Die Polizei Rhein-Berg hat die Karnevalszüge in Bensberg und Refrath, Voiswinkel, Kürten, Leichlingen und Overath-Marialinden begleitet, unterstützt von zusätzlichen Kräften der Bereitschaftspolizei. Alleine in GL waren 40.000 Menschen unterwegs. Dabei ging die Polizei gegen betrunkene Jugendliche vor, kassierte Messer ein und nahm ein Sexualdelikt auf.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis

Bensberg: Die polizeiliche Präsenz sowie die Anwesenheit von Kräften des Ordnungsamtes und Security-Mitarbeitern im Auftrag der Stadt Bergisch Gladbach trugen im Wesentlichen zu einem ruhigen Verlauf des Karnevalszuges in Bensberg bei, bei dem circa 35.000 Menschen den Zugweg säumten.

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Im Bereich des Albertus-Magnus-Gymnasiums kamen auch in diesem Jahr viele teils angetrunkene Jugendliche und Heranwachsende zusammen. Hier wurden jedoch potenzielle Störer frühzeitig von der Polizei angesprochen, so dass es zu keinen größeren Problemen kam und die anwesenden Zuschauer einen insgesamt friedlichen Zug erleben konnten.

Die Polizei musste lediglich eine Strafanzeige wegen versuchten Raubes eines Mobiltelefons aufnehmen. Sieben Personen wurden konsequent präventiv mit einem Platzverweis zur Verhinderung von Straftaten belegt.

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Refrath: Der Zug, bei dem nach vorsichtigen Schätzungen circa 12.000 Menschen am Zugweg standen, verlief sehr friedlich und es kam zu keinerlei Vorkommnissen. Bislang sind keine Straftaten im Zusammenhang mit diesem Karnevalszug bekannt geworden.

Kürten: Der Karnevalszug mit schätzungsweise 4.000 Zuschauern verlief überwiegend friedlich. Es wurde lediglich eine Körperverletzung angezeigt, wobei der Verletzte keine Behandlung benötigte und keine Angaben zum Tatverdächtigen machen konnte.

Gegen zwei Personen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt, da sie Gegenstände wie ein Springmesser, ein Taschenmesser und einen Gummischlagstock mit sich führten, die umgehend sichergestellt wurden. Ein Störer musste nach einem Platzverweis den Bereich des Zuges verlassen.

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Leichlingen: Nach Leichlingen kamen schätzungsweise rund 30.000 Zuschauer, darunter auch erneut viele alkoholisierte Jugendliche und Heranwachsende, die sich im Bereich der Bahnhofstraße versammelten und durchgängig mit Polizeipräsenz belegt wurden. Insgesamt mussten lediglich zwei Platzverweise erteilt werden.

Mehrere aufkommende körperliche Auseinandersetzungen zwischen Personengruppen konnten während des Zuges durch direktes Einschreiten verhindert werden. Es wurden zwei Anzeigen wegen Körperverletzungsdelikten aufgenommen. Eine tatverdächtige Person wurde nach einer gefährlichen Körperverletzung mit einem Messer umgehend in das Polizeigewahrsam der Polizeiwache Burscheid eingeliefert, um weitere Straftaten zu verhindern.

Overath-Marialinden: Beim Zug mit geschätzt 5.000 Zuschauern war kein polizeiliches Einschreiten notwendig und es wurden keine Straftaten bekannt.

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Odenthal-Voiswinkel: Im Rahmen des Karnevalszuges am Freitag waren Polizei und Ordnungsamt mit zahlreichen Kräften präsent, um für die Sicherheit der schätzungsweise 4.000 Zuschauer zu sorgen. Nach Angaben des Einsatzleiters waren zahlreiche Jugendliche und Heranwachsende am Zugweg, von denen mehrere aufgrund ihres Verhaltens den Einsatzkräften bereits am Vortag in Kürten-Bechen negativ aufgefallen waren.

Hinweis der Redaktion: Alle Termine der Session 2024/2025 finden Sie in unserem großen Karnevalsportal.

Aufgrund der ständigen polizeilichen Präsenz vor Ort und niederschwellig durchgeführten Gefährderansprachen blieb es in dieser Menschenmenge während des Zuges zunächst friedlich. Es kam nach bisherigem Kenntnisstand zu einer Anzeigenerstattung wegen eines Körperverletzungsdeliktes und einer weiteren wegen eines Sexualdeliktes.

Der 17-jährige Tatverdächtige des Sexualdeliktes wurde vorübergehend festgenommen und nach Durchführung kriminalpolizeilicher Maßnahmen vorerst wieder entlassen. Zudem erhielten zwei weitere Personen einen Platzverweis, die mit einer kurzzeitigen Ingewahrsamnahme durchgesetzt werden mussten.

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