Der Abriss des Gebäudes an der Bensberger Straße ist angelaufen.

Mit einer kleinen Verzögerung hat Aldi den Neubau seiner neuen Filiale in Heidkamp gestartet. Nachdem der ehemalige Netto-Anbau und das historische Gebäude der Milchtankstelle ausgeräumt wurden sind jetzt die Bagger am Werk. Für den Abriss kalkuliert Aldi Süd mit vier Monaten, die Eröffnung des neuen Discounters ist nach wie vor für Frühjahr 2025 geplant.

Vor gut zweieinhalb Jahren hat der Discounter Netto seine Filiale in Heidkamp geschlossen, den einzigen Nahversorger im ganzen Stadtteil. Seither plant Aldi Süd einen modernen Komplex auf dem Grundstück an der Bensberger Straße, mit einem großen Supermarkt, Wohnungen und einer Tiefgarage.

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Im Februar war die Baugenehmigung erteilt worden, für Anfang März hatte Tom Ritzdorf, der für das Projekt zuständige Manager, damals den Abbruch angekündigt. Jetzt ist es zwar April geworden, seit dieser Woche läuft der Abriss des Gebäudes. Nach wie vor strebt Aldi die Eröffnung der neuen Filiale im Frühjahr 2025 an.

Gegenstand der Genehmigung seien über den Lebensmittelmarkt hinaus auch der ergänzende Wohnungsbau und eine dazugehörige Tiefgarage. Zudem sei es gelungen, das historische Gebäude der ehemaligen Milchsammelstelle in das Gesamtvorhaben zu integrieren. Das Gebäude soll abgerissen, aber in der alten Form und auf dem Grundstück leicht verschoben wieder aufgebaut werden.

Hintergrund: Aldi will auf 1130 Quadratmeter Fläche den eigenen Lebensmittelmarkt sowie eine Bäckerei mit kleinem Café unterbringen. Zudem sind 18 Wohnungen mit insgesamt 1300 Quadratmeter Wohnfläche und eine Tiefgarage mit 90 Stellplätzen geplant. Das Dach soll eine Photovoltaik-Anlage erhalten und begrünt werden. 

So soll das neue Gebäude in Heidkamp aussehen. Visualisierung: Aldi Süd

Bergisch Gladbachs Planungsausschuss hatte schon 2022 seine Zustimmung für die Gestaltung gegeben. Aldi reichte den Bauantrag dann aber erst im September 2023 ein, laut Angaben der Stadt hatten die Coronakrise und der Ukrainekrieg für Verzögerungen gesorgt. Seither hatte die Bauaufsicht an der Genehmigung gearbeitet; Fragen zum schleppenden Verlauf hatte die Stadt nicht beantwortet sondern auf „den normalen Gang“ verwiesen.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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