Zugang zum Aschenplatz in Katterbach

Auf dem bereits in weiten Teilen stillgelegte Ascheplatz in Katterbach wurden Schadstoffe im Boden gefunden. Bevor der Sportplatz wie geplant wieder genutzt werden kann muss er nun zunächst saniert werden. Die dort aufgestellte Sportbox wird nach Schildgen versetzt.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

+ Anzeige +

Wie bei vielen alten Ascheplätzen wurden auch in Katterbach Schadstoffe im Boden gefunden. Deshalb musste der kleine Teil des Platzes, der noch für die Öffentlichkeit zugänglich war und wo das Material des Ascheplatzes auf einer Teilfläche noch offen liegt, kurzfristig gesperrt werden.

Auf dem Areal waren eine Sportbox und eine Tischtennisplatte zu finden. Um die Sportbox weiterhin nutzbar zu machen und außerdem die bisher sehr geringe Nutzungsfrequenz zu erhöhen, wird sie im Laufe der Woche hinter das Schützenheim in Schildgen versetzt. Dies ist unkompliziert und kurzfristig möglich. Darüber hinaus ist der neue Standort näher am TuS Schildgen, dem Hauptnutzer der Box.

Marco Sülzer (Stellvertretender Leiter Sportverwaltung), Birgit Lamers (Sportverwaltung und Geschäftsstelle Stadtsportverband), Ragnar Migenda (Beigeordneter), Frank Stein (Bürgermeister), Heike Konold-Barbian (TuS Schildgen) und Barbara Kirschner (Fachbereichsleiterin 4 Bildung, Kultur, Schule und Sport) vor einem Jahr bei der Vorstellung der Sportbox.

Die danebenliegende Schule (OGS) wurde umgehend kontaktiert und über das Vorhaben informiert. Bis auf das Schulgelände reicht kein relevanter Wirkungspfad der Schadstoffe. Da der größte Teil des Sportplatzes ohnehin schon eingezäunt und nicht mehr nutzbar war, entstehen keine größeren Einschränkungen. Dennoch werden Schülerinnen und Schüler gebeten, das Gelände des Platzes nicht zu betreten.

Die politischen Vertreterinnen und Vertreter wurden unmittelbar in Kenntnis gesetzt. Ebenso wurde das Gelände unverzüglich verschlossen.

Aktuell laufen noch weitergehende Arbeiten auf dem Gelände, um zu eruieren wie umfassend der Platz saniert werden muss, bevor wieder eine Nutzung auf das Gelände gebracht werden kann.

Mehr zum Thema

Aus dem alten Sportplatz Katterbach wird eine Freizeit-Sportanlage

2015 war auf dem damaligen Sportplatz in Katterbach eine große Unterkunft für Flüchtlinge aufgebaut worden, seit 2017 wird der Platz nicht mehr genutzt. Nun soll er zu einer modernen Freizeitsportanlage ausgebaut werden – dafür erhält Bergisch Gladbach hohe Fördersummen des Landes. Los geht es mit Beachvolleyball und Boule.

Ein Schrank voller Sportgeräte – in Katterbach

Als ersten Schritt zu einer Freizeitsportanlage Katterbach hat die Stadtverwaltung dort auf dem Sportplatz eine „SportBox“ aufgestellt: ein Schrank mit diversen Bällen, Springseilen und anderen Sportgeräten – die von Interessierten einfach und kostenlos genutzt werden dürfen. Übungsstunden mit dem TuS Schildgen, Musik und eine Handy-Ladestation gibt es obendrauf.

Nach der Sanierung soll auf dem Gelände eine große Freizeitsportanlage entstehen. Beachvolleyballfelder, Calisthenics-Geräte oder auch Streetballplätze sind vorgesehen. Möglich ist dies durch Fördergelder des Landes NRW im Rahmen des Programmaufrufs II des Förderprogramms Moderne Sportstätten 2022. Dazu hat die Stadt einen Förderbescheid in Höhe von 150.000 Euro erhalten.

Durch die Schadstoffbelastung und die damit verbundenen tiefergehenden Untersuchungen, verschiebt sich der geplante Baustart der oben beschrieben Baumaßnahme. Die Arbeiten sollen nun nach der Sanierung beginnen.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.