Ingeborg Schmidt konnte als Vorsitzende des DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis 45 stimmberechtigte Delegierte zur Kreisversammlung begrüßen. Sie blickte auf ein anstrengende Jahr 2023 zurück, geprägt von vielen bürokratischen Hürden und Neuanfängen. Nicht zuletzt durch die Neuausschreibung der Rettungswachen, bei der der DRK-Kreisverband, den Weiterbetrieb von drei der bisherigen vier Rettungswachen zugesprochen bekam. 

Kreisbereitschaftsleiter Steffen Schmidt schloss sich den Worten der ersten Vorsitzenden Ingeborg Schmidt an und bestätige die mühsame Bürokratie, die die Arbeit im Katastrophenschutz nicht immer leicht machen würde. In einem kurzen Rückblick ließ er das Jahr 2023 mit seinen Übungen und Einsätzen Revue passieren und lieferte sodann einen der Höhepunkte der Sitzung. Unter starkem Applaus der anwesenden Gäste wurden die neuen Fachgruppenleiter*innen und Gruppenführer*innen der einzelnen Einsatzeinheiten ernannt. 

Ein besonderer Dank für die geleistete Arbeit galt an dieser Stelle Norbert Kraft, der sein Amt als Leiter des Kreisauskunftsbüros nach mehr als 32 Jahren niederlegte. Tatjana Barale und Karin Martini wurden für ihren jahrelangen Einsatz als Gruppenführerinnen Sanitätsdienst der Einsatzeinheit NRW GL EE02 gedankt. Sie werden abgelöst von Tobias Margotte und Christina Hoppe

Es folgte der durchweg positive Finanzbericht des Kreisgeschäftsführers Reinhold Feistl, der die einstimmige Entlastung des Vorstandes hervorbrachte. Die ehrenamtlichen Rechnungsprüfer Eric Ganss und Christian Nicolai bestätigten die vorgelegten Zahlen, die zuvor bereits durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WTL Weber Thönes Linden GmbH geprüft wurden, und wurden auch für die kommenden Jahre von der Versammlung als Rechnungsprüfer bestimmt.  

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Nach rund zwei Stunden dankte Ingeborg Schmidt den anwesenden ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihre zuverlässige Arbeit im vergangenen Jahr und schloss sodann die Sitzung mit den Worten: „Alles, was wir mit Herzblut machen, kann etwas ganz Besonderes werden.“

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