Der Wahlausschuss hat 29 Bewerberinnen und Bewerber zur bevorstehenden Seniorenbeiratswahl zugelassen – darunter befinden sich auch einige in der Stadtgesellschaft und Kommunalpolitik bekannte Gesichter. Nun liegt es an allen Personen ab 60 Jahren in Bergisch Gladbach, wer künftig die Interessen von rund 37.500 Seniorinnen und Senioren vertritt.

Ab Mitte Februar sind alle Bürger:innen der Stadt aufgerufen, sich an der Seniorenbeiratswahl zu beteiligen. Dafür stellen sich 29 Personen zur Wahl. Die Kandidatenprofile können auf der Website der Stadt abgerufen werden.

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Neben aktuellen Mitgliedern des Beirats wie der Vorsitzende Martin Derda, Hildegard Gitschier-Piepenbrock, Iro Hermann oder Martina Kluppund stellen sich auch der ehemalige Sprecher der Kreispolizei Richard Barz, der ehemalige Stadt-Restaurator Jörg Borger-Besser, das ehemalige Ratsmitglied Thomas Klein (früher Linke, jetzt Bürgerpartei), der ehemalige Diakon Theo Wild, der Handwerksmeister Reinhold Musculus und der 90-jährige frühere Gärtnermeister Adolf Zirpen zur Wahl.

Weitere Kandidat:innen für die 13 Sitze im Seniorenbeirat sind Bülent Aydinlioglu, Helga Barz, Erika Bauer, Jürgen Berger, Helmuth Bergweiler, Petra Cammarota, Johannes Ditsche, Lothar Dourda, Siegfried Güse, Erich Hoffmann, Norbert Kemper, Rüdiger René Keine, Martina Lambertz, Rudolf Miller, Theo Pillipan, Karin Schier, Angelika Stölzel, Ralf Strauch und Gundula Zirfas.

Die Wahlunterlagen erhalten alle wahlberechtigten Personen automatisch per Post nach Hause. Sie müssen sich lediglich mit einer Stimme entscheiden und die Wahlunterlagen bis Dienstag, den 11. März 2025 kostenfrei zurück ans Wahlbüro senden.

Mehr Infos zur Wahl finden Sie auf der Website der Stadt sowie in einem Interview von CityRadio GL.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Leider ist es für mich sehr schwer rauszufinden, für welche politische Einstellung manche der Kandidaten stehen.

    Mit der AFD nahestehenden Kandidaten hätte ich ein Problem .

    Die würde ich auf gar keinen Fall wählen.
    Da wird für mich der Kreis der Bewerber ausgedünnt.

    1. Ich habe mal eine Reihe der Namen bei Google eingeworfen, jeweils zusammen mit der Suchphrase „Bergisch Gladbach“. Da kam schon so mancher erhellende Treffer zusammen.

      1. Ich würde bevorzugen, die Kandidaten bekämen eine Platform durch die Stadt Bergisch Gladbach gestellt, auf der sie sich zentral bekannt machen könnten. Im Netz liest man meist, was andere sagen oder schreiben. Mich interessiert die Agenda der Einzelnen und ihre eigenen Vorstellungen.

      2. Ganz oben im Beitrag haben wir eine Seite der Stadt verlinkt, auf der sich alle Kandidat:innen mehr oder weniger ausführlich vorstellen. Allerdings legen nicht alle ihre Parteizugehörigkeit offen. Martin Derda gehört zum Beispiel der CDU an, Iro Hermann der Bergischen Mitte, Thomas Klein der Bürgerpartei GL.

  2. Interessant. Bei den Kandidatinnen und Kandidaten sind eine ganze Reihe dabei, die in meinem Alter oder jünger sind – und ein Großteil davon ist nicht mehr berufstätig. Habe ich etwas falsch gemacht oder bin ich einfach blöd, weil ich noch nicht vorzeitig in Rente gegangen bin, sondern nach wie vor in Vollzeit arbeite? Manchmal kommt mir das so vor.

    1. Wo ist das Problem?
      Bin auch nach 47 Berufsjahren mit 62 in ” Rente” gegangen.
      Da gab’s zwar noch kein Geld. Musste von den Ersparnissen bis zum regulären Renteneintritt für 21 Monate meinen Unterhalt bestreiten. Krankenkasse musste ich auch selbst bezahlen.
      Aber die Freiheit mit 62 war unbezahlbar.

      1. Ein Problem ist das eigentlich nicht, aber es wundert mich eben sehr. Wenn z.B. jemand, der körperlich schwer arbeiten muss, zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Rente geht (ggf. wegen Beschwerden auch in Frührente), habe ich dafür volles Verständnis.

        Aber ich sehe eben auch in meinem beruflichen Umfeld, dass mit jedem, der in den Ruhestand geht, nicht nur Arbeitskraft, sondern auch viel Erfahrungswissen verloren geht, das schwer zu ersetzen ist. Und ich habe bei verschiedenen ehemaligen Kollegen erlebt, dass sie daran zu beißen haben, plötzlich ohne ihre gewohnten Aufgaben dazustehen.

        Das wird sicher jeden nach seinen individuellen Lebensumständen anders betreffen, und wenn Sie mit Ihrer Entscheidung den für Sie richtigen Weg gefunden haben, sind Sie zu beglückwünschen. Dass es aber so weit verbreitet ist, frühzeitig aus dem Berufsleben auszuscheiden, wird mir erst bewusst, seit ich das in meiner Altersgruppe mehr und mehr beobachte.

      2. Ich glaube, es gibt ein kleines Problem mit dem profilfragebogen, den wir ausfüllen mussten. In Klammern steht bei Beruf eben das Wort ehemals. Das habe ich nicht weiter beachtet, aber jetzt streichen lassen ;-)

        Tatsächlich ist es so, dass ich natürlich noch voll berufstätig bin. Ich kann mir vorstellen, dass das bei einigen anderen Bewerbern auch so ist.

      3. Das ist beruhigend, ich kam mir schon wie ein Exot vor. Möglicherweise hat sich bei der Stadt jemand beim Aufbau des Fragebogens gedacht: „Senioren? Klar: Rentner“, was dann wiederum nicht so beruhigend wäre.

        Kleiner Vorschlag am Rande: Da sich heutzutage zahlreiche Mitmenschen der Altersgruppe U30 allen Ernstes als „Jugendliche“ sehen und bezeichnen (und so benehmen), könnte man analog die Grenze fürs Seniorentum auf Ü75 schieben ;o)

    2. Wir haben ja gestern in der Kanzler-Talkrunde lernen müssen, dass nur 80% der Beamten frühzeitig gehen.
      Die haben sicherlich noch Kraft für diese Tätigkeiten.

      1. Sicher, aber dass dann womöglich ehemalige Verwaltungsmitarbeiter die Verwaltung beraten, scheint mir auch nicht im Sinne des Erfinders zu sein. Dann kocht ja doch wieder alles im eigenen Saft.

    3. Sehr geerter “Herr” DRUCKER
      Auch mich als Vollzeitarbeitnehmer reizt die ehrenamtliche Arbeit im Seniorenbeirat. Aber der Fehler, der einmal auftaucht, ist offenbar schwer zu beseitigen.
      Mit freundlichen Grüßen

  3. Mitteilung an Ihre Redaktion:
    Der Hinweis “alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt
    Bergisch Gladbach sind aufgerufen, sich an der Wahl zum
    Seniorenbeirat ab Mitte Februar zu beteiligen” ist falsch!
    Es fehlt die Angabe zur Altersgrenze für eine Teilnahme.