Lesungen und Vorträgen eingeladen. Diese Tradition nehmen wir in diesem Jahr wieder auf. (Natürlich unter Beachtung der am Veranstaltungstag geltenden Bestimmungen gemäß der Corona-Schutzverordnung).

Wir würden uns freuen, Sie bald wieder in unserem Bestattungshaus und den Gärten der Bestattung zu begrüßen.

Herzlichst, Ihre Hanna Roth und David Roth

Einen Ausblick auf unsere kommenden Veranstaltungen finden Sie weiter unten.

Pütz-Roth: Bestattungen und Trauerbegleitung

Pütz-Roth ist ein renommiertes Bestattungshaus im Raum Köln und Bergisch Gladbach. Es berät und betreut Trauernde in allen Fragen und Anliegen im Todesfall. Darüber hinaus bietet es eine umfassende Trauerbegleitung mit vielfältigen Angeboten.

Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung
Kürtener Str. 10, 51465 Bergisch Gladbach
Telefon (+49) 2202-93 58 0
E-Mail: info@puetz-roth.de

Website – Facebook – Youtube – Instagram

Ein Ausblick auf unsere Veranstaltungen:

Am Mittwoch, dem 4. Mai 2022, (20.00 Uhr) freuen wir uns auf Stephan Sulke
Sein großartiges Programm „Bevor es zu spät ist“ bietet eine Mischung aus alten Hits und neuen Songs. Der Träumer, Geschichtenerzähler und Sänger erweist sich einmal mehr als echtes „Bühnentier“.

Die Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin Alissa Walser gibt am Sonntag, dem 22. Mai 2022 (14.00 Uhr) einen Einblick in ihr Werk. Wir zeigen über 30 Aquarelle aus einem zum 94. Geburtstag Martin Walsers erschienenen Band „Sprachlaub“. Im Rahmen der Veranstaltung zeigen wir eine eigens für diese Vernissage aufgenommene Lesung Martin Walsers aus seinem Buch und stellen einen Sonderdruck mit Gedichten und Aquarellen vor, den die Künstlerin signieren wird. Der international hochgeschätzte Komponist und Gitarrist Falk Zenker wird die Vernissage mit seinem Ensemble NU:N begleiten.

Unser Sommerkonzert Streicheleinheiten für die Seele in den Gärten der Bestattung wird auch endlich wieder stattfinden. Am Mittwoch, dem 22. Juni 2022 (20.00 Uhr) stehen Tina Teubner, die begnadete Komikerin und Musikerin und der Pianist Ben Süverkrüp auf unserer Waldbühne. „Wenn du mich verlässt, komm ich mit“ heißt das neue Programm. 

Einladen möchten wir Sie auch am Sonntag, dem 4. September 2022 (11 bis 19 Uhr) zu unserem Tag der offenen Tür im Rahmen des 3. Strundetal-Festes. An diesem Tag ist unser Haus geöffnet und wir überraschen Sie mit verschiedenen spannenden Angeboten, Konzerten, Ausstellungen und Aktivitäten für Groß und Klein.

Für einige Veranstaltungen ist eine Voranmeldung nötig, bitte informieren Sie sich unter:
www.puetz-roth.de/unser-veranstaltungsprogramm-2022

Pütz-Roth

ist ein renommiertes Bestattungshaus im Raum Köln und Bergisch Gladbach.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.