Viele Gebäude in Bergisch Gladbach sind nicht oder nicht ausreichend gedämmt. Das Online-Portal „AltBauNeu“ bietet Informationen rund um das Thema energetische Sanierung. Es bietet unter anderem Listen von lokalen Dienstleistern und spezialisierten Handwerksbetrieben.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

Auch in Bergisch Gladbach ist der Anteil der Gebäude, die vor 1985 gebaut wurden, mit fast 90 Prozent gemessen am Anteil des Endenergieverbrauchts hoch. Fast zwei Drittel wurden sogar vor 1970 und damit noch deutlich vor der ersten Wärmeschutzverordnung 1977 gebaut, die Mindestanforderungen an Wärmeschutz von Gebäuden festlegt und den Wärmeverlust durch die Gebäudehülle begrenzt.

In dem Portal AltBauNeu können sich Bürgerinnen und Bürger Bergisch Gladbachs nun rund um die energetische Sanierung ihrer Gebäude informieren.

„Würden die älteren Häuser vollständig energetisch saniert, also für die Zukunft fit gemacht, ließen sich die Energieverbräuche für Heizen und Warmwasser in der Stadt mehr als halbieren und damit auch die Kosten für die Eigentümerinnen und Eigentümern deutlich senken“, so Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach, unter anderem zuständig für Klimaschutz und kommunale Wärmeplanung. 

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Gemeinsam die Wärmewende gestalten

Grüne und SPD begrüßen die Vorlage des Zwischenberichts zur kommunalen Wärmeplanung der Stadt Bergisch Gladbach der im kommenden Hauptausschuss besprochen werden wird. Der Bericht zeigt deutlich: Unsere Stadt hat ein enormes Potenzial, die Wärmeversorgung klimafreundlich und zukunftssicher zu gestalten. 

Stadt macht bei der kommunalen Wärmeplanung Tempo

Öl- und Gasheizungen sollen verschwinden, Wärmepumpen und Wärmenetze kommen – damit Bergisch Gladbach bis 2045 klimaneutral wird. Die Umstellungen leisten müssen v.a. Bürger:innen und Unternehmen – die Stadt liefert mit dem kommunalen Wärmeplan bis Jahresende dafür nur eine Basis und einen Rahmen. Jetzt legt sie einen Zwischenbericht mit einer gründlichen Bestandsaufnahme und einigen Überraschungen vor. Und ruft zur Beteiligung auf.

Rat beschließt ersten kommunalen Wärmeplan

Der Weg zur nachhaltigen Wärmeversorgung bis 2045 wird anhand eines kommunalem Wärmeplans abgelesen. Dabei wird deutlich, welche Energieversorgung für entsprechende Gebiete idealerweise geeignet sind. Ein Flyer hilft Betroffenen sich dabei zu orientieren. Ziel der Maßnahmen ist es vor allem dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Die Stadt Bergisch Gladbach ist jetzt Mitglied im landesweiten Netzwerk ALTBAUNEU, das durch die Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate GmbH koordiniert und vom NRW-Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie unterstützt wird. Energetische Sanierung sowie deren Fördermöglichkeiten sind zentrale Themen des Netzwerks. Die Mitgliedschaft ist eine der Maßnahmen aus dem im Dezember 2024 beschlossenen ersten kommunalen Wärmeplan der Stadt.

Online-Beratungsangebote

Listen von lokalen Dienstleistern mit Energieberatenden, Architektur- und Ingenieurbüros oder spezialisierten Handwerksbetrieben und weitere Informationen für Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema energetische Sanierung auf der Internetseite ergänzen das lokale Informationsangebot. Darüber hinaus finden Interessierte hier lokale Veranstaltungen und Online-Beratungsangebote rund um die energetische Sanierung der eigenen vier Wände.

Die Sanierung des eigenen Hauses ist aber leichter gesagt als getan. Viele Entscheidungen müssen getroffen werden, und der künftige Energiestandard ist nur eine davon. Hausbesitzende stehen oftmals vor einem Berg von Fragen und fühlen sich überfordert.

ALTBAUNEU in Bergisch Gladbach setzt genau hier an, und stellt den Bürgerinnen und Bürgern allgemeine, aber vor allem lokale Informationen rund um die energetische Sanierung ihres Hauses zur Verfügung. Im Blick sind dabei immer auch Themen des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit.

Eine zentrale Informationsplattform

„Wir als lokale Ansprechpersonen von ALTBAUNEU profitieren enorm von überregionalen Informationen, die von der NRW.Energy4Climate GmbH bereitgestellt werden und vom NRW-weiten Austausch mit anderen Kommunen und Landkreisen, den NRW.Energy4Climate GmbH koordiniert“, so Jana Latschan von der Stabstelle kommunale Wärmeplanung.

Hussein Al-Gassani, ebenfalls aus der Stabstelle kommunale Wärmeplanung, ergänzt: „So entstehen wertvolle Synergien, um etwa gemeinsam neue Materialien, die wir vor Ort einsetzen können, zu entwickeln. Damit reduzieren wir kostenintensive Doppelarbeit und bieten Bürgerinnen und Bürgern hier vor Ort eine zentrale Informationsquelle. Wir freuen uns auch über weitere lokale Energieberatende, Architektur- und Ingenieurbüros oder spezialisierte Handwerksbetriebe, die sich auf der Website präsentieren wollen.“ 

Ansprechpartner für ALTBAUNEU in Bergisch Gladbach ist die Stabsstelle Kommunale Wärmeplanung: waermeplan@stadt-gl.de

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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