Ab sofort arbeite die Baufirma im Abschnitt ab dem Emilienbrunnen (links) in voller Straßenbreite, nur die Gehwege bleiben frei. Foto: Markus Bollen

Am Montagmorgen haben Bauarbeiter die Zufahrt in die Schlossstraße am Emilienbrunnen blockiert, schon an der Kölner Straße warnten Schilder „Schlossstraße gesperrt“. Was so nicht ganz stimmt, denn von Osten her ist die Einfahrt möglich. Dazu wurde die Einbahnstraßenregelung aufgehoben.

Wer am Montagmorgen auf der Kölner Straße in Bensberg unterwegs war, stieß auf große Schilder: „Schlossstraße gesperrt“. Was bei der Händlerschaft bitter aufstieß, die sich gerade erst auf einen Kompromiss mit der Stadt über den Baustellenfahrplan eingelassen hatte.

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Denn nur die Durchfahrt durch die Schlossstraße ist blockiert, sowohl der bereits umgebaute untere Arm hinauf zum Schloss ist offen – und auch von Osten, von der Straße Am Stockbrunnen, kann man in Die Schlossstraße einbiegen und bis zum Wendehammer an der Sparkasse mit dem Auto fahren.

Nur der Bereich zwischen Emilienbrunnen und Sparkasse wurde jetzt auf ganzer Breite abgeriegelt, damit die Baufirma dort mehr Personal und größere Maschinen einsetzen kann, um so Tempo zu gewinnen.

Quelle: Stadt GL

Wie vereinbart wurde die Einbahnstraßen-Regelung im Bereich vor der Schlossgalerie aufgehoben, damit sind auch die Parkplätze in diesem Bereich weiterhin nutzbar. Für den Lieferverkehr wurde eine Ladezone jenseits des Wendehammers Sparkasse eingerichtet.

Für Aufregung in der Händlerschaft sorgte allerdings der Umstand, dass die von der Stadt beauftragte Firma zunächst die „Gesperrt“-Schilder aufstellte, und die Einbahnstraße erst Stunden später freigab.

Die Nikolausstraße ist inzwischen weitgehend fertig gestellt, aber noch nicht für den Verkehr frei gegeben worden.

Ein Anfrage bei der Stadtverwaltung, wann das geplant sei, und wann der zuletzt ebenfalls für Anfang Januar angekündigte und ausstehende Umbau der Kreuzung Nikolausstraße / Schlossstraße angegangen wird, ist bislang nicht beantwortet worden.

Der obere Teil der Nikolausstraße ist fertig, doch der untere Teil mit dem Anschluss an die Schlossstraße sieht noch wüst aus. Foto: Markus Bollen

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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  1. Immer dieses Gegackere der Händlerschaft wegen dem Wegfall der Parkplätze. Keine Erreichbarkeit, kein Umsatz ! Völliger Schwachsinn. Parkhäuser sind in hinreichender Zahl in fußläufiger Erreichbarkeit vorhanden. Wenn auf der Schlosstr. Parkplätze benötigt werden, dann nur für Lieferfahrzeuge und behinderte Menschen. Allen anderen Autofahrern ist doch wohl zuzumuten, ein paar Schritte zu gehen … ist gut für die Gesundheit und wem das unzumutbar erscheint folgender Tip : Amazon Prime abonnieren und im Sessel sitzen bleiben.

    1. Ich verstehe das auch nicht.Wenn zb nur oben am Kamps ein Parkplatz frei ist aber man zum Daubenbüchel möchte, muss man auch ein wenig laufen.Also kann man auch direkt im Parkhaus usw parken. Also nix mit Parkplatz direkt vor der Türe, für den Kunden. Oder fahren die Kunden 2x eine große Runde, in der Hoffnung das vor dem Geschäft ein Parkplatz frei ist?

      1. Es gibt zumindest Leute, die sich im Zweifelsfall vor dem Geschäft ins Halteverbot stellen, weil alles andere für sie unzumutbar ist.
        Und nein, natürlich nicht alle verhalten sich so…

        Der Logik einiger Händler nach müssten Fußgängerzonen völlig absurd sein… funktionieren aber trotzdem super.
        Nachvollziehbar finde ich eine gewisse (direkte) Erreichbarkeit mit dem Fahrzeug dann, wenn Dinge verkauft werden, die man nicht ein paar hundert Meter tragen kann.