Der Sitz der Belkaw an der Hermann-Löns-Sraße. Foto (Archiv): Thomas Merkenich

Wie alle Energieversorger passt die Belkaw ihre Preise an die verteuerten Einkaufspreise an: Eine Kilowattstunde Strom in der Grundversorgung kostet statt 23,5 künftig 54 Cent. Auch Grund- und Zählerpreis steigen deutlich, damit erhöht sich die Belastung eines Musterhaushalts um 107 Prozent.

Die Belkaw zahlt als Zwischenhändler für ihren Stromeinkauf sehr viel mehr als vor dem Krieg Russlands in der Ukraine, diese Mehrkosten müsse man nun an die Kunden weitergeben, teilte das Bergisch Gladbacher Versorger am Mittwoch mit. Damit bewegt sie sich im Gleichschritt mit dem Schwesterunternehmen Rhein-Energie und fast allen anderen Anbietern.

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Das heißt konkret zum 1. Januar 2023 für alle Kunden (Privat und Gewerbe) in der Grundversorgung (Tarif FairRegio Strom basis):

  • Der Arbeitspreis steigt (brutto) steigt von 23,52 auf 54,03 Cent pro Kilowattstunde. Das ist ein Plus von 30,51 Cent oder 130 Prozent.
  • Der Grundpreis steigt um 29,89 auf 202,18 Euro pro Jahr.
  • Der Zählerpreis steigt um 5,47 auf 17,72 Euro pro Jahr.

Unter dem Strich zahlen Musterkunden in diesem Tarif und einem Verbrauch von 3.000 Kilowattstunden pro Jahr (das entspricht dem Verbrauch einer großes Wohnung / eines kleines Hauses) pro Monat 79,21 Euro mehr, so die Berechnung der Belkaw.

Bislang hatte ein solcher Musterhaushalt 74,22 Euro pro Monat bezahlt – für die verbrauchten Kilowattstunden, für den Arbeitspreis und für die Zählermiete. Ab dem 1. Januar werden es 153,39 Euro, und damit 107 Prozent mehr.

Entlastungen durch eine staatliche Strompreisbremse oder einen Strompreisdeckel sind dabei nicht berücksichtigt, weil die zwar angekündigt, aber noch nicht konkret ist.

Wer einen Vertrag mit einer Festpreisgarantie hat ist von den Preiserhöhungen (zunächst) nicht betroffen. Alle Betroffenen erhalten in den kommenden Tagen ein Schreiben mit weiteren Informationen, teilt die Belkaw mit.

Im Vergleich zu anderen Stromanbietern befinde sich die Belkaw auch nach der Erhöhung „im unteren Bereich“. Allerdings hat sich die Belkaw damit dem Preisniveau der RheinEnergie weitgehend angepasst: war der Strom hier bislang knapp vier Prozent günstiger so schrumpft die Differenz in 2023 auf 0,9 Cent.

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36 Kommentare

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  1. Im Oktober habe ich meine Jahresabrechnung erhalten.
    639 kWh Verbrauch, Single-Haushalt, zwei Zimmer.
    Das ist rekordverdächtig, wie geht das? Erkläre ich jetzt hier nicht.

    Mein Abschlag betrug 34€, die BELKAW wollte mich auf 28€ runter setzen.
    Mein Arbeitsplatz ist 50 Meter vom BELKAW-Büro entfernt, also in der Mittagspause dahin,
    belassen wir es doch lieber bei den 34€, Strom wird teurer und ich habe keinen Bock auf eine Riesennachzahlung im nächsten Jahr.
    Ja OK, sagte die Dame am PC, aber bis jetzt ist doch nichts teurer geworden.

    Das ist mal gerade einen Monat her, heute finde ich ein Schreiben von Herrn Witzke (Nomen ist..) in meinem Briefkasten, womit mir mitgeteilt wird dass ich jetzt das doppelte bis dreifache zu zahlen habe.

    Strompreis selbst: OK
    Warum ich jetzt 45% mehr Kosten für meinen Jahre alten Zähler zahlen soll verstehe ich nicht.

  2. Die belkaw braucht Geld schließlich müssen zügig Ladestationen für E Autos gezaubert werden, das zahlen alle dann egal ob ein e Auto vorhanden ist oder nicht. Ich persönlich kann mir die Erhöhung auch nicht leisten. Und zu sparen sehe ich auch keine Möglichkeiten. 1 Herd 1 Kühlschrank alle Lampen mit LED was schlecht für die Augen ist. Und ein PC. Und alle Geräte sind aus der Vergangenheit A++. Deutschland hat den höchsten Strompreise der Welt, deshalb werden alle großen Firmen nach China abwandern. Und China baut 50 Kohle Kraftwerke dafür herzlichen Glückwunsch. MfG

    1. Oh je, da sind Ihnen aber ein paar Sachen durcheinander gekommen, oder?
      Die meisten Ladestationen machen private Hausbesitzer, dafür gab es früher mal Förderung, jedoch schon einige Zeit nicht mehr. Dafür bekommen alle eine saubere Umwelt und finanzieren die saudischen Terrorunterstützer etwas weniger mit dem Geld für Benzin und Öl.

      LED ist nicht schlecht für die Augen, das war vor vielen Jahren mal so. Keine Sorge, die großen Firmen gehen nicht nach China, dort ist man mit den nachhaltigen Energien übrigens schon weiter als wir. Der Neubau von neuen Kohlekraftwerken ist dort stark rückläufig, es gehen 2022 und 23 nur noch einzelne ans Netz. Erneuerbare Energie ist billiger.

  3. Was ich verstehe ist der preis 23,90 Cent auf 46,63 KW ist ok wegen strom preis aber was ich nicht versteh sind :

    Grundpreis von 25,12 Euro auf 202,61 Euro pro Jahr (Der hat nämliche nichts mit den Strom preis am Markt zu tun )

    Zählerpreis steigt um 4,60 Euro auf 14,89 Euro pro Jahr. (Das ist derselbe Zähler, das macht keinen Sinn)

    Ergo sind die beiden Preis rein Profitmacherrei von der belkaw, anschiden weil sie angst habe vor der Preis bremse und so kann man ja mit den andern kosten denoch Profit machen

    Sorry das Mus die Regierung eingreife. Den weder Rentner noch Hartz4 enfänger konnen sich ein preis Erhöhung von 107 % leisten. Das mit müsse diese nun entscheiden, ob essen oder Strom den beides ist einfach nicht möglich

    1. Etwas weiter unten hatten wir bereits auf eine Antwort der Belkaw zu einer entsprechenden Anfrage verwiesen:

      Hier die Antwort der Belkaw: „Der Grundpreis steigt im Wesentlichen, weil die fixen Kostenbestandteile gestiegen sind. Dazu zählen etwa die Grundpreise bei den jeweiligen Netzbetreibern. Ebenso sind die Material- und Arbeitskosten erheblich gestiegen.

      Der Zählerpreis erhöht sich, weil immer mehr moderne Messeinrichtungen verbaut werden und damit die Kosten steigen. Der Einbau dieser Messeinrichtungen ist gesetzlich vorgeschrieben.“

      Die Bundesregierung hat zudem schon eingegriffen, im Dezember übernimmt sie die Abschlagzahlung, zudem soll im Januar eine Strompreisbremse in Kraft treten:

      https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/entlastungen-im-ueberblick/strompreisbremse-2125002

      1. Zitat K.P. : „Grundpreis von (sic!) 25,12 Euro (sic!) auf 202,61 Euro pro Jahr“

        So hoch ist die Steigerung nicht.

        Der Grundpreis steigt um (nicht von!) 29,89 EUR auf 202,18.
        Die Steigerungsrate passt größenordungsmäßig ganz gut zu den (vorläufigen) Steigerungsraten der Netzentgelte des Netzbetreibers:
        https://www.rng.de/netzentgelte-strom

        Bei einem Billig-Anbieter wurden mir übrigens Mitte des Jahres Grundpreise von über 670 EUR pro Jahr (wenn auch inklusive Zählerkosten) angeboten! Viele der sog. Billiganbieter werden wohl einer Marktbereinigung zum Opfer fallen.

  4. „Das heißt konkret zum 1. Januar 2023 für alle Kunden (Privat und Gewerbe) in der Grundversorgung (Tarif FairRegio Strom basis):“

    Das steht hier aber anders…. Und es gibt ja auch Kunden im Ökotarif ohne Festbindung…

    Es ändert auch nichts an den Tatsachen, das Strom ( Gaspreis) auf dem Markt preiswerter wird. Aus meiner Sicht geht es hier nur um Ideoliegen und ein Preistreiben der lokalen Werken. Die Belkaw ist ein Werk, kein Zwischenhändler. Wäre das so, wäre das ganze Konstrukt „Belkaw“ in Frage zu stellen…

    1. Sehr geehrte(r) Frau/Herr Weck: Sie zitieren unvollständig. Hinter dem Doppelpunkt folgen die Musterberechnungen, die gelten für den genannten Tarif.

      Alle Kund:innen der Belkaw, die keine Festpreisbindung haben, zahlen ab dem ersten Januar der erhöhten Preis. Ob Öko oder nicht.

      Falls Sie es uns nicht glauben, sollten Sie sich eine andere Informationsquelle suchen. Oder sich in der Tat mal bei der Belkaw erkundigen.

    1. Das ist richtig. Allerdings decken RheinEnergie / Belkaw ihren Grundbedarf nicht auf dem Spotmarkt zum tagesaktuellen Preis.

      1. Ok. Aber ich setze die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit voraus. Dann sollte man eben woanders einkaufen. Und wenn die angebliche Grundversorgung sich verteuert, warum nicht für alle? Nur die Fair Regiokunden sollen mehr bezahlen. Der Ökotarif wird aber nicht teurer… Ist doch ein Mix der verschiedenen Stromarten und der teuerste zählt. Dann aber bitte für alle…

      2. Es erhöht sich der Strompreis für alle Kund:innen. Ausgenommen sind (bislang) nur diejenigen, die einen Festpreis-Vertrag haben. Da gilt der Festpreis bis zum Ende der Laufzeit. Bei der Belkaw gibt es nur noch „grünen Strom“, auch der wird teurer.

  5. Gestern gab es eine Meldung, dass die RWE Rekordgewinne einfährt. Die Stromerzeuger zocken alle auf ganzer Linie ab. Es ist unfassbar.

  6. Nun ja, et is wie et is, auch wenn ich finde, daß die Belkaw/RWE – genau wie der „brave Bürger“ – jetzt mal bluten muß (fette Gewinne gab’s die letzten Jahre sicher genug für die Aktionäre), werden wir da jetzt kurzfristig nix daran ändern können… Wo wir etwas ändern können ist unser Energieverbrauch. Ein Vorschlag an die Redaktion: Stellt doch nochmal die Highlights der Stromfresser vor, vielleicht auch echte Geheimtipps, postet Links von z.B. https://www.moms-blog.de/spartipps-familien-einfach-geld-sparen/ und so weiter.

    Ich bin sicher, daß wir durch bewussten Umgang mit der Krise fast noch günstiger (über)leben, als vorher und das klimagerechte Leben quasi notwendigerweise erlernt wird. Früher war umdenken freiwillig, heute müssen wir – wegen Putin…

    na sdrowje, by the way – mein Lieblings -Tipp: Wenn dein Kühlschrank chronisch leer ist, fülle Wasser in Flaschen und mache ihn damit voll; die Masse der Flaschen speichert die Kälte und das Ding springt kaum noch an! (courtesy Caritas )

  7. Das war ja abzusehen. Warum sollte die Belkaw in Deutschland auch eine Insel der Seligen sein? Früher oder später erwischt es alle.

    Für mich ein Trost: Die Photovoltaikanlage auf dem Dach amortisiert sich jetzt noch deutlich schneller. Von Frühjahr bis Frühherbst sind wir damit weitgehend autark (von April bis September vielleicht 50 kWh von der Belkaw bezogen und ein paar tausend eingespeist), und in der dunklen Jahreszeit trägt sie immer noch ein gutes Stück zur Versorgung bei.

    Vielleicht eine Anregung für diejenigen, die über so etwas nachdenken, sich bisher aber noch nicht entschließen konnten: wann, wenn nicht jetzt?

    Und ehe der Einwand kommt, das sei nur ein Thema für Hausbesitzer und ab Mittelstand aufwärts: Von den eingesparten Emissionen hat jeder andere auch etwas, und dass die Rheinenergie meinen eingespeisten Strom für ein paar Cent/kWh kaufen kann, kommt ebenfalls der Preiskalkulation für alle zugute.

    1. Meine Photovoltaikanlage produziert seit 20 Jahren zuverlässig Strom, der in das Netz eingespeist wird. Nun erhalte ich statt 360 € im Jahr nur noch 60 €. Damit trage ich doch zur Reduzierung des Strompreises bei. Und ich bin nicht die Einzige.

      1. Sie haben vermutlich eine Einspeisevergütung bekommen, die für 20 Jahre garantiert war. Seinerzeit war sie sehr hoch, weil die Anlagen auch noch deutlich teurer waren. Die Garantie ist nun ausgelaufen – deshalb: willkommen im Club der Normalvergüteten!

        Ich würde die Anlage durchchecken lassen, ob sie technisch noch lange genug durchhält, dann einen Speicher integrieren lassen und alles auf Eigenverbrauch setzen. Das spart heute viel mehr, als man für die Einspeisung vergütet bekommt.

        Und schauen Sie ggf., ob sich die Anlage für einen vertretbaren Preis so schalten lässt, dass sie bei Stromausfall des Netzes die Einspeisung stoppt und die Ersatzversorgung des Hauses übernimmt (die meisten Anlagen schalten dann ab, um bei für Reparaturen o.ä. absichtlich abgeschaltetem Netz die Arbeiter nicht zu gefährden). Das ist teurer, dafür kann Ihnen ein Blackout dann weitgehend egal sein.

  8. Berechtigte Preiserhöhungen an und für sich sind ja nicht das eigentliche Problem. Auf dem Rücken des Stromverbrauchers, der ja bereits in den übrigen Lebenshaltungskosten bereits stark überfordert wird, mit übersteigerten Preiserhöhungen einen möglichst hohen Zuschuss aus Bundessteuermitteln zu erzwingen, halte ich dagegen für eine absolut inakzeptable Strategie. Damit die BELKAW (Rheinenergie) sich nicht diesem Verdacht aussetzt, sollte sie nachvollziehbare Zahlen und Fakten nennen.

  9. in Bergisch Gladbach wird lt. Werbung nur noch mit grünem Strom eingespeist.
    Dieser wird eigentlich gar nicht vom teureren Gaspreis,der die Kosten verursacht, tangiert….so wundert es einen doch sehr, das diese Preise aufgerufen werden können.
    Und zum Zweiten gibt es ja bald eine Strompreisbremse ab 40ct/kwh. auch dieser Gedanke spielt bei der Preisanhebung sicher eine Rolle: die Kosten stemmt nun der Staat.
    Glücklich, wer vor dem Preisanstiegen seinen Strompreis per Langzeitvertrag eingefroren hat….

    1. Wie bei einem anderen Kommentar bereits geschrieben: Es gibt auf dem Strommarkt keine unterschiedlichen Preise je nach Herkunft des Stroms, den jeweiligen Preis bestimmt immer der teuerste Anbieter, der gerade noch benötigt wird. Daher kann die Belkaw den Ökostrom nicht günstiger einkaufen als Strom aus fossilen Quellen. Der Hintergrund wird in diesem Beitrag erläutert:

      https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/oekostrom-tarife-preise-teurer100.html

      Und mit dem „Ökostrom“ ist das so eine Sache, darüber hatten wir ausführlich berichtet:

      https://in-gl.de/2021/12/17/faktencheck-wie-sinnvoll-ist-der-regionalstrom-tarif-der-belkaw/

  10. Wenn man sich so den aufgemotzten Fuhrpark der Belkaw und der RheinEnergie betrachtet, dann wundert es nicht.

  11. Es ist ja verständlich, dass auch die BELKAW die Preise anhebt, Gründe dürften aber m.E. nicht seitens der so deutlich gestiegenen Herstellkosten kommen. Wenn ich mich richtig erinnere bekommt Berg. Gladbach Ökostrom. Dieser müsste weitgehend unabhängig vom Gaspreis, der Kohleverstromung etc. sein. Also gleiche Kosten für die reine Stromgestellung. Natürlich richtet der Markt (und eine vielleicht so deutlich gestiegene Nachfrage nach Ökostrom) den Preis, womit die Erhöhung wohl zusammenhängt. Wer hier langfristig einkauft ist klar im Vorteil. Wir sind gesoannt auch die Erklärungen!

  12. Nun zum Teil 2 und 3 der Gebührenerhöhungen.
    Die Erhöhung von Grundpreis und Zählerpreis sollten mit Kostenentwicklungen bei der Erhaltung der Infrastruktur bzw. mit Innovationen begründet werden können.
    Dass im bundesweiten Durchschnitt die Erhöhungen niedriger ausfallen als bei anderen Versorgungsunternehmen, sollte allein dadurch zu begründen sein, dass die Rheinenergie über die größten Braunkohleabbaugebiete Europas verfügt. Dass die Differenz dagegen nur so gering ausfällt, könnte dem heimischen Verbraucher bei Gelegenheit auch mal erklärt werden.

  13. Dass die BELKAW an der Rheinenergie angekoppelt ist, muss den Kunden nicht groß erklärt werden.
    Um diesen gewaltigen Preissprung erklären zu können, gilt es, ganz andere Fragen von der BELKAW (Rheinenergie) zu beantworten:
    1. Wie haben sich die Rohstoffpreise für Braunkohle im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickelt?
    2. Wie ist die Prognose hierzu für das kommende Geschäftsjahr?
    3. Wie hoch ist der Anteil an zugekaufter Energie (u.a. vom europ. Markt) am Gesamtumsatz für das abgelaufene Geschäftsjahr?
    4. Wie war die Ertragsentwicklung bei den v.g. zugekauften Energien im abgelaufenen Geschäftsjahr?
    5. Wie gestaltete sich die Ertragsentwicklung bei den an den Markt verkauften Braunkohlestrom im abgelaufenen Geschäftsjahr?
    6. Wie war die Ertragsentwicklung bei den erneuerbaren Energien aus Privathaushalten im abgelaufenen Geschäftsjahr; Stichwort Einspeisevergütungen?
    7. Wie hat sich die durchschnittliche Preisdiffenz im abgelaufenen Geschäftsjahr zwischen fossilen und regenerativen Energien entwickelt?
    8. Welche Prognose wird hierzu für das kommende Geschäftsjahr gestellt?
    9. Welchen Eingang finden Staatssubventionen für den Rückbau der Braunkohleverstromung in der Kalkulation der Verbraucherpreise?
    usw. usf.

  14. Ich finde keinen vernünftigen Grund, Grund- und Zählerkosten anzuheben, ausser, dass diese von einer eventuellen Strompreisbremse nicht betroffen wären. Das ist pure Abzocke.

    1. Nach den Gründen für diese Erhöhung haben wir die Belkaw bereits gefragt; wir melden uns, wenn eine Antwort da ist.

      1. Hier die Antwort der Belkaw: „Der Grundpreis steigt im Wesentlichen, weil die fixen Kostenbestandteile gestiegen sind. Dazu zählen etwa die Grundpreise bei den jeweiligen Netzbetreibern. Ebenso sind die Material- und Arbeitskosten erheblich gestiegen.

        Der Zählerpreis erhöht sich, weil immer mehr moderne Messeinrichtungen verbaut werden und damit die Kosten steigen. Der Einbau dieser Messeinrichtungen ist gesetzlich vorgeschrieben.“