Eva Babatz (r.) mit Ellen Lindner und IHK Hauptgeschäftsführer Uwe Vetterlein. Foto: IHK

Als Geschäftsstellenleiterin für Rhein-Berg und Leverkusen war Eva Babatz mehr als zwei Jahrzehnte lang das Gesicht der IHK in der Region. Jetzt geht sie in den Ruhestand. Ihr Nachfolgerin kommt aus der Zentrale in Köln; sie ist Expertin für Steuern und öffentliche Finanzen.

In der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln geht eine Ära zu Ende. Eva Babatz verabschiedet sich Ende des Jahres in den Ruhesstand – nach 23 Jahren als Leiterin der Geschäftsstelle und insgesamt 33 Jahren Tätigkeit für die IHK.

Ihre Nachfolge antreten wird Ellen Lindner, teilt die IHK jetzt mit. Die Diplom-Kauffrau war bislang in der Zentrale der IHK Köln tätig und hat sich dort als Expertin für Steuern und öffentliche Finanzen ausgezeichnet.

„Eva Babatz ist in den vergangenen 23 Jahren das Gesicht unserer IHK in Leverkusen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis gewesen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Vetterlein. Sie sei in der Region exzellent vernetzt und habe „den Anliegen unserer Mitglieder eine starke Stimme verliehen“.

IHK-Gremien in der Fläche ausgebaut

In ihrer Zeit als Geschäftsstellenleiterin habe Babatz die IHK-Gremien in der Region zu einem flächendeckenden Netz ausgebaut, in dem sich Unternehmer:innen untereinander, aber vor allem auch mit den Vertreter:innen der Kommunen austauschen können.

Ebenso habe sie die Kooperation zwischen IHK und lokalen Institutionen und Verbänden vorangetrieben, so etwa bei der Initiative für die Ansiedlung des TH Campus in der Neuen Bahnstadt in Leverkusen-Opladen, bei der politischen Vorarbeit für die Ortsumgehung der Wermelskirchener Innenstadt und dem vorgesehenen Haltepunkt der RB 25 in Overath-Vilkerath.

Auch Babatz hatte vor ihrer Tätigkeit als Geschäftsstellenleiterin in der Kölner IHK-Zentrale gearbeitet. Die Juristin war im Bereich Verkehr die Spezialistin für Gefahrguttransporte, ehe sie 1993 als Referentin für Recht und Handel in die Leverkusener Geschäftsstelle wechselte. 1999 übernahm sie dann dort die Leitung.

Steter Einsatz für mehr Gewerbeflächen

„Wichtig war mir für unsere Mitgliedsunternehmen immer die Möglichkeit zum Wachstum an ihrem Standort. Deshalb ist die Verfügbarkeit von Gewerbe- und Industrieflächen notwendig, um die Wirtschaftskraft in der Region zu halten“, sagt Babatz.

Ein Punkt, der gerade in Bergisch Gladbach nach wie vor ein großes Problem ist – und in der Bevölkerung häufig für Widerstand sorgt. Daher sagt Babatz, mit Blick auf den ganzen Bezirk: „Gemeinsam mit unseren Verbündeten in Politik und Verwaltung muss es noch gelingen, die Bevölkerung stärker von der Bedeutung der Wirtschaft für unseren Wohlstand zu überzeugen.“

Die neue Geschäftsstellenleiterin Ellen Lindner tritt ihre neue Stelle im Januar an – und muss nicht bei Null anfangen. „Ich bin mit den Rahmenbedingungen in Leverkusen und Rhein-Berg gut vertraut. In den vergangenen Jahren habe ich mich mit unseren Mitgliedern, Verwaltung und Politik immer wieder intensiv ausgetauscht, so etwa bei Fragen rund um die kommunalen Haushalte“, sagt Lindner.

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Redaktion

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