Foto: Thomas Merkenich

Zur geplanten Umwandlung der Laurentiusstraße in eine Fahrradstraße bietet die Stadt Mitte August eine sogenannten Öffentlichkeitsbeteiligung an. Dort können die Bürger:innen ihre Anregungen, Bedenken und Ideen zu einer Vielzahl von Themen äußern.

Die Vorbereitungen zum Umbau der Laurentiusstraße als Fahrradstraße schreiten voran. Der Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen (AMV) hat in seiner Maisitzung die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Projekt beschlossen. Diese findet nun am Dienstag, dem 16. August 2022, ab 18.00 Uhr im Vortragssaal der VHS, Haus Buchmühle, statt. Einlass ist ab 17:30 Uhr. 

Diese Öffentlichkeitsbeteiligung soll offen gestaltet werden, so dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen, Bedenken und Ideen zu unterschiedlichen Fragestellungen äußern können. Themenschwerpunkte können sein: Gestaltung, Verkehrsregeln, Parksituation, Verkehrsführung, Verkehrssicherheit und einiges mehr.

Erste Ideen werden von Seiten der Stadt vorgestellt und können anschließend in Kleingruppen erörtert werden. Ideen und Anregungen, die sich aus der Diskussion ergeben, sind willkommen und werden durch die städtischen Mitarbeitenden aufgenommen. Eine externe Moderatorin wird durch die Veranstaltung führen. 

Hintergrund: In einem ersten Schritt hatte die Stadt die Laurentiusstraße für Radfahrer in beide Richtungen geöffnet. Im nächsten Schritt soll sie nun umgewandelt werde in der die Radfahrer Vorrang haben; der Autoverkehr ist nur noch für Anlieger:innen erlaubt. Dazu gehören auch diejenigen, die die lokalen Geschäfte und Praxen, das Parkhaus des MKH oder das Ärztehaus ansteuern. Alle Beiträge zum Thema finden Sie hier.

Radfahrer dürfen die Laurentiusstraße bereits gegen die Einbahn-Richtung befahren. Künftig sollen sie noch mehr Rechte bekommen.

Insbesondere richtet sich die Einladung zur Öffentlichkeitsbeteiligung an die Anliegenden der Laurentiusstraße, Am Broich, Hornstraße und Am Reiferbusch, da sie unmittelbar von den Maßnahmen betroffen sind. Die Veranstaltung ist jedoch auch für alle anderen Bürgerinnen und Bürger offen. Es wird empfohlen, möglichst frühzeitig zu erscheinen, da die Platzzahl im Vortragsraum beschränkt ist. 

Für diejenigen, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen können, stehen die Planunterlagen ab dem 17. August auf der städtischen Homepage zur Verfügung. Anregungen und Ideen können schriftlich digital und analog bis zum 31.08. eingereicht werden.

image_pdfPDFimage_printDrucken

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

6 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Als Fachkundiger (OBK) hatte ich bereits sowohl mit Herrn Stein, als auch mit der Ordnungsbehördenleiterin und der Verkehrsflächen Kontakt. Im Ergebnis war es erschreckend, wie dilettantisch im Bereich der Verkehrsplanung gearbeitet wird. Das wirkte schon völlig hilflos. Dennoch ist man uneinsichtig, besserwisserisch, ignorant. Würde der Landrat nicht regelmäßig die Stadtverwaltung anweisen x und y zu korrigieren oder gar abzubauen, sähe es noch schlimmer aus.

    In diesem Forum äußerte sich seinerzeit schon einmal ein Ingenieur, der sagte er selbst benötige für die Erstellung der Anordnungen nur einen Tag. Dann setzen das Techniker und Zeichner in zwei Tagen graphisch um. Dann geht’s zur Ausführung.

    Das ist absolut realistisch!!! In Bergisch Gladbach beauftragt man dafür ein Planungsbüro, was hierfür 9.000 Euro und erhält. Dazu findet noch eine Bürgeranhörung statt, die wiederum tausende Euros kostet. Und das Ergebnis heute ist, nach Jahren, ein Stümperwerk.

    Man darf und kann von der Odenthaler Straße aus als Radfahrer nicht in die Odenthaler Straße einfahren, die aktuelle Beschilderung untersagt das! Warum Höhe Hornstraße das Parken um ca. 50 Zentimeter auf den Gehweg gelegt wurde, niemand weiß es (außer vielleicht BM Stein und Herr N. , da dies nach einem vertraulichen Vieraugengespräch erfolgte!).

    Der Fahrbahnzustand gegenüber Friseur Hombach ist katastrophal, für Radfahrer richtig gefährlich. Auch das wissen die o.g. Personen seit über einem Jahr und sitzen das aus (liegt vor!).

    Im weiteren Verlauf wurden hilflos und konzeptlos Radfahrerpiktogramme auf die Fahrbahn markiert (warum auch für die Radfahrer in Fahrtrichtung Odenthaler Straße? Dazu weitere massive Fahrbahnschäden.

    Zur Laurentiusstraße:

    Stellen Sie Herrn Stein uns seinem Trupp bei der Veranstaltung folgende Fragen: Dürfen bei der Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Laurentiusstraße weiterhin – Alle Anwohner diese Straße befahren? Auch alle Besucher und Lieferanten der Anwohner? Auch alle Besucher der anliegenden Geschäfte, Praxen, Dienstleister? Auch alle Besucher des Parkplatzes Buchmühle? Auch alle Besucher des Rosengartens etc.? Auch alle Anwohner und Besucher der Hornstraße? Reicht es aus wenn die Durchfahrenden bei einer etwaigen Kontrolle sagen würden, ich wollte mir die Öffnungszeiten von Geschäft X oder Praxis Y ansehen?

    Alle Antworten müssen mit „Ja“ beantwortet werden. Und das zeigt auf, was für ein Blödsinn Bürgermeister Stein mit seinen o.g. Team hier fabriziert hat.

    Es gibt überhaupt keinen nachvollziehbaren Grund hier eine Fahrradstraße einzurichten. Und dennoch verschleudert Bürgermeister Stein weiterhin x tausende Euros für dieses Projekt Laurentiusstraße. Denkt gar nicht dran, seiner Verkehrssicherungspflicht nachzukommen und die gefährlichen Schlaglöcher für die Radfahrer zu beseitigen oder dieses Projekt endlich zu beenden.

    Und diese Verwaltung und Politik schwadroniert über ein Megaprojekt Zandersgelände :-)

  2. „Bürgerbeteiligung“ ist einer der vielen Begriffe, mit denen die Stadt die Tatsachen vernebelt. Unter „Beteiligung“ versteht der dem Deutschen Mächtige, dass sie in die Ausführung eines Objektes involviert ist. Die Stadt GL versteht darunter eine Front-Berichterstattung, bei der Zuhören die einzige Art von „Beteilung“ darstellt.

    Den Ausführungen Frau Wilden’s kann man sich nur anschließen. Und der fromme Wunsch des adfc und seiner Anhänger, mit „Fahrradstraßen“ wie der Laurentiusstraße PKWs von der Straße zu holen bleibt ein solcher und wirkt wie sie Aktion eines Regenmachers.

    1. Wer des Deutschen mächtig ist, schreibt jedenfalls nicht, dass er „dem Deutschen“ mächtig sei. Und er setzt auch keine Apostrophe wie der Inhaber von „Toni’s Pomme’s Büd’chen“.

  3. Die sog. Bürgerbeteiligung haben wir schon genossen.
    Arroganz der Stadtverwaltung pur.
    Nachdem die Öffnung mit vielen weissen Linien durchgeführt wurde, mehren sich die „schwierigen“ Situationen. Das hat viele Gründe. Einer ist das rudimentäre Verständnis vieler Radler der StVO. Ein andeter die vielen Ein- und Ausfahrten. Die Ausfahrt des Ärztehauses befindet sich z.B. unmittelbar vor der Kreuzung Odenthaler Strasse. Da durch die Einspurigkeit wegen der Radstreifen oft Rückstaus entstehen, die ausfahrwilligen Autofahrer auf Fussgänger und teilweise in sehr hohem Tempo auf dem der Ausfahrt nächstliegenden Radstreifen in beiden Richtungen fahrenden Radler achten müssen, ist es dort oft höchst gefährlich.

    Bei den ganzen Ausnahmen glaubt doch ohnehin wirklich nur der Naivste, dass das KFZ-Aufkommen wesentlich gesenkt wird.
    Für mich bleibt es dabei: es gibt wohl kaum eine Strasse in Bergisch Gladbach, die ungeeigneter wäre, eine Fahrradstrasse zu werden.
    Gott sei Dank fahren nicht ganz so viele Fahrräder, obwohl Sommer ist. Ich habe wirklich Sorge vor schweren Unfällen.

  4. Die Öffentlichkeits Beteiligung hätte bereits vor der Entscheidung, die Vereinsstraße zu einer Fahrradstraße zu machen stattfinden lassen. Jetzt geht es doch nur darum, wie ich diese Fahrradstraße gestaltet werden soll. Da werden sich in der Überzahl, wenn nicht sogar ausschließlich die die Bewohner der Laurentiusstrasse einbringen, nach dem Motto „ihr düft jetzt noch die Faben und das Material aussuchen. Das ist doch keine Bürgerbereilgung.

  5. Bei der Öffentlichkeitsbeteiligung ist der VHS Raum zu klein,der Löwe oder Bocker Saal wär (auch wegen Corona) sinnvoller!alle Anwohner erhielten am Freitag 5.8. per Post eine Einladung!