Mit einer umfangreichen Ausbildung in Theorie und Praxis bereitet die Kreisjägerschaft naturverbundene Menschen auf das „grüne Abitur“ vor. Neben der Schießausbildung geht es im Jägerkurs um Themen wie Naturschutz, Wildhege und Jagdrecht. Der nächste Lehrgang beginnt im August, einige Plätze sind noch frei.

„Es hat Freude gemacht und immer war jemand da, den man fragen konnte,“ erinnert sich eine gerade mal 15jährige, die als „jüngste Jägerin ever“ im vergangenen Jahr den Jägerkurs der Kreisjägerschaft im Rheinisch-Bergischen Kreis (KJS) buchte und jetzt ihren Jägerbrief entgegennehmen durfte.

Ein, um gut 40 Jahre älterer Mitstreiter ergänzt, „es ist eben ein großer Vorteil, wenn man das Glück hat, so gewissenhaft auf das grüne Abitur vorbereitet zu werden“. Er denkt dabei an die acht hochqualifizierten Ausbilder, die ihre jeweiligen Fachgebiete mit enormer Praxiserfahrung lehren und gezielt auf die Prüfung vorbereiten.

Dabei bleibt allen genügend Zeit, während der Dauer von acht Monaten in rund 140 Stunden Theorie und 72 Stunden praktischer Schießausbildung die Themenwelt zu erlernen und sich über die Fachgebiete auszutauschen. 

Das Wissensgebiet ist umfangreich für naturverbundene Menschen mehr als spannend. Schnell wird deutlich, mit einer Waffe durch den Wald zu streifen und ein Stück Wild zu erlegen, ist nur ein sehr kleiner Teil der Passion Jagd.

Es geht um Naturschutz, Wildarten und ihre Biologie, Wildhege, Land- Waldbau; Wildschadenverhütung, Jagd-, und Waffenrecht und den Jagdbetrieb. Man lernt, Wildkrankheiten zu erkennen und wie erlegtes zu Wild behandeln ist. Neben der Waffentechnik und –handhabung bildet auch das praktische Schießen mit Schrot und Kugel mit modernsten Kugelwaffen und Flinten einen Schwerpunkt.

Die Ausbildung durch die Kreisjägerschaft (KJS) beinhaltet zusätzlich Reviergänge mit einem Förster, weitere Praxisseminare, sowie die Versicherung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Dauer des Kurses. Neben dem hohen Bezug zur Jagdpraxis bietet die Bergische Jagdschule gute Möglichkeiten, Kontakte zu Jägerinnen und Jägern aus der Region zu knüpfen.

Daneben kümmert sich ein Obmann für Junge Jäger mit gezielten Angeboten noch drei weitere Jahre um die erfolgreichen Kursabsolventinnen und Absolventen, die auf diesem Wege schnell Anschluss in der hiesigen Jägergemeinschaft finden.

Die Bergische Jagdschule der KJS schafft die gute Basis für das „Grünen Abitur“ und damit den erfolgreichen Einstieg in das Jägerleben. Für den nächsten Lehrgang im August sind noch einige Plätze zum Preis von 1.290 Euro verfügbar (Jugendliche zahlen nur 500 Euro). Hinzu kommen noch die Prüfungsgebühr, die Kosten für die Munition und die Tontauben auf dem Schiesstand.

Ansprechpartner ist der Kursleiter B.-W. Pohl per E-Mail: b-w.pohl.kjs@gmx.de.

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