Auf geradem Weg nach Köln. Hier könnte eine Radpendlerroute entlang führen.

Schnell und sicher mit dem Rad aus der Stadtmitte und aus Bensberg zum Deutzer Bahnhof – das sollen zwei geplante Radpendlerrouten leisten. Im Auftrag der Stadt haben jetzt Ingenieurbüros die Routen auf ihre Machbarkeit geprüft – die Ergebnisse werden bei einer Infoveranstaltung am 7. Februar vorgestellt.

Wir dokumentieren eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

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Vier RadPendlerRouten im Rechtsrheinischen sollen die Städte und Gemeinden des Rheinisch-Bergischen Kreises mit der Stadt Köln verbinden. Bergisch Gladbach soll hierbei aus gleich zwei Richtungen schnell, komfortabel und sicher mit dem Fahrrad anfahrbar sein.

Externe Ingenieurbüros haben die beiden Routen auf ihre Machbarkeit geprüft und stellen die Ergebnisse in einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 7. Februar vor. 

Die zwei RadPendlerRouten sollen die Stadtmitte als Hauptroute und Bensberg als Zubringerroute dorthin mit der Stadt Köln verbinden. Ziel der Infoveranstaltung ist es, die Planungsgrundlagen sowie die neuesten Entwicklungen in den Trassenführungen zu erläutern und gemeinsam mit allen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.

Um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern an der Umsetzung der Routen zu arbeiten, findet die Veranstaltung am 7. Februar um 18 Uhr im Hermann-Löns-Forum, Willy-Brandt-Straße 20, 51469 Bergisch Gladbach, statt.

Eine Anmeldung per E-Mail an mobilitaet@stadt-gl.de ist wünschenswert, jedoch nicht erforderlich. Die Informationen aus der Veranstaltung werden auf der Internetseite der Stadtverwaltung unter https://www.bergischgladbach.de/radpendlerroute veröffentlicht.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Wenn ich hier kurz mal zu der Strecke ab Bensberg bis Holweide meine Meinung äußern dürfte:

    Ich fahre diese Strecke arbeitsbedingt mehrmals pro Monat mit Rad ab. Beim guten und schlechten Wetter. Im letzten Jahr waren es über 2200 km zusammengerechnet. Trotzdem würde ich nicht die vorgeschlagene Route wählen, um zur Arbeit zu fahren, sondern die Waldwege weiterhin benutzen, wo es kein Verkehr usw. gibt. Die vorgeschlagene Route ist viel zu langsam, wenn man diese Fahrt täglich flott absolviert möchte.

  2. Schöne Überschrift – leider hält der Inhalt dieses Versprechen nicht ein:
    1. Um aus Bensberg oder Refrath nach Köln-Zentrum zu kommen, wäre das ein riesiger Umweg. Warum sollte irgendwer so fahren, wenn es auch (deutlich) kürzere Routen gibt?
    2. Die Routen führen über existierende Straßen und Wege, Neubauten sind offenbar nicht geplant. Daher steht zu befürchten, dass sich in der Realität genau gar nichts ändern wird, zumal kein Platz für die Anlage ‘richtiger’ Radwege vorhanden ist (Bsp. Gronauer Kreisel).

    1. Zu 1.: Das kommt auf den Maßstab an: Auf der hier gezeigten Winzig-Karte ist der Umweg gar nicht so riesig ;-) Aber im Ernst: Wie man darauf kommen kann, von Bensberg/Refrath über Dellbrück/Holweide nach Deutz zu fahren, ist auch mir völlig schleierhaft. Ein Autofahrer würde das selbst dann nicht tun, wenn man ihm eine neue Autobahn mit dieser Routenführung bauen würde.
      Zu 2.: Der Gronauer Kreisel war ja eigentlich schon immer so; da ist das Driescher Kreuz nach seiner Neugestaltung (für die “Unsummen” ausgegeben wurden, um aus dem Kommentar von Herrn Napf an anderer Stelle zu zitieren) ein noch eindrücklicheres Beispiel.

      1. Dort nach Deutz zu fahren ist tatsächlich nicht gerade die effizienteste Strecke. Für die Fahrt nach Mülheim ist sie dagegen ideal.

        Aber was sind die Alternativen? Die Olpener Straße/Kalker Hauptstraße entlang zu fahren, geht relativ flott, ist aber angesichts des Wegezustands kein Spaß und mit vielen tiefen Abgas-Atemzügen verbunden. Man könnte natürlich (zumindest von Refrath aus) durch den Wald südlich am Ostfriedhof vorbeifahren, dann den Mielenforster Kirchweg, dann durch Merheim, quer durch die Heide nach Höhenberg und müsste dann dort doch wieder auf die alte B55. Das Stück bis Merheim bin ich etliche Male gefahren, das ist im Sommer sehr schön, kann aber bei schlechtem Wetter oder im Winter schnell zur Schlammschlacht werden.

      2. Die wohl beste Strecke geht entlang der Straßenbahn, dann am Kinderheim Brück vorbei, über den Mauspfad und am Waldrand entlang. Was fehlt, ist ein Radweg längs der Straßenbahn von Brück in Richtung Merheim – das würde den Schlenker einsparen.

        @Carsten Vogt: Gronauer Kreisel hatte ich nur als Beispiel genannt. Insgesamt sehe ich nicht, was sich an den (bestehenden) Straßen groß verbessern ließe. Wahrscheinlich werden ein paar kleine Schilder “Radpendlerroute” aufgehängt…

      3. Habe ich auch mal ausprobiert, bin aber dann in der Nähe des Kinderheims in frisch ausgebrachten Schotter geraten, das war nicht so lustig. Inzwischen ist der Weg wahrscheinlich wieder festgefahren und annehmbarer.

        Von Refrath fahre ich lieber auf der Straße „Im Buchenkamp“ bis zum Rinderweg, dort links, direkt wieder rechts auf den „Brücker Gemarkenweg“, an dessen Ende auf der Brücke Overather Straße über die Autobahn, durch die Klausenbergsiedlung bis zum Mauspfad, auf der anderen Seite am Schulkomplex Diesterwegstr. vorbei bis zur Flehbachstraße. Und da macht sich dann auch der von Ihnen erwähnte fehlende Weg an der Straßenbahn entlang nach Merheim bemerkbar.

        Den findet man erst wieder, wenn man den Unteren Bruchweg durch die Felder fährt, in der Nähe des Schienenabzwiegs zum Betriebshof die Broichstraße und anschließend die Linie 1 überquert. Dann kann man südlich der Gleise auf dem Catharina-Coenen-Weg zumindest bequem bis Merheim fahren. Dort muss man wieder abseits der Gleise fahren, kommt aber an der Haltestelle Kalker Friedhof gut über die Autobahn und sehr bequem durch die Heide bis Höhenberg und weiter auf dem Höhenberger Kirchweg. Doch spätestens an der Germaniastraße geht es eigentlich zwangsläufig auf die Strecke entlang der B55. Man kann sich zwar mit etwas Ortskenntnis nach der Eisenbahnunterführung durch den Kalker Einbahnstraßendschungel durchschlagen, so richtig schön zu fahren ist das aber nicht mehr.

  3. Die Wege sind wohl da. Das ist die gute Nachricht.

    Doch die Stadt Bergsich Gladbach hat n.m.E. noch keinen einzigen Euro ausgegeben, um einen baulich getrennten Radweg zu bauen.

    Um Radwege allgemeintauglich zu machen, müssen sie mit Sicherheitsempfinden einhergehen: Ausschilderung, Beleuchtung von reinen Rad und fußgängerwegen.

    In den letzten Wochen mit 10-15cm Schnee konnte die Priorirät der Stadt gut beobachtet werden: die Hauptstrassen waren gestreut. Die Radwege nicht.

    1. Die Stadt gibt ca. 1 Euro pro Einwohner:in und Jahr für den Radverkehr aus – statt der empfohlenen 15-20. Da ist es wenig verwunderlich, dass keinerlei Fortschritte zu erkennen sind. Und dennoch beschweren sich Manche, dass “zuviel für Radfahrende” getan werde…absurd und traurig.

      Derzeit entsteht in Kippekausen ein neuer Geh- und Radweg (ca. 200 Meter) – der erste seit vielen Jahren. Im selben Zeitraum sind viele existierende Wege zugebaut worden; das Wegenetz ist also merklich geschrumpft.

      Letzte Woche wurden selbst Schutz- und Radfahrstreifen auf Hauptstraßen nicht geräumt, vielmehr wurde der Schnee hier ‘abgeladen’.

      1. Interessehalber die Frage, wo dieser neue Weg in Kippekausen ist; der ist mir noch gar nicht aufgefallen.

      2. Der Weg ist noch in Bau, wird hoffentlich dieses Jahr eröffnet: Beginnt Siebenmorgen nh. der Kirche, dann am neuen Mehrgenerationenhaus vorbei zum Burgplatz (Kippekausen).

      3. Das Projekt verstehe ich nicht. Vom Siebenmorgen aus kann man doch wunderbar auf der Straße „Kippekausen“ zum Burgplatz fahren. Wieso investiert man nicht zuerst da, wo Radfahrer tatsächlich gefährdet sind?

  4. Das scheint ein vernünftiger Vorschlag zu sein. Das Teilstück Refrath-Buchheim bin ich mit kleinen Abweichungen ein paar Jahre lang gefahren (dann ging es aber weiter Richtung Mülheimer Brücke und Kölner Norden). Wenn die anderen Teilstücke ähnlich durchdacht sind, dann wurde die Route tatsächlich von Leuten geplant, die selbst Erfahrungen als Radpendler haben.

  5. In der hier gezeigten Form kann die Karte nicht zum Verständnis und Nachvollziehen der Routen sorgen. Auch auf der Seite der Stadt im Bezug durch “ingl” gelingt das nicht.

    1. Der Irrsinn geht weiter. Für eine überschaubare Anzahl Radfahrer werden Unsummen von Geld ausgegeben, welches an anderer Stellen (Schulen, Kitas, Infrastruktur etc) dringender benötigt wird. Mir scheint, dass sich einige Verantwortliche in GL auf Kosten aller Bürger Luxusradwege bauen wollen. Niemand wird daran gehindert, auf vorhandenen Straßen nach Köln zu fahren und wenn diese Straßen in guten Zustand sind, haben alle Verkehrsteilnehmer etwas davon. In Refrath wurde in den vergangenen Jahren erst die Fahrbahn verengt, um beidseitig Radwege anzulegen. Sind dadurch mehr mit dem Rad gefahren? Nein! Dann wurde die Benutzungspflicht für die Radwege aufgehoben und es darf wieder auf der Straße gefahren werden. Auf den vorher verengten Straßen wird es jetzt noch enger also müssen Fahrradstraßen eingerichtet werden. Fahren dadurch mehr mit dem Rad? Nein! Auf der Kölner Straße wurden auch beidseitig Radwege angelegt, fahren dadurch mehr mit dem Rad? Nein! Ich bin selber von Refrath aus nach Lev mit dem Rad gefahren und zwar hauptsächlich über ganz normale Straßen. Wenn man als Radfahrer umsichtig unterwegs ist und nicht als Kampfradler, geht das ohne weiteres. Über Straßen ohne Schlaglöcher kann man sich allerdings auch als Radfahrer freuen. Dazu braucht es aber keine Fahrradstraßen.

      1. Definieren Sie mir mal bitte ‘Unsummen’. Ich wette, Sie haben keine Ahnung wie viel Geld da ausgegeben wurde. Als Tipp: Sie können es beim Ratsinformationssystem nachlesen. Dann werden Sie feststellen, dass die pro Kopf Ausgaben für eine Großstadt verhältnismäßig gering ist! Es kann also nie im Leben davon die Rede sein, dass Unsummen ausgegeben werden. Was Sie da äußern ist demzufolge leider sehr populistisch. Es fehlt im Grunde genommen nur noch die Keywörter “grüne Ideologie”.

        Wie kann man ernsthaft etwas gegen günstige (!) Radpendlerrouten haben? Es werden kaum neue Radschnellwege (wie z.B. im Ruhrgebiet) gebaut, die logischerweise mehrere Millionen kosten, sondern es wird eher ökonomisch geschaut, wo man Vorfahrtsrouten etc. einrichtet. Fahrradstraßen einzurichten ist die kostengünstigste Verbesserung für Radfahrer.
        Wozu die Route also? GL steht vor dem Verkehrskollaps. S11 unzuverlässig, Autobahnen und Straßen voller Autos soweit das Auge reicht. Gleichzeitig wächst sie Stadt. Straßen lassen sich keine neuen bauen. Bedeutet nach ganz einfacher Logik: es müssen viel mehr Menschen auf das (E) Bike umsteigen. Das machen Menschen nur, wenn die Attraktivität steigt.

      2. Wo wurde denn bitte in Refrath in den vergangenen Jahren welche Fahrbahn verengt, um beidseitig Radwege anzulegen? Die Radwege an der Dolmanstraße, an der Lustheide und In der Auen können Sie kaum meinen, denn die gibt es schon ewig und drei Tage. Also wo? Die Aufhebung der Benutzungspflicht ist ebenfalls irrelevant, da die Radwege weiterhin benutzt werden.

        Und woher wollen Sie wissen, wie viele Menschen wann mit dem Rad gefahren sind? Haben Sie Zahlen verschiedener Verkehrszählungen in Refrath? Oder haben Sie das einfach mal so hingeschrieben?

        Wie kommen Sie außerdem auf „Unsummen“? Für Radrouten, die größtenteils über Kölner Stadtgebiet verlaufen, bei denen also auch die Baulast größtenteils in Köln liegt – soweit da überhaupt etwas zu tun ist, außer Wegweiser aufzustellen.

        Sehr entlarvend auch Ihre Festellung, dass das Geld an anderer Stelle fehlt und sie als Beispiel Infrastruktur nennen. Das ist eine Infrastrukturmaßnahme – bloß eine, die Ihnen nicht passt.

      3. Die Fahrbahnverengungen an der Kölnerstraße, Lustheide, Dolmanstraße und In den Auen gab es sicher nicht zum Nulltarif.
        Sie können ja mal an der Kölnerstraße auf den Radstreifen versuchen, Radfahrer zu zählen. Wenn sie auf 5 pro Stunde kommen gebe ich ihnen ein alkoholfreies Bier aus.

      4. Ok, sehr weit (teils Jahrzehnte) zurückliegende Jahre sind auch vergangene Jahre.

        Zur Kölner Straße komme ich selten, sie liegt auch nicht in Refrath. Bei den anderen dürfte Ihr Quorum in kurzer Zeit zu erfüllen sein. Ich nehme auch normales Bier.

        Mit den echten Fahrbahnverengungen an der Straße „In der Auen“, die den Begegnungsverkehr auf der Fahrbahn erschweren, wurden übrigens vor Jahrzehnten Parkplätze für Autos geschaffen. Danach passierte da nichts mehr.