Zugang zum Aschenplatz in Katterbach

2015 war auf dem damaligen Sportplatz in Katterbach eine große Unterkunft für Flüchtlinge aufgebaut worden, seit 2017 wird der Platz nicht mehr genutzt. Nun soll er zu einer modernen Freizeitsportanlage ausgebaut werden – dafür erhält Bergisch Gladbach hohe Fördersummen des Landes. Los geht es mit Beachvolleyball und Boule.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

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Beachvolleyball, Calisthenics, Streetball – der stillgelegte Sportplatz in Katterbach wird in eine neue Freizeitsportanlage umgewandelt. Möglich ist dies durch Fördergelder des Landes NRW im Rahmen des Programmaufrufs II des Förderprogramms Moderne Sportstätten 2022, für das sich die Stadt Bergisch Gladbach mit positivem Votum des Stadtsportverbandes Bergisch Gladbach e.V. erfolgreich beworben hat. Am 11. März 2024 hat die Stadt Bergisch Gladbach den Förderbescheid von 150.000 Euro erhalten.

Im Jahr 2015 war auf dem damaligen städtischen Tennensportplatz in Katterbach, aufgrund der sich immer weiter zuspitzenden Flüchtlingssituation, kurzfristig die Errichtung von mobilen Flüchtlingsunterkünften erforderlich. Bis Mitte 2017 waren ca. 150 Geflüchtete dort untergebracht.

Eine sichere Prognose über die weiteren Entwicklungen war zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich, sodass verwaltungsintern beschlossen wurde, den Sportplatz Katterbach für den Fall unvorhergesehener Zuzüge als Auffangoption in Reserve zu halten. Durch den zuständigen Ausschuss (ABKS) wurde am 23. Juni 2022 beschlossen, den stillgelegten Sportplatz in Katterbach sukzessive in eine Freizeitsportanlage umzubauen.

„Sport- und Bewegungsräume bilden die Grundlage für den Sport und die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Mit der Errichtung der Sportanlage entsprechen wir dem städtischen Sportentwicklungsplan ‚Sport und Bewegung in Bergisch Gladbach‘ und verfolgen die Ziele, Spiel und Sport in das Alltagsleben im unmittelbaren Wohnumfeld zu integrieren, neue Räume als informelle Sportgelegenheiten zu erschließen und den Stadtteil bewegungsanregend zu gestalten“, freut sich Bürgermeister Frank Stein über die Fördersummen.

Ragnar Migenda, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Schule und Sport ergänzt: „Mit den neuen Sportmöglichkeiten können neben den bestehenden Flächen für Schul- und Vereinssport nun endlich auch Reserveflächen sowie Kapazitäten für Freizeitsportlerinnen und -sportler angeboten werden. Damit wird die Stadt dem Bedarf, der bereits in der Bevölkerungsbefragung im Rahmen der Aufstellung des Sportentwicklungsplans erkannt wurde, gerecht. Nachdem kommunale Sparzwänge die zwingend notwendige Sanierung des vorhandenen Sportplatzes in eine moderne Freizeitsportanlage verhindert haben, freuen wir uns nun über die Fördermittel des Landes, um die Fläche in Katterbach wiederzubeleben“.

Start mit Beachvolleyball und Boule

Die Errichtung der Freizeitsportanlage erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Für das erste Halbjahr 2024 ist die Errichtung von zwei Beachvolleyballfeldern und einer Bouleanlage geplant, hieran angeschlossen sollen verschiedene Calisthenics-Geräte aufgebaut sowie Aufenthaltsbereiche und Nebenanlagen geschaffen werden.

In 2025 soll ein Streetballfeld errichtet werden. Bereits im vergangenen Jahr konnte, als Einstieg in die Freizeitsportanlage in Katterbach, durch andere Fördermittel eine Sportbox aufgestellt werden und lädt seither zum Mitmachen und Trainieren ein. Die Anschaffung eines Multispieltisches ist für 2024 ebenso geplant.

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Ein Schrank voller Sportgeräte – in Katterbach

Als ersten Schritt zu einer Freizeitsportanlage Katterbach hat die Stadtverwaltung dort auf dem Sportplatz eine „SportBox“ aufgestellt: ein Schrank mit diversen Bällen, Springseilen und anderen Sportgeräten – die von Interessierten einfach und kostenlos genutzt werden dürfen. Übungsstunden mit dem TuS Schildgen, Musik und eine Handy-Ladestation gibt es obendrauf.

Der Sportplatz in Katterbach soll im Sinne einer familienfreundlichen und generationsübergreifenden Sportinfrastruktur gestaltet und den unorganisierten Sportlerinnen und Sportlern zur Verfügung gestellt werden. Die Durchführung von punktuellen Vereinsangeboten ist aber in jedem Falle denkbar und nicht ausgeschlossen. 

Entsprechend des Förderprogramms ist grundsätzlich die Modernisierung, Instandsetzung, Ausstattung und Erweiterung von öffentlich zugänglichen Sportanlagen, Sportgeräten und Bewegungsräumen im Außenbereich förderfähig. Besonders ist hier, dass auch Neuerrichtungen gefördert werden.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Das klingt ja sehr gut – wie ist denn der aktuelle Stand? Gibt es die Anlagen schon?

  2. Falls man Wünsche äußern darf: Ein Basketball-Halbfeld (mit einem Korb) wäre traumhaft. Danke!

    1. Lieber Thomas S., das ist wohl so geplant. In den Ausschussunterlagen heißt es: “Eine erste Grobplanung sieht hierbei ein Kleinspielfeld (welches auch als Ausweichspielfläche für Meisterschaftsspiele im Jugendfußball und andere Sportarten dienen kann), ein Beachvolleyball- und Beachsoccerfeld, ein Streetbasketball-Feld, zwei Boulebahnen, sowie einen parkähnlich angelegten Bereich für Calisthenics, Kraftsport und Bewegung vor.” Ich gehe davon aus, dass Ihr Wunsch in Erfüllung geht, so hat es die Mehrheit im Sportausschuss seinerzeit beschlossen.